ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Herbert Kaspar (oe1 Mi, 03.12.2014, 17:00)
Journal um fünf

Im „Journal um fünf“ berichtete der Sprecher anlässlich der Vereisungen im Burgenland: „Die Bundeswehr versorgt die Bevölkerung mit einem Bergepanzer.“

Das ist nett von den Deutschen, dass sie durch ganz Österreich bis ins Burgenland fahren, weil das österreichische Bundesheer dazu nicht mehr imstande ist (was einen ja angesichts der aktuellen Lage nicht wundert). Oder war das gar keine Hilfeleistung, sondern ein neuerlicher „Anschluss“, der diesmal unspektakulär über die Bühne ging?

Auf jeden Fall funktioniert der sprachliche Anschluss im ORF bestens, wo nicht nur die deutschen, sondern immer öfter auch österreichische Mitarbeiter für fremde Töne sorgen. Manche dieser Kleingeister glauben wahrscheinlich, dass deutsches Deutsch „besser“ oder „kultivierter“ ist, als österreichisches Deutsch.

Soviel zum Auftrag des ORF, für österreichische Identität zu sorgen – wofür er ja die Gebühren bekommt.

Do, 04.12.2014, 14:56 | Karli Kraus

Trösten sie sich, die Korrespondenten (in diesem Falle eine - in ) verlegen den Europäischen Gerichtshof nach Strassburg und verwechseln noch immer das Europaparlament mit dem Europarat.
Do, 04.12.2014, 14:27 | Andreas Lindner

Randnotiz: bis vor Kurzem hat der Titel der betreffenden Internetseite "Österreichs Bundesheer" gelautet, was auf Grund der Verwendung des deutschen Genitivs reichlich fremd geklungen hat...



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