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Andreas Unterberger (ORF2 Mo, 31.08.2015, 22:00)
ZIB 2

Da blieb einem der Mund offen: Peter Filzmaier hat Werner Faymann nach seinem Sommergespräch so präzise - und damit vernichtend - kritisiert, dass man sich nur noch eines fragen muss: Überlebt er's, der Filzmaier? Wird er auch weiter Haupt-Politologe des ORF-Fernsehens bleiben können oder wird man zu wieder zu schmerzlich schlichten Figuren des linken Mainstreams wie Anton Pelinka oder Fritz Plasser zurückkehren? Es wäre natürlich zu wünschen, dass wenigstens ein Mann hie und da im ORF analysieren kann, der sich traut, beim sonstigen rotgrünen Einheitsdenken und Parteigehorsam nicht mitzumachen.

Filzmaier traut sich jedenfalls, in Zusammenhang mit Faymann das Vokabel "Lächerlichkeit" zu verwenden. Er macht auch ungeschminkt klar, dass Faymann seinen Posten nur deshalb vorerst behalten könnte, weil in der Partei niemand da ist, der "ihn umbringt". Und jedefalls dürfte Filzmaier auch damit recht haben, dass Faymann den Vorwahlkampf für die Präsidentschaftswahl eröffnen will, damit es in der SPÖ keine Obmanndebatte gibt.

Chapeau.

So, 13.09.2015, 19:00 | Exil-Österreicherin

Wenn es allen Leidenden ein Trost ist, hier in Deutschland ist die Lage nicht besser.
Die staatlichen Medien muss man IGNORIEREN !!!
Nur Dumme glauben, was ihnen die Medien kredenzen.
SELBER DENKEN
Fr, 04.09.2015, 09:14 | Funkstille

Der Filzmaier sieht was da kommen wird und setzt nicht mehr auf ein totes Pferd welches die angefütterten ORF-Lakaien reiten (noch reiten).
Do, 03.09.2015, 22:17 | anto meissner

Mit dem Durchgriffsrecht hat man sich ein Terrorinstrument verschafft um die Länder zu unterjochen.Die Grünen machten es möglich.Diese Regierung ist die schlechteste in der Geschichte Österreichs.
Do, 03.09.2015, 22:12 | anton Meissner

Filzmaier hat den Mut bewiesen das dem Faymann persönlich und offen ins Gesicht zu sagen ein derart unfähiger und verlogener Bundeskanzler ist wie die gesamte Regierung dem Volk nicht zumutbar.
Do, 03.09.2015, 21:15 | Alexandra Bader

@ Andreas Lindner: und wie Filzmaier dann vorgerechnet hat, wen so eine Politik noch konkret betrifft.... aber es stimmt, die Gewerkschafter gelten als die letzten, die noch an Faymann festhalten.
Mi, 02.09.2015, 19:29 | Michel Correctweg

Angenommen, es gibt einen verhaltensoriginellen Schlichti. Der darf aber nicht so genannt werden. Die Bevölkerung weiß genau, dass er einer ist . . . nur - er hält sich weiterhin für den Größten
Mi, 02.09.2015, 16:16 | peter789

Kann mal wer den Filzmaier verlinken?
Mi, 02.09.2015, 15:15 | Andreas Lindner

Am besten hat mir gefallen "Faymann macht jeden Wunsch der Gewerkschaft zum Gesetz", das ist nämlich das Hauptproblem von Österreich 2015. Wo die Gewerkschaft regiert, gedeiht nur Filz und
Mi, 02.09.2015, 15:18 | Andreas Lindner

wirtschaftl.Niedergang (Verstaatlichte Industrie, BAWAG, KONSUM, Wien insgesamt u.seine angeschl. Betriebe...) Faymann sagt, schlechte Umfragewerte wegen Wirtschaftskrise - ich sage UMGEKEHRT



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