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Werner Grotte (radion Mi, 24.09.2014, 13:04)
Radio NÖ am Nachmittag

Die Wetter-Kapriolen des vergangenen Sommers scheinen auch die klimatische Wahrnehmung mancher ORF-Moderatoren getrübt zu haben. So erfuhren wir heute in „Radio Niederösterreich am Nachmittag“ von Sprecher Robert Deutenhauser Folgendes: „War es bis vor kurzem noch die Klimaanlage, die wir im Auto brauchten, so ist es jetzt schon die Heizung. Auch Jacken und Westen sind wieder groß in Mode.“ – Wie bitte? Wann war es denn zuletzt so heiß, daß irgendjemand ernsthaft eine Klimaanlage im Auto benötigt hätte (sofern man eine solche überhaupt benötigt)? Heuer stellte sich der Herbstbeginn mit Dauerregen sowie 15 Grad tagsüber und sieben in der Nacht doch bereits Mitte August ein. Richtig schön warm mit mehr als 30 Grad war es in diesem Sommer bestenfalls an ein paar Tagen im Juli.

Doch es geht nicht nur um die etwas realitätsferne Erinnerung an das Sommerwetter. Angesichts jüngster Klimawandel-Prognosen der Wissenschaftler, über die in den letzten Tagen auch der ORF berichtete, sollte einem halbwegs umweltbewussten Radiomoderator das Wort „Klimaanlage“ gar nicht mehr über die Lippen kommen. Zumindest nicht unhinterfragt. Sorgen solche Geräte doch für einen deutlichen Treibstoff-Mehrverbrauch (und damit auch Abgasausstoß) im Auto und sind somit für den Klimawandel und die schlechte Luft in Ballungsräumen mit verantwortlich.

Do, 25.09.2014, 09:42 | Segestes

Seit rund 15 Jahren kein Temperaturanstieg u. das Eis an den Polen erreichte zuletzt eine Ausdehnung wie seit Jahren nicht mehr.
Das alles obohl der CO2-Anteil in der Atmosphäre ungebremst steigt...
Mi, 24.09.2014, 16:12 | Werner Grotte

Die enorme Umweltverschmutzung im frühen 20. Jahrhundert durch filterlose Industrieschlote, Hausbrand, Dampfloks und nicht zuletzt den zweiten Weltkrieg sollte nicht unterschätzt werden.
Mi, 24.09.2014, 15:31 | Andreas Lindner

Letztes Jahr war im ORF Salzburg der Fichtenschädling 'Gebirgsfichtenblattwespe' großes Thema, welche sich AUF GRUND DES KLIMAWANDELS nun auch in den Tallagen verbreite und Fichten zerstöre....
Mi, 24.09.2014, 15:32 | Andreas Lindner

...Der Waldschädling ist ein Fakt, ja. Aber was soll man sich denken, wenn der Großvater sagt, dass es dieses Problem schon in den 30er, 40er und 50er Jahren gegeben hat…? Wer ist dann schuld?



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