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Werner Grotte (ORF2 So, 23.07.2017, 19:00)
Bundesland heute

Sonntag Nachmittag kam die Meldung stündlich in den ORF-Radionachrichten. In „Wien heute“ um 19.00 Uhr lief dann ein Filmbeitrag, der in der ZiB22 noch einmal wiedergekäut wurde. Inhalt dieser offensichtlichen Sensationsnachricht: Ein Wiener Polizist hat einem randalierenden Obdachlosen ein paar Watschen heruntergehaut. Wahnsinn! Wahrscheinlich ist schon ein „Report“ darüber in Arbeit oder gar eine eigene Doku.

Dabei ist die Sache selbst eher mäßig spektakulär: Weil in einem Obdachlosenheim in Wien-Penzing Anfang Juli ein ungebetener Gast randaliert, der Hausverbot hat, wird die Polizei gerufen. Die kommt auch und ermahnt den Mann, das Heim zu verlassen. Der Obdachlose denkt aber gar nicht daran, sondern läßt sich vor den drei Polizisten auf den Boden fallen. Was er dabei alles an Liebenswürdigkeiten zu den Beamten sagte, kann nur vermutet werden. Einer der Polizisten gibt dem Mann daraufhin ein paar Watschen, der geht nun brav mit, und die Sache scheint erledigt.

Ist sie aber nicht. Denn obwohl die Mitarbeiter des Heimes der Lage offensichtlich nicht Herr geworden sind und deshalb die Polizei geholthaben, beklagt einer dieser Mitarbeiter nun, nach Wochen, die „Methoden“ der Polizisten und denunziert diese mittels eines Videos, das er der Polizeidirektion schickt.

Nun setzt ein Mechanismus ein, den wir schon aus der dubiosen Causa Bakary Jassey kennen: Eine wildgewordene, linke Medienmeute, allen voran der ORF, ergeht sich geifernd und selbstgerecht in aufgebauschten „Berichten“ und zimmert außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit einen „Polizeiskandal“ daraus. Die Polizeiführung sieht sich genötigt, die betreffenden Beamten sofort zu suspendieren und Verfahren wegen Körperverletzung (!) und Amtsmissbrauchs einzuleiten.

Die gleichen Medien, die jetzt eine Watschen-Affäre konstruieren, verschweigen die wirklichen Verbrechen, die tagtäglich - vorwiegend durch illegale Einwanderer und Asylanten - passieren. Sie verschweigen auch die katastrophalen Arbeitsbedingungen bei der Exekutive. Einerseits werden Beamte mittlerweile schon bei schlichten Ausweiskontrollen ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen, getreten, gebissen, bespuckt und beschimpft. Sobald sie sich angemessen wehren, etwa mit Pfefferspray, finden sich sofort irgendwelche selbsternannten Menschenrechtler,  die Einsätze wahllos mitfilmen und die Beamten pauschal denunzieren.  Jede noch so gerechtfertigte Festnahme eines Drogenhändlers wird so zur mutmaßlichen Migrantenmisshandlung hochstilisiert.

Der Kommandant einer Spezialeinheit erzählte dem Autor dieser Zeilen, dass seine Leute mittlerweile bis zu 60 Prozent(!) ihrer Dienstzeit dazu verwenden müssen, sich gegenüber den internen Ermittlern wegen Anschuldigungen dieser Art zu verantworten – auch wenn die in nahezu 100 Prozent der Fälle ohne Substanz sind. Allein der Papierkrieg dabei kostet immens viel Zeit - Dienstzeit, die auf der Straße dringend benötigt würde.

Es gehört jetzt sicher nicht zum dezidierten Berufsbild eines Polizisten, einem randalierenden Sandler ein paar Watschen zu verabreichen. Aber daraus gleich einen Polizeiskandal zu machen, schießt weit über das Ziel hinaus und ist nur kontraproduktiv. Wer kann es einem Poliziten verdenken, wenn er das nächste Mal einfach wegschaut, wenn irgendwo Drogen gehandelt werden oder Randalierer Leute bedrohen?

Schuld daran sind geifernde Moralprediger wie der ORF, die jede sich bietende Gelegenheit nutzen, der bösen, reaktionären Exekutive eins hineinzuwürgen (vielleicht war der Sandler ja auch noch ein armer Ausländer und der Polizist ein FPÖ-Wähler …). Schuld ist aber auch die Polizeiführung, die sich bei solchen Medien-Hysterien nicht hinter ihre Leute stellt, sondern diese sofort fallen lässt wie eine heiße Kartoffel. Sicher kein Garant für gutes Betriebsklima und schon gar kein Argument für junge Leute, vielleicht den Polizistenberuf zu wählen.

Mo, 24.07.2017, 21:15 | sen pe

Ist es nicht besser für die Polizei und für die Polizisten, wenn der Mann suspediert wird/bleibt. Die allermeisten Polizisten machen ihren Dienst sehr gut. Konsequenz stärkt hier den Ruf der Polizei!!
Mo, 24.07.2017, 15:01 | boris golan

Österreich ohne Polizei,ohne Militär,Österreich als
Wohlfühlwellnesflaniermeile ohne Autos,Flugzeuge
dafür mit Lastenfahrräder mit akku betrieb.
Mo, 24.07.2017, 11:07 | doc.west

wen rufen dieselben, die jetzt gg. die polizei sind, wenn ihnen jemand an die wäsche geht oder an ihr eigentum? die ach so böse polizei.
Mo, 24.07.2017, 10:48 | mayerhansi

A Watsch'n im passenden Moment ist auf jeden Fall weitaus gesünder als die Mehrzahl der Berieselungen durch den ORF. Auch Justizminister Ofner war die positive Wirkung "gesunder Watsch'n" bekannt.
Mo, 24.07.2017, 10:38 | Wieso läßt die Polizeiführung ihre Leute im Regen stehen?!

Die Agitationen des geifernden ORF wundern mich weniger. Es wundert mich aber, dass die Polizei ihre Leute nicht konsequent verteidigt, wenn sie wegen so einem Schas beschuldigt werden. Parteiräson?
Mo, 24.07.2017, 10:32 | sage und schreibe

Ein Skandal, "ein paar Watschen" , dieser Übergriff - der Innenminister muss heute noch zurücktreten u. der geifernde ORF sorgt für "nachhaltige Aufklärung". Kern macht den Fall noch zur Chefsache ;-)
Mo, 24.07.2017, 10:16 | Marand Josef

Typische Täter-Opfer Umkehr der linksversifften Hauptstrommedien. Nach dieser Logik duftet ein Furz auch nach Parfüm.
Mo, 24.07.2017, 10:10 | Kurt B.

...anscheinend hat die linke Politik in Wien bis in die Exekutive hinein "Mitspracherecht"... Wo bleibt die Gewaltentrennung? Ein ordentliches Verfahren? Die Linken sind am Ende und wissen das auch..
Mo, 24.07.2017, 13:56 | werner grotte

Die Linken sind schon ganz dick drinnen im Polizeiapparat - wie könnte es sonst sein, daß die Wiener Polizei in ihren Pressemeldungen konsequent die Nationalitäten der Täter verschweigt?
Mo, 24.07.2017, 09:49 | Ingrid B.

Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden ohne qualifizierte Polizei dastehen! Wer will denn diesen Beruf noch ergreifen?? Immer mit einem Fuß im Kriminal, nein danke. Typisch Österreich.
Mo, 24.07.2017, 08:09 | kamamur

ORF-Intellekt oder Verblendung,was hindert am Verstehen:
Erste Hilfe:.leichtes Tätscheln der Wangen wird d.Bewußtseinsgetrübten zu Reaktion veranlassen..
daher Rettungsmaßnahme geglückt-Behörde na ja!
Mo, 24.07.2017, 05:39 | wernmannfayer

Was der ORF hier betreibt erkennen mittlerweile die Dümmsten. Vergewaltigungen, Attacken auf Inländer, im vorbeigehen den Hals aufschlitzen. Das alles wird verschwiegen oder klein geredet
Mo, 24.07.2017, 05:43 | wernmannfayer

Wenn aber einem Polizisten einmal der Kragen platzt uns es Watschen setzt gibts Sonderberichte darüber. Nicht nur hier im Forum sind die Menschen von diesem Gutmenschen BoboTV angewidert.
Mo, 24.07.2017, 00:33 | boris golan

Mein kommentar wurde gelöscht,die meinung
wurde aber verstärkt,und bestätigt,meinung
kann man nicht löschen,tja ihr linken so ein pech.
Mo, 24.07.2017, 00:36 | boris golan

Die Linken wollen schon lange ANARCHIE.
Am liebsten würden sie Polizei und Militär abschaffen.
Mo, 24.07.2017, 00:21 | Gluthammer

Ein paar Watschen für einen renitenten Obdachlosen zur Spitzenmeldung zu machen zeigt wieder einmal wie der ORF tickt. Er tickt nicht richtig. Normal ist das nicht einmal eine Kurzmeldung wert.
Mo, 24.07.2017, 00:15 | Querkopf

Die Leute, die so etwas mitfilmen, wollen die Polizei aktionsunfähig machen um dann den Staat aus den Angeln zu heben. Viele dieser Fälle dürften von Linksradikalen geschickt gezielt inszeniert sein.
Mo, 24.07.2017, 00:10 | Denuntius

In den USA hätte die Polizei einen solchen Randalierer vermutlich erschossen. Dass Polizisten bei uns manchmal die Contenance verlieren kann ich gut nachvollziehen.
Mo, 24.07.2017, 05:46 | wernmannfayer

So ein Vorfall ist doch gar nicht erwähnenswert. Wenn sich ein besoffener Sandler der Polizei widersetzt gibts halt ein paar Watschen. Wenn die Polizei nicht durchgreift haben wir bald Hamburg 2.0



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