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Werner Grotte (ORF2 Di, 01.09.2015, 22:00)
ZIB 2

Jetzt verscherzt es sich der ORF auch noch mit der Kirche, deren linke Frontorganisation Caritas doch bis jetzt gemeinsame Sache mit dem Staatsfunk beim Hereinbeten von Ausländern aller Art machte. Scheinbar haben die Sendungsmacher von „Am Schauplatz“ am 20. August in ihrer tendenziösen Berichterstattung ihre Recherche-Ergebnisse zum Thema „Flüchtlinge und Kirche“ einfach umgedreht – um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Jedenfalls kursiert seit wenigen Tagen ein offener Brief des Priors des Benediktinerstiftes Göttweig, Maximilian Krenn, im Internet, in dem dieser die „einseitige, negative“ Berichterstattung im „Schauplatz“-Beitrag „Nicht einmal ein Bett“ beklagt. So hätten die Redaktionsverantwortlichen die seitens der Stiftsleitung „bereitwillig erteilten Auskünfte“ weitgehend ignoriert und stattdessen „Halbwahrheiten“ gebracht, durch die „der ORF seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt“.

Konkret ging es um die Aussage, dass es „für tausende Flüchtlinge im reichen Österreich nirgendwo einen Platz gibt“, zu der man Aufnahmen aus dem Stift Melk zeigt. Hier wurde das „Tun“ der Klöster, so Krenn, in ein „Nichts-Tun“ verwandelt. Ein Pater wurde „in sehr unvorteilhafter Weise hinter Schulstühlen verschanzt“ hinter einem leeren Klassentrakt gezeigt. Dabei habe man logisch und verständlich kommuniziert, dass diese Klassen gar nicht als Quartiere für Flüchtlinge dienen können, da in ihnen mit Schulbeginn ja wieder der Unterricht stattfinde. Eine kurzfristige Aufnahme für wenige Wochen samt baldigem neuerlichen Weiterschicken sei keine sinnvolle Alternative gewesen. Dennoch sei der Eindruck erweckt worden: „Die Klöster Österreichs haben zwar riesige Räume, tun aber nichts“.

Dabei „hätte das Stift Melk dem zuständige Redaktionsteam vorab eine ausführliche Information über seine Tätigkeiten in sozialen Bereichen (da geschieht enorm wichtige Arbeit in den von Armut betroffenen Ländern) und vor allem in Bezug auf Flüchtlinge zugesendet“. Bei den Detailaufnahmen selbst hätte „Pater Jakob eigens darauf hingewiesen, dass ein Stifts-Gebäude (der Meierhof) für die Unterbringung von Flüchtlingen in Vorbereitung ist (konkreter geht es ja nicht). Kein Wort davon wurde gebracht. Nur die scheinbare Nichtbreitschaft eines großen Klosters…“, schreibt Krenn weiter.

Da der ORF aber am gleichen Tag auch das Stift Göttweig besucht und dort zwei Stunden gedreht hat, befürchtet Prior Krenn nun eine ähnliche Tatsachen-Verdrehung: „Sie haben eine Familie vor die Kamera bekommen, die bei uns Aufnahme und eine Perspektive bekommen hat. Sie haben zu hören bekommen, dass wir keine Massenquartiere zur Verfügung stellen können und wollen. Sie haben zu hören bekommen, dass wir seit Jahrzehnten Flüchtlinge betreuen. Sie haben zu hören bekommen, dass wir auf diese Weise ein ermutigendes Zeichen an alle senden wollen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen gut gehen und unser Leben bereichern kann. (…) Sie haben zu hören bekommen, dass wir auch eine weitere Familie aufnehmen wollen und unsere Aufgabe darin sehen, diesen Menschen eine langfristige Perspektive bieten zu können. Sie haben von uns zu hören bekommen, dass wir unsere Gemeinde ermutigen wollen, mit uns diesen Weg zu gehen“.

Prior Krenn fragt sich nun, „warum in ihrem Bericht KEIN WORT davon zu hören war?“. „Warum“, so Krenn, „bringen Sie, so scheint es, wenn es um die Kirche geht, nur einseitig Negatives? Welche Stimmung soll hier auf Kosten von Halbwahrheiten erzeugt werden? Und: Widerspricht das nicht genau dem Anliegen, dem sie vorgeben zu dienen: nämlich der Aufnahme von Flüchtlingen?“

Diese Art der Berichterstattung sei „eine schallende Ohrfeige für all jene, die sich bemühen, anderen zu helfen“. Diese Art der Berichterstattung – „und das finde ich das Deprimierendste – schadet vor allem den Betroffenen selbst, denn sie fördert die Stimmung im Land: Selbst die Kirche tut nichts, dann brauche ich auch nichts zu tun“. Krenn richtete diesen Brief direkt an die Sendungsverantwortlichen „in der Hoffnung, dass diese Zeilen nicht im Rundordner, sondern in der nächsten Dienstbesprechung Ihrer Redaktion landen“.

Doch beim ORF ignoriert man solche Denkanstöße konsequent: Armin Wolf wiederholte die gleichen Vorwürfe gegen die Kirche bzw. Stift Melk in der heutigen ZiB2 neuerlich. Was einen glatten Verstoß gegen das Medienrecht darstellt. Doch auch das wird dem linken Staatsfunk gründlich wurscht sein. Mir san mir. Noch.

 

Do, 03.09.2015, 20:07 | grantiger

Alle Medien manipulieren, das fängt beim ORF und Puls 4 an und endet bei krone.at und standard.at (die Fotostrecke des "Flüchtlingspaares" auf den ungarischen Schienen, Anm. Video anschauen falls.
Do, 03.09.2015, 20:10 | grantiger

nicht der Link dazu nicht wieder zensiert wurde. Ansonsten auf YouTube gehen und "Refugee track Protest " eintippen). Kurzer Rede kurzer Sinn, hinterfragt alles was euch so vorgesetzt wird genaueste
Fr, 04.09.2015, 08:44 | Andreas Lindner

Das Video zu diesem massenhaft, auf allen Kanälen verbreiteten Foto, ist EXTREM aufschlußreich. Erschreckend zu sehen, wie der Vater seine Frau mitsamt Kleinkind brutal auf die Schienen stößt!
Do, 03.09.2015, 11:16 | Andreas Lindner

KEIN Zufall ist, dass orf.at NICHT über die Warnung der EU- Grenzschutzbehörde berichtet, dass immer mehr Flüchtlinge mit FALSCHEN syrischen Pässen unterwegs seien. Für Syrer gibt es ja aut. Asyl
Do, 03.09.2015, 11:18 | Andreas Lindner

Und dass eine EU-Quto z.Verteilung rel. sinnlos ist, weil die meisten sowieso in DE bleiben wollen, wird auch nicht berichtet. Es könnte d.Eindruck entstehen, es handle sich um 'Massenzuwanderung'
Mi, 02.09.2015, 14:08 | gerard

ORF = Lügen-Fernsehen. Quousque tandem?
Mi, 02.09.2015, 10:24 | peter789

Die nächste schallende Medienohrfeige fürk die kath. Kirche.
Und das ist gut so! Bis selbst der naivste/dümmste Kirchenverterter begreift, dass diese linken Gauklern keinen Funken Ehre im Leib hab
Mi, 02.09.2015, 09:48 | mike

die kotzbrocken des orf werden nicht weniger, sondern immer mehr.
Mi, 02.09.2015, 09:40 | El Capitan

Der ORF erinnert mich immer mehr an den "Stürmer".
Mi, 02.09.2015, 08:39 | Chichi-Baum

Ich beobachte diese tendenziöse und ideologisch einseitige geladene "Berichterstattung" dieses Dreck-Verein seit Jahren – dies war wieder ein exemplarisches Beispiel.



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