ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (oe1 Di, 04.07.2017, 07:52)
Leporello

Wirklich gemocht haben sie ihn nie. Er war und ist für die österreichische Untertanenseele einfach zu erfolgreich. Erfolgreich, nicht in den staatlich geschützten Bereichen wie Kunst, Kultur, Universitäten oder Politik, das kann der staatsgläubige Österreicher ja noch akzeptieren, sondern erfolgreich in der freien Wildbahn. Als er dann auch noch einen eigenen TV-Sender gegründet hat, mochten sie ihn noch weniger. Vor allem, weil dieser Sender qualitativ hochwertige Dokus zeigt und mit Formaten wie Der Wegscheider oder Talk im Hangar-7 erstmals das linke Meinungsmonopol im deutschsprachigen Rundfunk durchbrochen hat. Die Gäste, die in Talk im Hangar-7 zu Wort kommen, treiben die linken Meinungsgouvernanten in Politik und Medien regelmäßig zur Weißglut.

So richtig zu hassen haben Sie ihn aber erst begonnen, als er vor wenigen Wochen der Kleinen Zeitung ein Interview gegeben hat, in dem er erstmals seine politischen Ansichten dargelegte und eine unabhängige Medien- und Rechercheplattform angekündigt hat. Ab diesem Zeitpunkt war er für die am Staatstropf hängenden linken Wutjournalisten und Intellektuellen ein rotes Tuch. Florian Klenk vom roten Falter stänkert gerne gegen ihn und der Staatsfunk und sein Chef teilen regelmäßig Seitenhiebe gegen den unbequemen und unangepassten Erfolgsmann aus. Heute vor dem Morgenjournal wird in Ö1 ein Buch über Salzburg vorgestellt.

Der Autor, Anton Thuswaldner, schreibt über Salzburgs Geschichte und die Salzburger. Dabei geht es auch um einen „Energydrinkindustriellen, der sich (...) eine Reihe von Sportvereinen und Medienunternehmen hält.“ Den Namen Dietrich Mateschitz nimmt weder der Ö1-Redakteur noch der Autor in den Mund. Das wäre wohl zu viel der Ehre für diesen widerwärtigen und menschenverachtenden Multimilliardär.  „Auch heute noch finden sich in Salzburg bedenkliche Relikte feudal-autoritärer Mentalitäten“, heißt es in dem Beitrag. Gemeint ist damit Herr Mateschitz. Und so geht es munter weiter: „Anton Thuswalder fühlt sich durch das Verhalten des Firmeneigners(!) an längst vergangene Zeiten erinnert.“

Der halbwegs geistig wache Ö1-Hörer fühlt sich durch solche Beiträge ebenfalls an Zeiten erinnert, als man solche widerlichen Klassenfeinde noch ihrer „gerechten“ Strafe zugeführt hat. Diese Zeiten sind vorbei, nur im Staatsfunk trauert man ihnen offenbar noch nach.

Mi, 05.07.2017, 16:49 | Freier Mensch

Immer wieder : Namen erfassen, abwarten, danach beruflich neutralisieren. Es kann nicht sein, dass solche Charakterschweine auf die Menschheit losgelassen werden.Ungutes getan - Berufsleben verwirkt !
Mi, 05.07.2017, 12:29 | wolfgang

Und dasselbe gilt für Andreas Gabalier!
Mi, 05.07.2017, 10:08 | sen bu

Ich bin auch begeistert, dass Mateschitz keinen Betriebsrat zuließ und wehe irgendwer kritisiert ihn dafür. Schon gar nicht der ORF.
Mi, 05.07.2017, 10:39 | Seidlbast

Nur so konnte Mateschitz einen weiteren DDR-Sender verhindern. Warum sollte er in eine "Aktuelle Kamera" investieren, die gibt es ohnedies schon zwangsfinanziert durch alle Bürger*innen.
Mi, 05.07.2017, 09:05 | Andreas Lindner

Und dann dieser Anton Thuswaldner von den 'Salzburger Nachrichten'. WAS hat dieser Mann - als "Kulturkritiker" (!) - bisher für Salzburg VERGLEICHBARES geleistet, dass er sich nicht zu blöde ist...
Mi, 05.07.2017, 09:07 | Andreas Lindner

D.Meteschitz bzw. das Unternehmen derart anzuschütten. Alleine, man müsste sich einmal ausrechnen, wie viel Steuern und Abgaben Red Bull in den letzten 10 Jahren in Salzburg/ÖSTERREICH gezahlt hat
Mi, 05.07.2017, 10:41 | Seidlbast

er scheint ein Mitschwimmer zu sein, gibt doch so viele warme Seen rund um Salzburg.
Mi, 05.07.2017, 09:00 | Andreas Lindner

Bin beinahe aus der Kurve gefahren, als ich den Beitrag im Auto gehört habe. Jeder Salzburger weiß, wie viele, teils hochwertigste Arbeitsplätze D. Mateschitz hier geschaffen hat. Und alleine das...
Mi, 05.07.2017, 09:02 | Andreas Lindner

Mäzenatentum für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität oder zB. die erstklassige Nachwuchsakademie und unzählige Sportveranstaltungen, die es früher einfach nicht gab - Red Bull hat Salzburg u
Di, 04.07.2017, 23:41 | axel01

Mateschitz wird ja fast schon zur "Unperson" à la Orwell...
Di, 04.07.2017, 22:32 | El Capitan

Leute ärgert euch nicht! Ich finde den Schaum vor dem Mund der linken Rumpelstilzchen herzerfrischend.
Di, 04.07.2017, 21:49 | Als charakterfester Mensch und als tüchtiger Unternehmer

ist "er" natürlich DAS Feindbild der Einschleimer, Umverteiler und Nach-Unten-Gleichmacher.
Viel Feind` - viel Ehr` !!
Di, 04.07.2017, 21:35 | Rumpelstilzchen

Man will nicht glauben was Reichel hier schreibt und dann, wenn man nachhört, will man nicht glauben was man mit eigenen Ohren hört! - Der ORF: die nach unten offene Skala an Niveaulosigkeit!
Di, 04.07.2017, 20:00 | Herwig Mankovsky

Ö1: das Zentralorgan seniler 68er.Bald macht dort der Letzte das Licht aus.
Di, 04.07.2017, 18:43 | Marand Josef

Leporello - Die Beiträge sind derart plump gemacht. Mit dem ideolog. Holzhammer wird auf den Hörer eingedroschen, ja die Gutmenschenscheisse quillt nur so aus dem Lautsprecher. Was für ein Gesülze!
Di, 04.07.2017, 20:40 | Kurt B.

Danke für das Wort "Gutmenschenscheisse" :-) passt tatsächlich hervorragend zum Multi-Kultur Sender Ö1..
Di, 04.07.2017, 23:15 | Kassiber

Wutlinke verlieren die Fassung.
Mi, 05.07.2017, 10:47 | Seidlbast

"Gutmenschen" würde ich durch Jakobiner (= Jakobinerscheisse) ersetzen, sonst stimmt es!
Di, 04.07.2017, 17:43 | olga

Der Hund bellt, die Karawane schreitet weiter.....Lasst sie heulen und Zähne knirschen !



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