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Werner Reichel (oe1 Fr, 20.11.2015, 09:05)
Kontext - Sachbücher und Themen

Wenn Gerfried Sperl, Ex-Chefredakteur des Standards, einen Textband über Neoliberalismus herausgibt und Ö1 darüber einen Beitrag sendet, kann man sich auch ohne viel Phantasie ausmalen, was dabei herauskommt. Herr Sperl schafft es in einem wenige Sekunden langen Eingangssatz möglichst viele linke Kampfbegriffe und Plattheiten einzubauen. Dalli Dalli:  angebliche Freiheit, Egoismus, Sozialdarwinismus, Täuschung, Entfesselung der Macht etc.

Da schlottern dem braven staatsgläubigen und Staatssender hörenden Bildungsbürger vor Angst die Ohren und die Knie. Für Menschen wie Sperl ist der Neoliberalismus das Gleiche wie der Ausländer für Rechtsextreme. Er ist einfach an allem Schuld. Und genau auf diesem Niveau setzen sich Sperl und Ö1 mit dem Neoliberalismus  auseinander. Kleine Kostprobe: Gerfried Sperl echauffiert sich über „Free to Choice“, ein Buch und eine Fernsehserie von Milton Friedman, die laut Sperl die Geburtsstunde des Neoliberalismus gewesen sein sollen. Auch die Ö1- Redakteurin spricht von „Free to Choice“.  Echte Spezialisten. Der Titel lautet nämlich „Free to Choose“. Wurscht. Was kümmert  aufrechte Antikapitalisten und Antiamerikaner schon die englische Sprache. Hauptsache Neoliberale sind böse.

Mo, 23.11.2015, 08:03 | grantiger

Der sch... Standard, eine Zeitung die Leserkommentare und Accounts nach Belieben löscht, wenn die Gegenmeinungungen zu zahlreich werden. Ich verabscheue dieses Käseblatt, möge es in Konkurs gehen.
So, 22.11.2015, 16:54 | Sperling

Freuen wir uns doch, dass wir dieses linke Gehirnwäsche-Elaborat nicht kaufen müssen. Und dass Halbgebildete nicht zwischen Hauptwörtern und Zeitwörtern unterscheiden können - wen wundert's?
So, 22.11.2015, 10:53 | Frager

war Herr Sperl, nicht auch einst Chef der von der ÖVP betriebenen Tageszeitung "Tagespost" - mit noblen Büro in der Grazer Herrengasse u. Redaktion am Stadtparkrand ?
So, 22.11.2015, 09:17 | Herwig Mankovsky

Ö1 ist ein Hort ewiggestriger 68er, deren als ,,als objektiv" verkaufte Beiträge uralten Stalinisten wohlig nostalgische Gefühle bescheren.Leider auch auf MEINE Kosten.



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