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Andreas Unterberger (ORF2 So, 31.05.2015, 22:10)
IM ZENTRUM

Peinlicher Regiefehler: Der billige Schmäh, mit dem die ORF-Information den ganzen Sonntagabend über die Mega-Schlappe ihrer Paten-Partei bei den Landtagswahlen kleinreden und anderen in die Schuhe schieben wollte, ist einmal zu oft über den Bildschirm gebracht worden. Denn er wurde nicht nur mehrmals von den "unabhängigen" ORF-Redakteuren verbreitet, sondern dann "Im Zentrum" auch vom roten Propaganda-Mastermind Kalina. Damit aber war klar und eindeutig, dass es sich dabei um eine von der Partei ausgegebene Sprachregelung handelt, die straff überall durchkonjugiert wurde.

Ihr Inhalt: Schuld an der Wahlschlappe sei die Innenministerin, weil sie Zeltstädte für die sogenannten Flüchtlinge errichten hat lassen. Kalina in seiner ganzen Schlichtheit versuchte sogar zu vermitteln, dass es gar keine Probleme gegeben hätte, wenn die Innenministerin die "paar Tausend" anderswo untergebracht hätte. Der rote Geistesriese verriet uns freilich nicht, wo das möglich gewesen wäre. Ganz abgesehen davon, dass er mit dieser Bemerkung auch zeigte, dass er keine Ahnung von der wahren Zahl der "Flüchtlinge" hat.

Die Sendung macht auch in ihrer personellen Zusammensetzung den jammervollen Zustand des ORF als reiner Regierungsrundfunk deutlich: Denn es gab keinen einzigen Mitdiskutanten, der dabei auch nur annähernd die FPÖ-Sichtweise verkörpert hätte. Dabei soll die FPÖ gerüchteweise - wie man anderswo erfährt - jene Partei sein, die in den Stunden davor einen Erdrutschsieg errungen hat. So jammerten halt wieder einmal Rot und Schwarz ungestört darüber, wie denn weitere Siege der FPÖ verhindert werden könnten. Und deshalb ist das dramatische Migrationsproblem, das ganz eindeutig diese Wahl beherrscht hat, überhaupt nicht in seiner ganzen Dimension klargemacht worden.

ORF-Objektivität halt.

Mo, 01.06.2015, 22:54 | peter789

Ich hab die Sendung nach der Anmoderation, als klar war, dass nur Rot, Schwarz und Links vertreten ist, wieder abgedreht.
Ich will mir kein Magengeschwür anärgern.
Mo, 01.06.2015, 14:19 | ORFprivatisierenNOW

Alle Aussagen des Herrn Kalina waren sowas von entlarvend . . . nicht das Faktische ist wichtig, nein, nur das, was man dem Wahlvieh vormacht! Geahnt haben wir's ja, aber danke für die Klarheit!
Mo, 01.06.2015, 13:45 | Steirische Zirbe

Der rote Propaganda-Mastermind Kalina war gestern sichtlich nervös und geschockt - "voll uncool" wie man in der SJ zu sagen pflegt. Eine FPÖ-Sichtweise hätte den Kalina gestern noch umgerissen.
Mo, 01.06.2015, 13:21 | Uhrturm

Auf den heimischen Staatsfunk und die Staatsmedien ist Verlass: Sie bleiben und sind die besten Wahlhelfer für die FPÖ!
Mo, 01.06.2015, 10:35 | Enrico

Ja der ganze Abend war ein Wahnsinn! Am Anfang hatte man den Eindruck die zwei Moderatoren wussten gar nicht was sie sagen sollen und im Zentrum ist sowieso ein Skandal! Wie sie schreiben es ist nur
Mo, 01.06.2015, 10:37 | Enrico

darum gegangen wie man die österr. Partei FPÖ verhindern kann Kalina unter jeder Kritik der einzige Filzmaier ist der objektivste bzw. Neutralsate gewesen
Do, 11.06.2015, 14:47 | Andreas Lindner

Bei Hrn. Filzmaier ist aber zu bedenken, dass er die SPÖ strategisch trainiert und aus meiner Sicht nur ein weiteres von vielen SPÖ U-Booten im ORF ist, von denen man denken soll, sie seien objektiv
Mo, 01.06.2015, 09:16 | raeter

Es gibt nur eine Lösung: ORF privatisieren und zwar rasch.

Das wäre das erste, was eine Regierung ohne SP tun müsste.
Mo, 01.06.2015, 14:22 | ORFprivatisierenNOW

Sie sagen es.
Mo, 01.06.2015, 06:02 | Francesco Huber

Einmal mehr jammert man beim Rotfunk in seiner ganzen intellektuellen Pracht: "wenns die FPÖ nicht gäbe, dann wäre uns das nicht passiert"



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