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Werner Grotte (oe1 Sa, 29.11.2014, 12:00)
Mittagsjournal

Na da werden einige Ö1-Berufsemanzen ganz schön ins Schwitzen gekommen sein: Forderte der deutsche Pensionsexperte Bert Rürup im Mittagsjournal doch glatt die Anhebung des Frauen-Pensionsantrittsalters in Österreich. Und zwar nicht erst, wie geplant, schrittweise ab 2024, sondern sofort.

Wie Rürup argumentierte, diene dieser Schritt nicht nur als Maßnahme gegen die drohende Finanzierungslücke der Pensionen ab den Geburtsjahrgängen 1990. Nein, gerade der frühe Pensionseintritt nehme berufstätigen Frauen ja auch attraktive Beförderungschancen gegen Ende ihrer Karriere. „Wer befördert noch eine toll qualifizierte Frau mit 55, wenn man weiß, daß die bald weg ist?“, so Rürup.

Hätte das ein Österreicher gefordert, wären ihm die Rot-GrünInnen wohl ins Gesicht gesprungen. Aber ein Deutscher darf das sogar auf Ö1 sagen. In logischer Konsequenz müsste das aber heißen, Frauen auch in die Wehrpflicht zu nehmen. Und umgekehrt Männern, wenn sie zur Kinderpflege in Karenz gehen, das auch auf das Pensionsalter anzurechnen, so wie es bei Frauen seit jeher Usus ist.

Ja, wer ständig Gleichstellung fordert, der (oder die) muss damit rechnen, dass dies auch auf alle Bereiche zutreffen sollte.

So, 30.11.2014, 18:46 | gerard

Dass das dauernde Einfordern von "Gleichheit" durch die EmanzInn-inn/en vielleicht auch etliche Nachteile haben könnte . . . na, das darf nicht sein . . . so ein männlicher Chauvinismus aber auch!
So, 30.11.2014, 17:22 | michelle

Rürup hat noch viel mehr gescheits gesagt !!



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