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Andreas Unterberger (ORF1 Di, 16.08.2016, 20:00)
ZIB 20

Jetzt sitzt der ORF in seiner eigenen Manipulationsfalle: Er muss über ein Messerattentat in einem österreichischen Zug berichten, kann dabei aber nicht mehr vermitteln, dass diesmal ausnahmsweise wirklich kein Asylwerber oder Migrant der Täter gewesen ist. Denn alles, was den Redakteuren zu der Vorarlberger Tat an Formulierungen einfällt, ist ja schon zahllose Male verwendet worden, um Buttaten von Migranten und/oder Moslems zu tarnen. Als "Deutscher" (respektive "Franzose" oder "Belgier") oder "geistig verwirrt" werden ja seit längerem, wenn es nur irgendwie geht, fast alle moslemischen Terroristen dargestellt, um nicht die volle Wahrheit zu sagen. Die Folge: Sämtliche Zuschauer sind überzeugt, dass es sich auch beim Vorarlberger Täter um einen radikalen Moslem handelt. Obwohl das diesmal wirklich keiner gewesen ist.

Aber: Wer einmal lügt...

Apropos Lüge: In der kurzen ZIB 20 findet man auch Platz für einen interessanten Bericht über die "verzweifelten Venezolaner", die jetzt massenweise nach Kolumbien gehen, um alles Lebensnotwendige zu erstehen, was es in Venezuela nicht gibt. Man erfährt viele Details, hört mehrere Interviews. Nur das Wichtigste wird total verschwiegen: Dass in Kolumbien dank einer kapitalistischen Rechtsregierung seit Jahren ein gewaltiger Boom in Gang ist. Und dass Venezuela das nach Kuba am intensivsten sozialistisch ungewandelte Land ist, das durch sozialistische Caudillos trotz des größten Ölreichtums des Kontinents völlig abgewirtschaftet und ins Elend abgeglitten ist.

Das ist nicht nur journalistisch schlecht, sondern widerlich verlogen.

Mi, 17.08.2016, 08:31 | Phaidros

Also ich weiß ja nicht ob das hier eine neutrale Nachrichtenseite sein soll. Aber zu sagen Kapitalismus ist die Rettung für alles, im gegensatz zum sozialismus, ist schon sehr ma­ni­pu­la­tiv. AEQUUM
Mi, 17.08.2016, 08:41 | Freier Mensch

Das wurde im Artikel NICHT behauptet !! Selber Sozi , was ??? Lügner und Verdreher ! Ekelhaft bis zum Erbrechen........
Mi, 17.08.2016, 09:39 | Lorenz Schumacher

Lieber Phaidros, wo bitte wird denn gesagt, Kapitalismus sei die "Rettung für alles"? Die - in diesem Falle absolut richtige - Folgerung bezieht sich allein auf die Verhältnisse in Kolumbien.
Mi, 17.08.2016, 13:08 | vom Berg gegenüber

@Phaidros, das desaströse Versagen des "Sozialismus des 21.Jhdt." (Venezuela) - welcher vor Jahren auch auf ORF-online noch gehuldigt wurde - ist aber schon evident!
*Muchos saludos*
v. Berg gegenüber
Mi, 17.08.2016, 23:42 | Herwig Mankovsky

Der Kapitalismus ist dem Sozialismus weit überlegen. Ist ja auch keine Kunst, bei so einer idiotischen&verbrecherischen Ideologie.
Mi, 17.08.2016, 07:36 | usos

Der "Zugfahrer" fühlte sich doch von den "Neozazis" im Zug bedroht. Dem wird sicher vom DÖW geholfen und ein "Renner"- oder "Kreisky"-Preis ist ihm gewiss ob seines hehren linken Einschreitens ;-)



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