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Andreas Unterberger (oe1 Sa, 25.04.2015, 12:00)
Mittagsjournal

Gleich zweimal verwendete der ORF-Redakteur das Wort „Lüge“ im Interview mit dem Bundespräsidenten. Beide Male meinte er mit diesem Ausdruck: Es sei eine Lüge zu sagen, dass Österreich das erste Opfer des Nationalsozialismus gewesen ist. Es ist Heinz Fischer sehr hoch anzurechnen, dass er diese Behauptung sehr energisch und mit sehr präziser Argumentation zurückwies. Dass er klarmachte, dass der Staat Österreich damals sehr wohl damals unter Androhung militärischer Gewalt zum Anschluss gezwungen worden ist. Ebenso recht hatte Fischer, als er dann zugleich intensiv auf die heftige und üble Verstrickung vieler Österreicher mit dem Nationalsozialismus hinwies.

Das Ungeheuerliche ist nur, dass solche Redakteure weiterhin im Dienste des Staatsfunks solche extremistischen Aussagen verbreiten dürfen. Und dass sie sich nicht einmal dafür entschuldigen. In der Politik wird mit Fischer wohl bald der letzte abtreten, der noch irgendein historisches Faktenwissen hat, um diesen Unsinnigkeiten entgegenzutreten.



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