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Ernst Hofmannsrichter (ORF2 Di, 16.08.2016, 19:30)
Zeit im Bild

Was steckt da wohl  für eine Absicht dahinter, wenn der ORF in einem ZiB-Beitrag über den "Integrationsbericht“  unter der Überschrift „Zuwanderungsrekord“, die  selben Menschen völlig undifferenziert  einmal als Zuwanderer, als Flüchtlinge und als Asylwerber benennt? Nicht aber als das, was sie deutlich überwiegend  sind, nämlich Wohlstandsimmigranten, illegale Eindringlinge. Das war einem FPÖ-Mandatar vorbehalten.

Die jeweils so zu Benennenden haben aber völlig unterschiedlichen Status, wie den ZiB-Redakteuren mit Sicherheit bekannt ist. Hier aber wurden alle in einen Topf geworfen, umgerührt und mit dem Schlagwort Integration so getan, als wäre Asyl an sich kein zeitlich beschränktes Aufenthaltsrecht, welches, verkürzt gesagt,  an persönliche Verfolgung gebunden ist. 

Der Leiter des  Expertenrates für Integration, Fassmann, und der Generalsekretär der Caritas, erhielten nach der Bemerkung der kommentierenden Stimme, dass vorwiegend positive Stellungnahmen vorlägen, Gelegenheit zum realitätsfernen Schönfärben. Fassmann kam am selben Tag bereits an anderer Stelle im ORF zu Wort und verlautbarte fatalistisch: “Wir müssen es schaffen, weil jetzt sind sie einmal hier“. Den Gedanken und Überlegungen dazu, dass zumindest ein Großteil überhaupt kein Recht hätte, hier  zu sein, auch nicht temporär, und welche Maßnahmen man treffen könnte, den Aufenthalt dieser Menschen ehestens abzubrechen und möglichst kostengünstig und in hoher Zahl rückzustellen, lässt Fassmann offenbar gar nicht aufkommen.

Und die ORF-Berichterstattung ist ganz auf dessen tendenziöser Linie. Alle die hier sind, bleiben auch hier und werden integriert, koste es was es wolle. Das ist offenbar alternativlos. Dass das dem
Grundgedanken von Asyl zuwider läuft, wird nicht einmal angedacht. Und dass es keinen Bedarf an völlig unqualifizierten Migranten gibt, die kein wie immer geartetes Anrecht auf Aufenthalt und Versorgung  in Österreich hätten, aber trotzdem hier behalten werden (warum?) wird ausgeblendet. Zum Drüberstreuen gabs dann in der ZiB um 22.00 Uhr eine Migrationsforscherin, Frau Biffl, welche in die gleiche Kerbe schlug wie Herr Fassmann. Offenbar sind nur „Experten“ greifbar, welche die „offizielle“, die ORF –Linie, vertreten.

Mo, 22.08.2016, 09:01 | wernmannfayer

Typisch Rotfunk. Verschleierungstaktiken mittels zu Hilfenahme gezielter Desinformation. Niemand fällt mehr darauf herein angesichts der Schlagzeilen anderer Medien..
Sa, 20.08.2016, 18:00 | unparteiisch

Die Experten sind bezahlte und die Politiker geschmierte und wer noch immer glaubt, dass er was ändern kann, wird festestellen, dass bereits alle Medien zensiert und an Schwerstverbrechen beteiligt si
Do, 18.08.2016, 15:28 | boris

ORF wird mit zwangsbeträgen finanziert,und zwang gab es nur im komunistischen ländern,also ist der beweis erbracht das Österreich ein komunistischen land ist.Beweisführung abgeschlossen.Mfg.
Mi, 17.08.2016, 23:36 | Herwig Mankovsky

,,Experte" ist doch schon längst ein Synonym für dumm&präpotent daherplappernde Großmäuler. Eine Steigerung dann noch das Attribut ,,anerkannt", vom ORF natürlich.
Mi, 17.08.2016, 18:18 | Karli Kraus

Gegenüber vorn Frau Biffl ist Herr Fassmann schon eher ein Experte. Auch wenn er die Konsequenzen die er kennt im ORF nicht preisgibt.
Sonst wäre er ja kein ORF "Experte"?
Mi, 17.08.2016, 13:42 | ORF-Experte - eine Contradictio in adjecto

Also ich sag einmal so: "Experte" ist man, wenn man das gleiche sagt, wie der ORF schon gesagt hat oder noch sagen will. Dann ist man "Experte" - auch wenn man von der Sache keine Ahnung hat.



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