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Ferner (ORF2 So, 24.01.2016, 11:05)
Europastudio

Das ORF-Europastudio, ein Markenzeichen demokratischer Vielfalt und Ausgewogenheit. Ein Vorbild für den "neuen Ostblock".

Diese demokratische Vielfalt und Ausgewogenheit kam heute ganz besonders im Europastudio zum Vorschein, das war heute wirklich "top" und nicht so uniform, wie man dies im neuen Ostblock befürchten muss. Gleich alle vier Gäste des Europastudios waren Vertreter aus vier verschiedenen (!) Staaten!!

Was für eine Vielfalt, die gibt es wirklich nur in unserer Demokratie! Ja, zugegeben, es waren alles zufälliger Weise Journalisten sogenannter "sozialliberaler" Zeitschriften. Und der  ungarische Nationalökonom entpuppte sich zufälliger Weise auch nicht gerade als Freund des Nationalkonservativen Orban. All diese Marginalien, dass alle zufällig in linken Zeitschriften tätig sind, wie der Gastgeber selbst in Ungarn war beziehungsweise Österreich ist, das konnten weder ORF noch Lendvai wissen.

Viel wichtiger als die Herkunft sind ja ohnehin die transportierten Inhalte: Die Fünf erkannten sofort, dass im Gegensatz zum "neuen Ostblock",  hierzulande nie ein Direktor von des Regierungschefs Gnaden ans Ruder käme. Erst recht nicht würde hierzulande ein Regierender je Einfluß nehmen auf die Zusammensetzung einer Polit-Talkrunde, wie man das nun im "neuen Ostblock" leider befürchten muss, wo es vielleicht gar einmal dazu kommen könnte, dass nur mehr Vertreter von parteiideologischen ähnlichen "Gesinnungsblättern" eingeladen werden.

Nicht nur beim Staatsfunk, sondern ganz besonders zur Justiz wird hierzulande von der Politik die Gewaltenteilung rigoros beachtet! Nie würde ein Richter für des Verfassungsgericht von Politikern vorgeschlagen werden, das gibt es neuerdings wirklich nur in Polen und Ungarn. Hier in Österreich wie auch in Deutschland wurde seit der Neugründung der Republik stets streng darauf geachtet, dass  ein oberster Richter nie aufgrund eines "roten" oder "schwarzen" Tickets besetzt wird.

Nicht zuletzt tut es so gut, dass sich die fünf Experten des Europastudios darüber auch Gedanken machten, was die eigentliche Aufgabe eines solchen Verfassungsgerichtshofs ist und wozu de facto eine solche Institution aus parteiideologischen Gründen "missbraucht" werden könnte, wie dies nun im "neuen Ostblock" zu befürchten ist und wohl auch schon der Fall ist.

Vivat Austria!  Zum Glück sind wir nicht wie die anderen und daher herrscht hier nicht nur eine absolute Gewaltenteilung, sondern gibt es auch einen ebenso völlig unabhängigen ORF, der eine so große Vielfalt und tägliche Ausgewogenheit der Meinungen bietet, die bis hinunter zum Europastudio reicht!

Neuer Ostblock, nehmt euch an uns ein Beispiel, wie mans demokratisch richtig macht.

Mo, 25.01.2016, 06:34 | Freier Mensch

In Österreich lebende ungarische Bekannte lachen nur mehr über uns !Im ungarischen TV, wie auch in einigen anderen Sendern wird viel ehrlicher berichtet als bei uns ! Nur Deutschland ist schlimmer !!
Di, 26.01.2016, 12:43 | olgaa

Der Kommunist Lendvai wird von den meisten Ungarn nur mehr ausgelacht.
So, 24.01.2016, 23:47 | Tiroler

Wer schaut sich denn den Lendvaiselbstdarsteller an!
So, 24.01.2016, 23:33 | Haider

Soviel Sarkassmus und Ironie wie der Autor dieser Zeilen muß erst in einem Beitrag zusammenbringen. Gratulation!
So, 24.01.2016, 23:28 | Haider

Der Mann meiner Nichte ist Ungar. Er war über die Manipulation (bewußt falsche Übersetzung) Orbans entsetzt und fand sich gleichzeit hinsichtllich Lügenpresse bestätigt. Lendvai ist und bleibt Lügner.



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