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Kurt Ceipek (oe1 Fr, 21.04.2017, 12:00)
Mittagsjournal

Im Bericht über den islamischen Polizistenmörder von Paris stellte Moderator Christian Williwald seinem ORF-Kollegen Hans Woller eine bemerkenswerte Frage: „Ist er (der Täter, Anm.) eindeutig der Islamistenszene zuzuordnen?“

Eine solche Frage nach den Anschlägen in Frankreich auf Charlie Hebdo, auf die Terrorattentate am Tag des Fußball-Länderspiels Frankreich gegen Deutschland mit insgesamt 130 Mordopfern, der Terroranschlag in Nizza, wo ein Islamist mit einem Lkw in eine Menschenmenge raste, einem Mord an einem alten Priester während der eine Messe las, der Ermordung eines Polizisten und seiner Lebensgefährtin in einem Pariser Vorort und unzähligen gerade noch verhinderten Anschlägen zu stellen, ist mehr als seltsam.

Fest steht, dass alle diese Mordanschläge von Islamisten verübt wurden und von den Religionskriegern vom Islamischen Staat befohlen, organisiert oder zumindest inspiriert waren. Das gilt natürlich genau so für unzählige Terroranschläge in aller Welt. Beispielsweise auch für die Massenmorde an koptischen Christen in Ägypten, über die der ORF bemerkenswert wenig berichtet hat. Ob diese Täter „eindeutig der Islamistenszene zuzuordnen“ sei, wird die Angehörigen der Opfer nicht sonderlich interessieren.

Zu fragen, ob ein Polizistenmörder, der drei Tage vor einer wichtigen Wahl auf der bedeutendsten Straße Frankreichs, der Champs Elysees französische Sicherheitskräfte ermordet, eindeutig ein Islamist sei, ist eine Provokation all jenen gegenüber, die seit Jahren eindringlich vor den Auswüchsen des Islamismus und der Kriegsbereitschaft sehr vieler IS-Sympathisanten warnen.

Frankreich-Korrespondent Hans Woller verriet den Ö1-Hörern, er wolle „nicht ausschließen, dass ein Teil der Bevölkerung auch immer mehr Angst hat“. Gleich darauf folgte eine Attacke Wollers gegen Marine Le Pen, die solche Ängste ausnützen wolle und nach dem Attentat Vorwürfe gegen Präsident Hollande erhoben habe, weil zu wenig gegen islamistischen Terror unternommen worden sei. Ganz unrecht dürfte sie damit nicht haben, denn der Täter war seit Jahren als gefährlich bekannt gewesen. Aber wegen lascher Gesetzesauslegungen muss man solche Täter, deren Gefährlichkeit bekannt ist, oft wieder laufen lassen.

Zu diesem Bericht aus Paris passte genau der folgende Beitrag im Mittagsjournal, der den Titel trug: „Neues Fremdenrecht trifft Asylwerber“.

„Man kann kaum noch mitzählen, zum wievielten mal die Regierung das Fremdenrecht verschärft“, eröffnete Christian Williwald mit deutlich entrüstetem Tonfall den Beitrag über geplante Änderungen in Österreich.

Was ist am neuen Fremdenrecht so schlimm?

  • Rechtskräftig abgelehnte Asylwerber dürfen künftig das ihnen zugewiesene Bundesland oder den Bezirk nicht mehr verlassen und können bestraft werden, wenn sie es doch tun.
  • Bei straffällig gewordenen Asylwerbern soll unverzüglich ein Aberkennungsverfahren eingeleitet werden.
  • Wenn abgelehnte Asylwerber das Land nicht freiwillig verlassen, sollen sie künftig in Beugehaft genommen werden können.

 Solche Maßnahmen können Terrorgefahr nicht ganz unterbinden, aber doch stark verringern. Diesen Zusammenhang herzustellen sind die permanenten Asylantenverteidiger in den politischen Redaktionen des ORF wohl vorerst nicht in der Lage.

Sa, 22.04.2017, 13:19 | Bei Islamisten ist immer alles .... "mutmaßlich"!

Fehlt nur noch die Frage: "Ist es eigentlich sicher, dass ein Ermorden von Christen durch islamistische Aktivisten auch mit dem Tod der Opfer etwas zu tun hat?" - mutmaßlicherweise halt, wie immer?
Sa, 22.04.2017, 06:27 | Freier Mensch

Um mal eine Frage in ORF-Manier zu stellen : ist es gänzlich auszuschliessen,dass Williwald und Woller (die 2 ORF-Kasperln)eindeutig hetzerische überbezahlte Volltrotteln sind ?? NEIN - ist es nicht..
Sa, 22.04.2017, 00:41 | Bayer-Bauer

Wer vor den islamischen Auswüchsen heute keine Angst hat muss blind und taub sein. Natürlich sind nicht alle Muslime eine Gefahr, aber viele sind das sehr wohl. Je mehr es werden, desto gefährlicher.
Sa, 22.04.2017, 06:20 | Freier Mensch

Der Koran ist die Anleitung zum Töten, und den befolgen eben nahezu 100% der Islamischen. Kein Wunder, dass es dann ausschliesslich islamische Terroristen gibt. Leider ist das schon 40 Jahre so.....
Sa, 22.04.2017, 00:27 | Ungustl

Ich halte Hans Holler nicht aus, wenn er im dramatischen (leicht hysterischen) Stakkato wie mit einem Maschinengewehr seine Wortfetzen auf die bösen Rechten abfeuert. Da muss ich schnellstens abdrehen
Fr, 21.04.2017, 22:27 | Mankovsky

Und falls es wieder einmal eine Umweltkatastrophe gibt: Stellt dann irgendein ORF-Fuzzi auch fest, dass die davor geschürten Ängste bloß den Grünen nützen?
Fr, 21.04.2017, 23:19 | Die Grünen

scheren sich doch um die Umwelt schon lange nicht mehr. Und eine Katastrophe für ihre Umwelt sind die Grünen sowieso.
Fr, 21.04.2017, 21:45 | 1956

ORF = Österreichs Radikale Faschisten? Sie unterstützen den ISlam und agieren gegen Law & Order. Und wieder war's ein ISlamist. Und wieder jemand, den die Polizei schon lange kannte. ORF = ÖstRotFunk



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