ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Andreas Unterberger (Online Do, 09.03.2017, 17:34)
Wieder einmal ganz objektiv
Link: http://orf.at/stories/2382608/

"Unmut der SPÖ über Sobotka wächst", "Ärger in SPÖ über Sobotka wächst", "Gesetzesentwurf "völlig untauglich"": Gleich mit drei inhaltlich weitgehend parallellen Titeln agiert orf.at wieder einmal komplett als SPÖ-Pressedienst. Viele Absätze lang wird einem dann vermittelt, was für ein verachtenswerter Schwachkopf der Innenminister doch wäre.

Erst, wer minutenlang nach unten scrollt - was ob der Redundanz der Aussagen kaum noch ein Leser tut -, wird informiert, dass genauso die ÖVP umgekehrt die SPÖ wegen ihres Zickzack-Kurses in Sachen Versammlungsgesetz und türkischer Wahlkampfauftritte attackiert, zu denen die Kern-Partei tags davor noch ein neues Gesetz wollte, das jetzt plötzlich doch für die Genossen wieder nicht mehr nötig ist.

Journalistisch - und vor allem dem Objektivitätsgebot der ORF-Gesetzes entsprechend - hätte das Ganze daher unter den Titel gehört: "Wildes Hickhack in der Koalition". Eine andere journalistisch mögliche Annäherung wäre es gewesen, das Aktuellste an die Spitze zu stellen. Das sind die ÖVP-Attacken.

Rätselhaft bleibt nur eines: Warum ÖVP, FPÖ und Team Stronach mit ihrer parlamentarischen Mehrheit nicht längst einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet haben, der die ORF-Gebührenpflicht stoppt. Damit würden sie die Wahl haushoch gewinnen und die SPÖ zwingen, ihren Parteipressedienst künftig selbst zu finanzieren und nicht mehr durch Zwangsgebühren. Was ihr sicher leicht gelingen wird. Hat sie doch unter Christian Kern durch Beförderungen ins Ministeramt schon zwei neue Mitgliederinnen gewonnen ...

Fr, 10.03.2017, 21:02 | dhmg

Mir hat die Aussage von SP-Niedermühlbichler nicht gefallen, der behauptete, Sobotka sei "weder willig, noch fähig seine Arbeit zu machen." Er soll einmal Sach- statt Parteipolitik probieren, der SPer
Fr, 10.03.2017, 15:13 | Iden des März

Die ÖVP war schon immer ein williger Erfüllungsgehilfe der Linken, solange sie und ihre finanzstarken Interessengruppen sich im Gegenzug am Staatsvermögen bereichern dürfen.Darum baut nicht auf Kurz!
Fr, 10.03.2017, 10:49 | Barrabas

Offensichtlich gefällt der nichtlinken Mehrheit im Parlament, dass sie jeden Tag auf Kosten der Gebührenzahler verunglimpft wird, die Möglichkeit das zu ändern hätten sie. Warum machen sie nichts?
Fr, 10.03.2017, 16:15 | Mankovsky

Masochismus, Dummheit, Feigheit, Könnte-ja-sonst-noch-schlimmer-werden usw....
Fr, 10.03.2017, 07:35 | gert

Badcompany hat recht, der ORF gehört geklagt, aber so eine Klage würden die Herrschaften auf dem K berg nicht einmal ignorieren, das ist schon sowas wie Gewohnheitsrecht geworden
Do, 09.03.2017, 23:54 | Tirolerberg

Die ÖVP hat 30 Jahre den rotgrünen ORF mitgetragen und die letzte Gebührenausplünderung mit Rotgrün beschlossen. Von dieser Partei brauchen wir uns nichts mehr erwarten. Ab in den Konkurs.
Do, 09.03.2017, 19:04 | Ingrid B.

Drozda gab ob seines Unmuts über Sobotka und den Gesetzesentwurf
der TZ ein Interview. Nächste Woche wird er mit Sobotka reden.
Ein guter Spiegel des Koalitionsklimas, zuerst die Zeitung, dann reden
Do, 09.03.2017, 18:43 | Badcompany

Ich frage mich, warum man keine Sammelklage gegen den ORF wegen des Verstoßes gegen den § 10(5) des ORF Gesetzes erhebt. Der Absatz besagt, dass der ORF umfassend, unparteilich und objektiv berichten.
Fr, 10.03.2017, 07:42 | boris golan

Gute Idee,2-3millionen Unterschrifen und in ganz Österreich gibt's ein Erdbeben der Stärke 12
Do, 09.03.2017, 18:36 | querkopf

Wie ORF.at den Streit zwischen dem Innenminister und der SPÖ darstellt ist ein Musterbeispiel für Fake durch üble Manipulation. Das ist noch ärger als Lügen.
Do, 09.03.2017, 18:18 | Demokrat

Die seltsamen Angriffe der SPÖ auf Sobotka zeigen deutlich, dass er ziemlich sicher recht hat und die Roten ihm und der ÖVP den Erfolg nicht vergönnen wollen.



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden