ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (oe1 Sa, 09.04.2016, 12:00)
Mittagsjournal

Eine Radioreportage wie ein realsozialistisches Propagandaplakat. Glückliche Menschen, strahlender Gesichter und ein gütiger und weiser Führer. Alexander Van der Bellen macht auf seiner Wahlkampftournee Station in Graz. Ö1 berichtet. Alle Grazer Werktätigen die etwas ins Staatsfunkmikro sagen dürfen, sind begeistert und hingerissen. Keine Kritik, kein böses Wort, wo der grüne Spitzenkandidat auftaucht herrschen Freude, Glück und Frohsinn.

Nur ein aufmüpfiger Grazer weiß noch nicht, ob er Van der Bellen oder Griss wählen soll. Kritischeres ist in dem Beitrag nicht zu hören. Und weil der gütige grüne Professor auch nur ein Mensch aus dem Volke ist, darf das obligate Zigarettenwitzchen nicht fehlen. Der ORF hat daraus eine Art Van der Bellen-Folklore gemacht. Eine Nichtraucherin hatte den Zigarettenkonsum des Präsidentschaftskandidaten getadelt, es ihm ob seiner großen poltischen Leistungen aber sofort wieder nachgesehen. Und weil jeder Held einen Gegner, jeder Protagonist einen Antagonisten braucht, wird nach der Van der Bellen-Reportage mit einer äußerst knappen Anmoderation ein kurzer O-Ton von Mitbewerber Norbert Hofer eingespielt: „Wir brauchen keinen faschistischen Grünen Diktator.” Und zwar ohne jede Erklärung, warum Hofer das gesagt hat. Das braucht der Gebührenzahler nicht zu wissen, es reicht wenn er sich merkt, dass Van der Bellen gut und freundlich, Hofer dagegen böse und hasserfüllt ist.

Mi, 13.04.2016, 09:10 | Zymotic

Da jeder Anhänger "einer" Partei hauptsächlich den Kandidaten "seiner" Partei wählen wird, muss man zum Schluß kommen, daß die Umfrageführungen des VdB nur linkem Wunschdenken entspringen kann!
Mo, 11.04.2016, 21:39 | Aron Sperber

bei der aktuellen Bundespräsidenten-Wahl läuft es zwar noch nicht auf ein Match FPÖ gegen Islam heraus

Grün und FPÖ als einzige Wahlmöglichkeiten liefert jedoch einen Vorgeschmack auf kommende Zeiten
Mo, 11.04.2016, 16:04 | Braxmann

Der ORF scheint schon "das Letzte Gefecht" zu kämpfen, die Zeichen stehen auf eine Niederlage besonders für die SPÖ.GI-Wahl ist auch bald&alle versuchen sich noch anzudienen. Man darf gespannt bleiben
So, 10.04.2016, 20:40 | Staatsfunk ade

Die 30.000 gut bezahlten Staatsfunker in Deutschland haben mit den ORFlern eines gemeinsam: Ohne Zwangssteuerabgaben könnten sie der Reihe nach nicht in die private Wirtschaft vermittelt werden.
So, 10.04.2016, 12:08 | Ichwillfreibleiben

Ich weiß warum ich schon lange nicht mehr Radio höre und den Fernseher rausgeschmissen habe. Man kann sich wirklich ein Magengeschwür dabei holen wenn man diesen Schleimspurziehern zuhört.



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