ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Andreas Unterberger (ORF2 Di, 21.03.2017, 19:30)
Zeit im Bild

Als wäre es ein Wettbewerb der ZiB-Mannschaft gegen sich selbst, täglich eine noch schlechtere, einseitigere und noch mehr manipulative Sendung machen zu können. Einer der Tiefpunkte dieser ZiB: Breit und unkritisch wurde über einen "Report" der Organisation Zara berichtet, mit angeblich oder wirklich "rassistischen" Delikte der Kategorie "Ein Flüchtling durfte beim Fußball nicht mitspielen" oder "Jemandem wurde die Wohnungstür zugeklebt". Abgesehen davon, dass ungute Dinge wie diese wohl schon fast jedem Zuseher passiert sind (ohne dass das die ZiB zur Kenntnis genommen hätte), wurde natürlich das Wesentlichste an Zara nicht gesagt: Dass diese Organisation nur dank der dicken Steuergelder am Leben ist, die ihr die rotgrüne Gemeinde Wien regelmäßig zuschiebt.

Überhaupt nicht konkret erwähnt wurden zum gleichen Thema hingegen die viel seriöseren Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie des "Integrationsbarometers", die auf immerhin 1000 Befragungen durch ein seriöses Institut beruhen. Nur wer vor der ZiB die Nachrichten von Servus-TV gesehen hat, hat davon erfahren.

Dabei zeigt diese Studie wirklich Sensationelles: dass nur noch 27 Prozent der Österreicher das Zusammenleben mit Muslimen als funktionierend empfinden; dass fast zwei Drittel der Meinung sind, dass anerkannten Flüchtlingen eine geringere Mindestsicherung ausbezahlt werden soll; dass sich binnen eines Jahres der Eindruck vom Zusammenleben mit Zuwanderern signifikant verschlechtert hat; dass fast drei Viertel eine türkisch-österreichische Doppelstaatsbürgerschaft ablehnen.

Nix da. Die ORF-Kunden werden davon nichts erfahren. Sie werden weiter mit einer unglaublichen Zähigkeit umerzogen. Freilich ist die Umerziehung offensichtlich völlig vergeblich. Die Menschen informieren sich längst anderswo (auch in orf.at wird statt des Integrationsberichts der Zara-Report breit dargestellt).

Genauso skandalös: In der gleichen Sendung bekam die ebenso skurrile Organisation "Attac" wieder breiten Raum. Auch bei ihr ist es völlig unklar, ob hinter ihr 100 oder doch 200 Menschen stehen. Klar ist nur, dass die jedenfalls alle aus dem linksradikalen Lager stammen. Das genügt für den ORF. Attac durfte gegen den Handelsvertrag der EU mit Japan hetzen. Dabei zeigen jetzt sogar die EU-Sozialdemokraten massive Sympathien für einen solchen Handelsvertrag. Seit Donald Trump gegen Handelsverträge ist, sind nämlich viele plötzlich dafür und haben erkannt, dass diese etwas Gutes sind. Nur die ganz Linksradikalen wie Attac und ORF bleiben standhaft.

Angesichts dieser zwei Tiefpunkte ist es fast - fast - schon eine lässliche Sünde, dass verschwiegen wurde, wer im Land Salzburg eigentlich für jene statistischen Manipulationen verantwortlich gewesen ist, die Österreich nun eine Megastrafe durch die EU einzubringen drohen.

Nur noch lachen kann man da, wenn dann der anschließende Sport verkündet, dass im australischen Melbourne "frühsommerliche" Temperaturen herrschen würden. Was solls - die Uhr ein halbes Jahr vorwärts oder rückwärts gestellt, stimmts ja dann eh wieder ...

Die ZiB-Berichte hingegen werden wohl nie stimmen.

Mi, 22.03.2017, 11:04 | Fischer

Ärgere mich seit acht Jahren nicht mehr über diesen linken Verein, der rotrote Parteiwünsche erfüllt. Nein, gsd ist dieser Orf nicht mehr nötig, man kann sich querinformieren! GIS=Parteifinanzierung
Di, 21.03.2017, 23:34 | Andi-CD

Handel ist okay.
Eine Paralleljustiz durch geheime Schiedsgerichte, die einseitig Riesenfirmen Zugriff auf unser Steuergeld ermöglichen, auf Konzernwunsch auch geheim, ist striktest abzulehnen.
Di, 21.03.2017, 23:11 | El Capitan

Der ORF ist unter den Nachrichtenmedien so etwas wie eine limitierte Auflage. Sowas wie diesen Sender gibt es nur einmal. Da verblassen sogar Fox News und die gute alte Prawda.
Di, 21.03.2017, 21:20 | Walter Sitzwohl

Zu Trump bleibt noch zu sagen, er ist eben nicht gegen Handelsverträge, sondern für faire Handelsverträge. Man darf auch von Herrn Unterberger erwarten, diesbezüglich etwas genauer zu sein.
Mi, 22.03.2017, 15:20 | Infokrieger

Sie haben mir das Wort aus dem Mund genommen!
Di, 21.03.2017, 21:17 | Walter Sitzwohl

Dem ORF wird viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Er ist bei weitem nicht mehr derart "gesellschaftlich relevant", wie er glaubt, um im Linkssprech zu bleiben. Der typische ORF-Seher ist doch 40+.
Di, 21.03.2017, 21:26 | 1956

W.S., wichtiger Aspekt ja. Das Schlimme ist nur, und das ärgert SEHR, daß der ORF Fakenewssender zwangsfinanziert ist. Sonst könnten wir wirklich einfach nur lachen über ihn.
Di, 21.03.2017, 22:48 | Christina Anna Burkhardt

ich, 60++, informiere mich seit Jahren auf anderen Sendern, vor allem Servustv und ZDF



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