ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (ORF2 Do, 15.09.2016, 22:00)
ZIB 2

Die immer häufiger werdenden Reaktionen, die bei ORF-Watch eintreffen, sprechen Bände. „Sobald man den ORF aufdreht, kommt immer die selbe, teilweise unterschwellige, mittlerweile aber immer öfter ganz offensichtliche, linke Gehirnwäsche aus dem Radio oder aus dem Fernseher“, grollte der erboste ORF-Watch-Leser Georg F. nach dem Konsum der ZiB2 vom 15.September. Dort wurde ein drei Minuten langer Beitrag über Shakespeares Römerdrama „Coriolan“ im Wiener Akademietheater gesendet.

Georg F. begann mit einem Zitat der sattsam bekannten Moderatorin Lou Lorenz-Dittelbacher: 

„Shakespeare macht im Jahr 1607 aus dem Stoff ein Lehrstück über Populismus und Demagogie. Der Stoff ist alt, aber verblüffend aktuell“, leitet Lorenz-Dittlbacher süffisant ein. Und der Moderator des Beitrages fügt hinzu: „Das Stück spielt im alten Rom. Es geht um die Manipulierbarkeit des Volkes und um die Verlogenheit der Politik“. Der Moderator weiter: „Die Inszenierung verzichtet auf aktuelle Bezüge, doch die Parallelen zum Heute liegen auf der Hand. Ob der Erfolg von Brexit-Befürworter Nigel Farage, oder die populistischen Versprechungen von Präsidentschaftskandidat Donald Trump, beide Politiker würden gut in das Stück passen“, sagt Elisabeth Orth, die dann meint: „Es gibt ja Lehrbücher wie man manipuliert, und ich glaube gar nicht, dass Mr. Trump so viele Bücher gelesen hat, aber der hat das, wie man so schön sagt, im Urin, der hat es im Blut, der weiß, wie er Menschenmassen für den Moment auf die Seite bringt."

Der ORF legt noch ein Schäuferl nach: „Wutbürger auf den Barrikaden, Populisten im Machtrausch und am Ende eine Demokratie in der Krise. Shakespeares Coriolan als Stück der Stunde.“ 
 Eingeblendet wird dabei ein Satz aus dem Stück von Elisabeth Orth, die anklagt: „Ihr habt den Pöbel aufgehetzt!“



Georg F. ist über so viel gezielte Manipulation berechtigterweise empört und schreibt: „Der ORF hat die bodenlose Frechheit, in einem einzigen Beitrag sich selbst als Wahrer der Objektivität hinzustellen, alle konservativen, bürgerlichen, rechten (Achtung!!! Nazi!!! Alarm!!!) Politiker zu diffamieren, das Volk als Pöbel zu beschimpfen und das Ende der Demokratie auszurufen, wenn nicht jeder die stramme links-linke Meinung des ORF vertritt.

 Geht’s eh noch? Alles im grünen Bereich bei euch am links-grün-versifften Multikultiponyhof?“



Und weiter meint der ORF-Watch-Leser: „Die Redakteure des ORF leben offensichtlich in einer Parallelwelt und haben von den Lebensrealitäten ihrer Zwangsgebührenzahler keine Ahnung.
 Der ständige Versuch, alles, was nicht auf den ersten Blick als Links daher kommt, zu diffamieren, die ständigen Untergriffe und gemeinen Interviewfragen bei „rechten“ Politikern, der ständige unausgesprochene, aber fast immer mitschwingende Nazivorwurf, das Unterlassen von relevanten Nachrichten, die als ausgewogene Dokumentationen getarnten Umerziehungsbeiträge zum Thema Migration und islamische Landnahme... Hier wird auf höchsten Niveau mit allem Mitteln der Manipulation gearbeitet. In diesem Bereich ist der ORF ungeschlagen.“


„Wenn es aber darum geht, die Dinge beim Namen zu nennen, eine offene Diskussion mit vielleicht unangenehmen Gästen über noch unangenehmere Wahrheiten zu führen, neutral und objektiv zu berichten, ohne hämische Anmerkungen der Nachrichtenmoderatoren, da versagt der ORF auf ganzer Linie“, ergänzt Georg F. verbittert und erhebt den schwerwiegenden, aber sicher nicht ganz unberechtigten Vorwurf:

„Der ORF macht sich mitschuldig an dem politischen Klima, weil er selbst Hetze betreibt und keine andere Meinungen zulässt.
 Er macht sich mitschuldig daran, dass es nur wenige wagen, offen ihre Meinung zu äußern, weil sie Angst haben, dann gleich als ,Rechter’ oder als Nazi dazustehen.
 Der ORF ist mitschuldig am Scheitern der Republik in der Migrationsfrage, weil er eine offene Diskussion über die Probleme im Keim erstickt und verunmöglicht.

 An dieser zerstörerischen und demokratiefeindlichen Entwicklung arbeitet der ORF Tag für Tag, Stunde für Stunde auf allen Kanälen… und berichtet dann – wie in dem erwähnten Beitrag – vom „Ende der Demokratie“.

Es sei für einen aufgeklärten und zutiefst demokratischen Menschen eine Qual, sich dieser miesen Propaganda auszusetzen. Es bereite immer öfter auch körperliche Schmerzen.

Der ORF-Watch-Leser F. über seine Gründe, sich dennoch das ORF-Programm anzutun: Man will ja wissen, WIE dreist der ORF es wohl diesmal anlegt. Das Buch 1984 ist längst kein Maßstab mehr. Der ORF ist schon viel weiter.“

Einer dermaßen scharfen und durchaus treffenden Analyse hat selbst ein abgebrühter ORF-Watch-Kommentator nichts mehr hinzuzufügen.

So, 18.09.2016, 09:39 | Wutbürger

Durch die Verbreitung der immer gleichen Lüge, daß es keine Alternative zur Unvernunft und Dummheit der linken Gutmenschen gibt, zementiert der ORF täglich den politischen Stillstand in Österreich.
So, 18.09.2016, 01:22 | Ryd

Dieser Beitrag beschreibt genau meine Meinung und ich sehe mich nicht "rechts" stehen. Die mehr oder weniger offene Hetze und Propaganda ist ja schon zum fremdschämen.
Sa, 17.09.2016, 19:44 | Rabauke

Der ORF ist jetzt mehr denn je zuvor die alleinige Spielwiese der Linksextremen von Rot und Grün.
So, 18.09.2016, 01:13 | Bayer-Bauer

... und die ÖVP lässt sich permanent von den Roten über den Tisch ziehen.
Sa, 17.09.2016, 15:26 | walter franek

da sehe ich vieles ähnlich.ist abstossend. gleichzeitig verhält sich der orf zurückhaltend wenn es um kritik an religion gehen sollte.
Sa, 17.09.2016, 08:00 | wernmannfayer

Ich frage mich wann die endlich mit dem Theater aufhören? Die Rot/Grün Politiker haben längst erkannt was läuft und rudern schon fest zurück. Nur der ORF schwelgt weiter im ideologischen Wahnsinn.
Fr, 16.09.2016, 21:58 | Rudolf Schön

Ja, der ORF ist wahrlich mitschuldig an einigen untragbaren Zuständen im Lande, etwa auch dem schier unlösbaren Migrationsproblem. Er entzieht sich aber beharrlich jedweder Verantwortung! Erbärmlich!
Fr, 16.09.2016, 21:36 | Nero

Die ORF-Gutmenschen gebärden sich immer als die alleinigen Inhaber der Wahrheit. Und sie machen sich damit immer wieder lächerlich. Für unsere Zwangsgebühren...
Fr, 16.09.2016, 13:15 | Bürgerin

Die Mehrheit der Österreicher sind noch immer Bürgerliche, die von den Linken im ORF konsequent als Rechte oder Nazis geächtet werden. Diese Bürger zahlen den Großteil der Gebühren. Wie lange noch?
Fr, 16.09.2016, 13:07 | Andalf

Der ORF manipuliert seine Seher und Hörer immer unverschämter. Bedauerlich ist, dass so viele Österreicher darauf hereinfallen. Aber es kommen immer mehr dahinter.
Fr, 16.09.2016, 10:55 | Dem ORF gehen die Muffen, so schauts aus . . .

Der Antifa-Blödkommentar der blonden Sprecherin zum Stück "Coriolan" in der ZiB2 vom 15.9. würde bei einem normalen Sender wohl zur fristlosen Entlassung der Frau führen. Aber bei uns . . .
Fr, 16.09.2016, 09:51 | Sandwalk

Nur weiter so, lieber ORF, nur weiter so! Zeige uns, wie blank Deine Nerven sind, dann geht die rote Sonne schneller unter, als wir alle zu hoffen wagen.
Der ORF ist jetzt eine Post-DDR-Institution.
Fr, 16.09.2016, 09:49 | vom Berg gegenüber

Die K_ryptos drehen auch in Ö1 durch: Alles ist Populismus, alles... oe1.orf.at/programm/448266 aber die Nicht-Pluralisten schreien dort nach Pluralismus, schon ganz verzweifelt *GIS-abmelden-sofort*
Fr, 16.09.2016, 09:47 | sttenta

Ich habe den widerwärtigen Beitrag gestern in der ZIB2 auch gesehen. Provokanter geht es um unsere GIS-Gebühren kaum mehr. Das war wieder der allgegenwärtige ORF-Meinungsterror.
Fr, 16.09.2016, 09:11 | Zymotic

Den ORF mitsamt seiner linke Ideologie treffender zu beschreiben, geht eigentlich nicht. Bravo.



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