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Manuela Hahofer (ORF2 Di, 07.03.2017, 21:05)
Report

Hören sich ORF-Journalisten eigentlich manchmal selbst beim Reden zu?
Susanne Schnabl: "Herr Strache, 99 Prozent am Parteitag, das ist ein stolzes Ergebnis und dennoch sind nicht alle Funktionäre, wie wir gehört haben, restlos von Ihrer Strahlkraft als Spitzenkandidat überzeugt, wie erklären Sie sich das...?"

Es gehört schon Talent dazu, einen 99-Prozent-Wahlgewinn schlecht erscheinen zu lassen. Schnabl in den Fussstapfen von Ingrid Thurnher.

Doch das war erst der Auftakt - es geht beim ORF bekanntlich noch "intensiver". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Da wird im Beitrag vor dem Interview bestätigt, dass die Regierung in der Asylpolitik die jahrelangen Forderungen der FPÖ umsetzt, und was geschieht? Man lobt nicht die Weitsicht der blauen Politiker, man thematisiert nicht, dass jemand, der diese Asylpolitik vertritt, noch vor Monaten als Hetzer beschimpft wurde und über ihn die Nazikeule geschwungen wurde - nein, man fragt etwas schadenfroh denjenigen, der diese Richtung quasi vorgegeben hat, indirekt ob ihm nun wohl die Wähler abhanden kommen... (weil die Regierung seinen Vorgaben nun folgt)

Den Österreichern könnte es ja egal sein, wer den Wählerwillen nun tatsächlich umsetzt. Das Problem ist nur, dass zwar Abschiebungen, Gesetze ect. groß angekündigt werden. Aber es scheint momentan so, als ob eine Debatte über jeden einzelnen Flüchtling, der abgeschoben werden soll geführt werden muss.

Außerdem habe ich Innenminister Sobotka immer von momentan 3000 Asylanten sprechen hören, für die dieses neue Abschiebegesetz derzeit gelten soll. Ein Scherz? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Er müsste meiner Meinung nach von mindestens(!) 30.000 sprechen ...

Der ORF beeilt sich auf jeden Fall, bereits Beiträge von ach so gut integrierten Familien zu zeigen, die abgeschoben werden sollen - nein, nicht etwa in ein Kriegsgebiet, nein, einfach nur ins sonnige Spanien, dort wo sie anscheinend zuerst europäischen Boden betreten haben oder einen Asylantrag gestellt haben...

Zurück zum "Thema"- Interview, oder sollte man sagen "Thema"- Verhör:

Teilweise war Frau Schnabl auch schlecht vorbereitet: Jeder weiß, dass die FPÖ seit Monaten eine Null-Zuwanderungspolitik propagiert, was sagt die ORF Journalistin: "Jetzt setzt die Regierung Ihre Forderung der Obergrenze um..." Als Strache sie aufklärt, was seine Forderung tatsächlich ist, lässt sie ihn kaum ausreden und meinte: "Ihre Forderungen kennen wir alle...." Ach ja, tatsächlich?

Und wer das Interview nicht gesehen hat, hier eine Passage, die symptomatisch für das gesamte Gespräch ist. Schnabl: "...Sie sind trotzdem für eine EU-Armee..." Strache: "Nein, nein, nein, nein, Frau Schnabel.." Sie fällt ihm ins Wort, aber Strache weiter: "...weil Sie wieder etwas Falsches sagen, ich habe klar gesagt, ich bin nicht für eine EU-Armee, sondern die Europäische Union wäre gut beraten, das anzudenken ... Schnabl spitz: "... diese semantischen Feinheiten ..."

Tja, Frau Schnabl diese semantischen Feinheiten sind halt ein Hund, gell ...

Fr, 10.03.2017, 21:13 | dhmg

Das Unterbrechen ist wirklich ein Unding. Warum dürfen ORF-Moderatorinnen Politiker ohne Grund unterbrechen, die selbst aber nicht laut werden dürfen? Das ist doch irre, was im ORF abgeht.
Fr, 10.03.2017, 21:11 | dhmg

Das fiktive Duell Hofer/Strache ist genauso nur vom ORF(ja, ORF!) konstruiert worden wie die Neuwahl-Kampagne, die stammt ebenfalls vom ORF. Niemand will in Wahrheit Neuwahlen, außer die ORF-Redaktion
Fr, 10.03.2017, 21:14 | dhmg

Und falls mit einigen der Narr durchgeht und wirklich Neuwahlen kommen sollten(kann niemand ernsthaft hoffen), dann ist klar, wer diese verursacht hat. Die SP und ihr Rotfunk.
Do, 09.03.2017, 15:11 | Udo Popsch

Unbegabte Quoten-Xanthippe.
Do, 09.03.2017, 11:56 | jaguar

Tja, auch ich verfolge diese Sendung nur mehr indirekt und amüsiert über entsprechende Beiträge auf orf-Watch!
Mi, 08.03.2017, 23:17 | mayerhansi

Früher habe ich mich über diese Schnabl-Wunderlich noch maßlos geärgert, aber - ich schau's mir nicht mehr an - sie bewirkt mit ihrer widerlichen Unart ohnehin gerade das Gegenteil vom Gewollten!
Mi, 08.03.2017, 14:21 | 1956

Halt' den Schnabel, liebe Schnabl. Sie stärkt in mir das Machourteil: blond und nichts dazugelernt. Einfach eine dumme Tussy. Sie nervt gewaltig. Mein Respekt dem HC! Ich wähl ihn. Um Schnabls willen.
Mi, 08.03.2017, 14:50 | boris golan

1956,bei solch ein kommentar hab ich lachkrämpfe ohne ende.
Sa, 11.03.2017, 10:43 | habwauki

Wie sagt man in der Wirtschaft? Antiwerbung ist die beste Werbung für HC!
Mi, 08.03.2017, 14:01 | Realist

Ich würde ein Interview mit dieser Dame abbrechen.
Mi, 08.03.2017, 14:23 | 1956

Wenn die Sendung live ist, ist das eine gute Idee. Mit einem sehr starken Sager zum Abgang.
Mi, 08.03.2017, 13:24 | vesparaser

Solche Figuren wie Fr. Schnabl, Fr. Turnherr, etc. , sind eine Schande für d. Berufsstand d. Journalisten. Diese Leute hätten sofort in der DDR zu arbeiten anfangen können.
Mi, 08.03.2017, 12:54 | Tagebuchleserin

Schnabl /ORF war gestern derartig jenseitig und peinlich! Das Publikum will sicher nicht ständig diese unprofessionellen Satz-Unterbrechungen bei vom ORF ungeliebten Interviewpartnern, das nervt nur.
Mi, 08.03.2017, 10:36 | Wolfgang Kropf

Frau Schnabl muss eine ordentliche Gehirnwäsche in Richtung ORF-Denkschema bekommen haben. Sie war vor nicht allzulanger Zeit noch eine Journalistin!
Weg mit Fernsehgebühren!!!!!
Mi, 08.03.2017, 12:55 | Tagebuchleserin

einfach abmelden!!!!
Mi, 08.03.2017, 09:29 | Ich Frage mich des öfteren,

ob sich die ORFler ihre Produkte selber ansehen. Ich kann es - offen gestanden - nicht glauben. Außer es ist die Praepotenz derart, dass es nur mehr hoffnungslos ist. Anscheinend ist das der Fall!
Mi, 08.03.2017, 09:09 | antr

Ich bewundere den ORF dafür, es zu schaffen, so viele Mitarbeiter zu finden, die kein Problem mit alternativen Fakten haben und es sogar schaffen, davon überzeugt zu sein, neutral zu berichten....
Mi, 08.03.2017, 12:58 | Bitte keine Euphemismen mehr, es langt!

Es sollte nicht heissen "die kein Problem mit alternativen Fakten haben" sondern "die keine Hemmung haben, dreist zu lügen". Ihre feine Ironie wird von der ORFjournaille nicht verstanden, fürchte ich.
Mi, 08.03.2017, 15:13 | antr

Verzeihen Sie bitte, ich wollte mich einigermaßen politisch korrekt ausdrücken...
Mi, 08.03.2017, 08:52 | wolfgang

Bitte lernt endlich den "Ausknopf" zu drücken und liest ein gutes Buch anstatt dieser Gehirnwäsche zu trotzen!
Mi, 08.03.2017, 14:26 | 1956

News und Politsendungen schau ich nicht im ORF. Ich lese nur hier. Ich erfahre, was los war und bestätige meine Entscheidung gegen ORF.
Mi, 08.03.2017, 08:45 | Mankovsky

ORF-gewohntes Verhalten. Mehr ist zu dieser primitiv manipulierenden Art der Interviewführung nicht zu sagen.
Mi, 08.03.2017, 07:57 | boris golan

Gehört zwar nicht hier,trotzdem,Die Einheimischen haben viel zu lang,viel zu viel tolleriert,jetzt rächt sich das alles.Es hat aber alles seine grenzen,auch die viel gepriesene tolleranz.
Mi, 08.03.2017, 19:13 | Dr. Marlies Möller

ganz toll, die tolleranz...
Mi, 08.03.2017, 20:41 | Franz Suchanek

Boris, pass auf, Marlies weiss nämlich, wie man Tolleranz wirklich schreibt..hat ja einen Doktortitel..da muss man schon aufpassen, weil, Sprachpolizei und so..und bitte auch nie pöhse schreiben, weil
Do, 09.03.2017, 10:07 | Gabriele Gratsch

In D, bei Mutti nennt man schon lang keine Titel mehr ! Fr. Möller ist halt ein Bobo...äh... eine Boboin, die sich hierher verirrt hat ;-) ! Schon schwer, die Homepage vom Standard zu finden ?!
Sa, 11.03.2017, 11:02 | de Lorenzo

Fr. Moeller, so wia de Schnabl !
Mi, 08.03.2017, 07:15 | antony

Habe die Sendung auch gesehen! Unfassbar; diesen........, ist gar nichts mehr zu blöd, ein wirkliches Trauerspiel, und man ist fast geneigt sich für diese....., auch noch zu schämen!
Mi, 08.03.2017, 06:59 | Kurt B.

Bei den leistbaren Wohnen wurde der Hauptgrund für die steigenden Mieten nämlich die steigende Nachfrage durch 100.000 Asylanten pro Jahr nicht angesprochen.. Angebot und Nachfrage..eine Farce!
Mi, 08.03.2017, 07:02 | Kurt B.

Repräsentativ war ja auch wieder das Bild der Zuwanderer beim Thema Kopftuch.. Frauen die Genetik studieren wollen, Buchhalterin, Krankenschwester.. Mein Bild der Zuwanderer in Wien ist ein anderes..
Mi, 08.03.2017, 06:58 | WABU

Bösartig, feindselig und ungut so könnte man die Art und Weise des Interview der Frau Schnabl beschreiben. Da verdreht sich einem der Magen.
Zu kleinen Kindern sagt man "Halt den Schnabl"
Mi, 08.03.2017, 14:34 | 1956

Frauen wie Schnabl haben ihr Biotop in den Medien, vor allem ORF. Können nur von Steuergeld leben. Obwohl ich gegen die Burka, bei Schnabl und Co. denk ich mir: haben die Mohammedaner doch recht?



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