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Werner Reichel (oe1 Mo, 01.12.2014, 12:00)
Mittagsjournal

Home grown Jihadismus Thema im Ö1-Mittagsjournal.  Mit etwas Präventions-Hokus-Pokus, Psycho-Tralala und der neuen De-Radikalisierungs-Hotline kann man das Problem mit der mörderischen Massenbewegung in den Griff bekommen, so der Tenor des Beitrags. Also eh nicht so schlimm. Die jungen Kopfabschneider und Massenmörder in spe sind nur etwas desorientiert und auf der Suche nach sich selbst. Pubertät eben, kein Grund zur Sorge. Das Wichtigste für Ö1 scheint aber ohnehin zu sein, dass die Hotline auch wirklich vertraulich ist  und dadurch ja kein Junger Gotteskrieger auffliegt. Dafür muss man schon Verständnis haben.

Direkt im Anschluss ein Beitrag über den x-ten Klimagipfel, diesmal in Lima. Plötzlich ändert sich die Tonalität. Eine gehetzt  wirkende Ö1- Jungredakteurin malt in den dunkelsten Farben die kommende Klimaapokalypse aus. Von der Dame hätte selbst Hieronymus Bosch noch etwas lernen können. Wenn, je wenn wir nicht umkehren, Buße tun und radikal umdenken, dann kommt die große Klimasintflut. Wir haben noch genau 15 Jahre Zeit, dann ist alles zu spät, mahnt Ö1 zum Abschluss.

Gegen die beim ORF grassierende  CO2-Phobie hilft auch keine Psycho- oder De-Radikalisierungs-Hotline mehr.

Mo, 01.12.2014, 20:07 | Herbert Manninger

Ängste schüren? Ja darf man das?
Aber natürlich, jedoch nicht vor importierter Kriminalität. Was sind schon ein Messerchen im Bauch, ein kleiner Einbruch, ein zertretenes Köpfchen?



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