ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (ORF2 Di, 15.09.2015, 20:15)
Der große "Österreich-Report": Flüchtlinge in Österreich

Eines vorweg: Ich habe nicht die gesamte Sendung gesehen. Knapp zwei Stunden lang diese schmierig-süßliche Welcome-Refugees-Propaganda-Show durchzuhalten, dazu reicht meine Leidensfähigkeit bei weitem nicht. Es ist trotzdem legitim, diese Sondersendung zu kritisieren, zumal das Propaganda-Repertoire des ORF äußerst dürftig ist und solche Machwerke stets nach dem selben Schema aufgebaut sind.

Wie ein drittklassiger Zauberkünstler belästigt der Staatsfunk seine Zwangsgebührenzahler mit den immer selben billigen Tricks. Es werden stets die gleichen Klischees bedient. Telegene und präsentable Vorzeigeflüchtlinge werden als Grenz- und Geldtaschenöffnungs-Testimonials missbraucht, die engagierte „Zivilgesellschaft“, das sind jene Leute, die sich so verhalten, wie es der politisch-korrekte Machtkomplex fordert, wird über den grünen Klee gelobt und dazwischen werden als abschreckende Beispiele heimische Proleten, Arbeitslose und „Modernisierungsverlierer“ mit ihren „verständlichen“ aber „völlig unberechtigten“ Ängsten nach schlechter alter Elizabeth T. Spira-Tradition vorgeführt.

Die Botschaft: Wer nicht freudig und engagiert in der fröhlichen Multikultiparade der Lemminge mit marschiert, ist ein Loser und xenophober Volltrottel oder, wie es das Nachrichtenmagazin Profil so schön beschrieben hat, ein hässlicher, unförmiger Untermensch mit stumpfen Haaren. Und wer will das schon sein.

Gut kommt hingegen unser Bundeskanzler Werner Faymann mit seinen schönen Haaren weg. Er wird in Europa zwar mittlerweile als Witzfigur und Politclown gehandelt, aber zumindest vom ORF wird er noch ernst genommen. Dort wird Faymann hofiert, wie im nordkoreanischen Staatsfunk. Mit kritischen oder unangenehmen Fragen wird der ohnehin schon heillos überforderte Kanzler nicht belästigt. Im ORF ist Faymann ein souveräner Staatslenker und die sozialistische Multikultiwelt ist rosa bis bunt. Schattenseiten gibt es keine.

Der ORF klärt seine Zuseher selbstbewusst darüber auf, dass die Kriminalität nicht steigen wird, auch am Arbeitsmarkt ist alles paletti und dass sich IS-Terroristen unter die Flüchtlinge gemischt haben, sind reine Behauptungen und eine Islamisierung ist ohnehin nur ein Hirngespinst paranoider Blauwähler. Also alles ist in Butter. Das meinen auch jene „Experten“, die so wie der ORF von Steuern und Gebühren leben, und die in der Sendung ihre der Sache dienlichen Wortspenden abgeben dürfen.

Offene Grenzen und unkontrollierte Massenzuwanderung sind  für uns ein einziger Glücksfall. Wer den ORF tatsächlich noch ernst nimmt, für den bricht jetzt eine neue bunte und menschlichere Ära an. Österreich verwandelt sich gerade in einen großen Multikulti-Vergnügungspark, wo alle glücklich und zufrieden sind. Der ORF und alle, die an seine Heilsbotschaften glauben, suhlen sich regelrecht in ihrer sich selbst verliehenen Menschlichkeit und Güte. Warum das alle anderen EU-Länder außer Deutschland und Schweden völlig anderes sehen und uns im Gegenteil für ein großes Sicherheitsrisiko und für Wahnsinnige halten, erfährt man im ORF leider nicht.

Do, 24.09.2015, 21:49 | BHB

"Loser und xenophobe Volltrottel", schrieb der Autor der nur die Rechtschreibfehler abzählt um zu wissen ob wer rechtsfaschistoid und ungebildet ist oder eh nur links.
Dieser artikel strotzt auch
Do, 24.09.2015, 21:59 | BHB

Kampfrhetorik.
Bsp.:Was ist beleidigend an Arbeitslosen?
Arbeitslosigkeit ist keine Krankheit,Herr Reichel!!
Was ist mit den gefakten FB-Fotos angeblicher ISler. Gibt leider ne immense desinfo.camp
Do, 24.09.2015, 22:07 | BHB

Die Kritik am Profil finde ich am besten an diesem Artikel.
Dass der ORF ein gleichgeschalteter Staatsfunk ist,ist leider nix neues für ORF-nicht-seher wie mich. Beim Profil ist mir zu speiben übel
Do, 24.09.2015, 22:24 | BHB

Da 200 Zeichen marginal
sind, schreib ich noch einmal.
Entschuldigung Hr.Reichel erachten Sie bitte Kommentar 21:49 und Kampfrhetorik
in 21:59 als gegenstandslos.(hab sie verwechselt ).Artikel is o
Mi, 16.09.2015, 16:43 | frustrierter Bürger

Fts. wollen halt Nutznießer des Systems leugnen.
Mi, 16.09.2015, 16:41 | frustrierter Bürger

S.g.Hr. Reichel!
Bitte bleiben Sie weiter eine kritische Journalistenstimme! Was div. "gescheite" Kontrahenten posten ist "so wichtig, wie wenn in Peking ein Rad umfällt". Den Untergang unserer
Mi, 16.09.2015, 14:27 | biotirolerin

der Gutmensch Wolf gestern:
zum Speibm (auf tirolerisch g`sagt)
Er versteht nichts, (seine eigene Aussage) aber die ungarischen Politiker haben ja genug Erfahrungen gemacht (geht gl. weiter)
Mi, 16.09.2015, 14:33 | biotirolerin

...mit Österreichern, die gerade schwere kognitive Defizite aufweisen
Mi, 16.09.2015, 14:25 | GD

Also, Herr Reichel, Sie glauben, dass die gestern präsentierten Fakten und zahlen alle erfunden sind? Woher wissen Sie es denn besser? Auf welche Faktengrundlage stützen Sie sich?
Fr, 18.09.2015, 07:26 | Herwig Mankovsky

Fakt ist: Der Rotfunk lügt und Hundekacke stinkt.
Man muss diesbezüglich nicht wiederholt daran riechen um diese Aussagen zu begründen.
Mi, 23.09.2015, 07:44 | Annemarie

Das schau ausm fenster du bleder gutmensch!!!
Mi, 16.09.2015, 09:00 | antony

@Wolfgangus so ist es ! Dreckspagage widerwärtiges Verbrecher Pack!
Das Erschreckende dabei; die Menschen begreifen das nicht und helfen noch mit!?
Mi, 16.09.2015, 08:44 | Position H.E.K.

Der besonders penetrante, sich selbst überschätzende Herr Wolf wurde in der gestrigen Zib 2 vom ungarischen Staatssekretär vorgeführt..
Mi, 16.09.2015, 14:30 | GD

Haben Sie gestern etwa eine andere ZiB2 gesehen als ich? Der ungarische Staatssekretär, hatte entweder keine Ahnung oder hat die Wahrheit verschleiert.
Mi, 16.09.2015, 05:47 | Francesco Huber

Ich "musste" mir diesen Dreck ansehen, was mir bestätigte, mit diesem Zensursender weiterhin nichts zu tun haben zu wollen, denn der Beschiss der Politik am Volk ist Programm beim Rotfunk.
Mi, 16.09.2015, 01:44 | Nachteule

Eines vorweg, die halbe Wahrheit ist oft eine ganze Lüge. Wie war das mit " g a r nicht gesehen"?
Mi, 16.09.2015, 01:32 | Hans Reitter

Eines vorweg, ich habe die Sendung gar nicht gesehen. Es ist trotzdem legitim diesen Artikel zu kritisieren. Abgehoben, lehrmeisterhaft, überheblich, ohne Kenntnis davon, was sich derzeit abspielt!
Mi, 16.09.2015, 08:36 | Wolfgangus

.....was sich derzeit abspielt? Der Untergang des Abendlands!
Mi, 16.09.2015, 14:52 | GD

Danke für Ihren Kommentar. Ein wirklich sehr überheblicher Artikel, der sich über alle Fakten und Expertenmeinungen sowie der Polizei hinwegsetzt. Pure Subjektivität und angstschürend!



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