ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (Online So, 27.08.2017, 15:15)
Der künstlich aufgeblasene Skandal
Link: http://wien.orf.at/news/stories/2862597/

Dass manche Ausbildner beim Bundesheer ziemlich großsprecherische und blöde Sprüche auf Lager haben, weiß jeder Österreicher, der einmal als Rekrut eine Grundausbildung absolviert hat. Rauer Umgangston ist offensichtlich Bestandteil solcher Ausbildungen, was nur die besonders zart besaiteten unter den Betroffenen dauerhaft aufregt.

Voll Begeisterung stürzte sich Radio Wien auf einen solchen Fall und brachte Anschuldigungen eines anonymen ehemaligen Wiener Rekruten gegen einen Offizier-Stellvertreter, der vor Grundwehrdienern „rassistische Äußerungen“ von sich gegeben haben soll.

Das muss nicht stimmen, soll aber hier nicht bezweifelt werden. Es ist unbestritten, dass solche seltsamen Typen vorkommen, seit es das Österreichische Bundesheer gibt. Solche Parolen-Plärrer gibt es nicht allzu viele, aber sie bleiben in Erinnerung. Die vergleichsweise wenigen Großmäuler, die in Ausbildungskasernen herumbrüllen, werden sogar von anfangs verschreckten Grundwehrdienern belächelt oder ignoriert, aber kaum jemals ernstgenommen.

Radio Wien konstruierte aus einem solchen Fall den ganz großen Skandal.

Ein wirklicher Skandal ist dabei, dass diese Meldung – die von normalen Journalisten wegen Belanglosigkeit ignoriert würde wie die Meldung „Hund beißt Mann“ – in Bezug zum Tod eine Rekruten in Horn während eines Marsches vor wenigen Wochen gebracht wurde. Dabei sollte sogar Radio-Wien-Reportern mittlerweile bekannt sein, dass dieser Soldat unglückliches Opfer einer Infektion geworden war.

Den Auftakt zur Berichterstattung über die „rassistischen Äußerungen” und „Nazi-Parolen“ bildete eine aufgeregte Spitzenmeldung in Wien heute. Dann wurde der „Fall“ mehrmals an vorderster Stelle in den stündlichen Hörfunk-Nachrichten hin-ausposaunt und ganz groß und prominent in ORF.at platziert.

Von den Offizieren sei keine Gegenwehr gekommen, beschwerte sich der Rekrut. Warum? Die Antwort gab er selbst: Meist seien bei solchen Äußerungen des Unteroffiziers keine Vorgesetzten dabei gewesen. Da war schon erstaunlicher, dass sich auch von den zahlreichen Untergebenen keiner beschwert hat, denn das ist nicht nur bei den Vorgesetzten des Übeltäters möglich, sondern auch anonym im Parlament und dadurch gefahrlos für die Beschwerdeführer.

Für unbefangene ORF-Konsumenten drängt sich angesichts eines derartigen medialen Trommelfeuers die Frage auf, warum da ein lächerliches Mäuschen zu einem riesigen Elefanten aufgeblasen wird, während wirklich aufregende Meldungen aus der Asylanten-Szene nur gebracht werden, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt, um kurz darauf wieder aus der Berichterstattung zu verschwinden.

Man wird den Verdacht nicht los, dass es den Verantwortlichen in solchen Fällen darum geht, von den wirklich unangenehmen Ereignissen abzulenken und den Eindruck zu erwecken, Österreich wäre DAS Land der Nazis.

Die Links zu Wien heute und ORF.at:

http://wien.orf.at/news/stories/2862597/

http://www.orf.at/#/stories/2404711/

http://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/13943313/Bundesheer-Rassistische-Aeusserungen/14118911

Mo, 28.08.2017, 18:56 | kamamur

Mo, 28.08.2017, 17:20 | antr
Nachdem jede meiner Zeilen beleg-und nachvollziehbar sind macht mir ihre Meinung kein Kopfzerbrechen. Sie allerdings sollten mal in sich gehen
Mo, 28.08.2017, 16:40 | kamamur

Wolf Biermann: Was hast du im Schädel, Dreck oder Stroh,bist du so dumm oder tust du nur so?Obwohl gegen Stasi geschrieben kann man es auch den Linksträumern ins Stammbuch schreibenl.Denn:wird Scharia
Mo, 28.08.2017, 16:45 | kamamur

Fortsetzung: unser Gesetz ablösen werden die Rüben reihenweise abgeschlagen, Rücken von den Peitschenschlägen aufplatzen, Hände abgeschlagen - dann ist alles gut, genau wie gewollt.
Mo, 28.08.2017, 17:20 | antr

Ich denke, Herr kamamur ist ein Fall für die Justiz oder den Verfassungsschutz!
Mo, 28.08.2017, 15:48 | Wirklich interessant ist, dass es Linksfaschisten gibt,

die nicht im geringsten ein Problem damit hätten, andere Meinungen einfach nicht zuzulassen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man ORF Watch sperren sollte!
Mo, 28.08.2017, 13:47 | 1956

Bei der heutigen Definition von "Rassist" bin ich als ISlamgegner auch einer. Wenn ich jemanden über Rassismus jammern höre, denke ich mir zuerst: da hat wohl einer die Wahrheit zu hören bekommen.
So, 27.08.2017, 23:06 | Barracuda

Ich leistete den Präsenzdienst noch im kalten Krieg bei einer Panzereinheit. Die Ausbildner waren verhaltensoriginell, trotzdem danke ich ihnen noch heute. Sie haben aus einem Bubi einen Mann gemacht.
So, 27.08.2017, 23:08 | Barracuda

... und dass der ORF nicht einseitig, sondern schon halbseitig berichtet, weiß nun wirklich jeder.
So, 27.08.2017, 20:33 | Otto Stampfer

Bundesheer abschaffen = unnötig! ORF-Watch verbieten = Hetzpropaganda. Der ORF ist wichtig für die Demokratie in Österreich.
So, 27.08.2017, 20:46 | fr

...jajaja, is schon gut.Geh wieder zurück in deine Zelle, sonst kriegst an Einlauf.......
So, 27.08.2017, 21:36 | Kassiber

Der eine glaubt, das Aufzeigen der ideol. ORF-Schlagseite wird gegen Bezahlung gemacht, der andere will ORF-Watch verbieten lassen! = undemokratische ORF-Tschapperl-Fans.
Mo, 28.08.2017, 09:18 | Genosse Stampfer lebt das rote Credo.....

....willst du nicht meiner Meinung sein.... Wenn man Ihren geistigen Erguss aber richtig liest, bedeutet das für mich, dass es Hetzpropaganda wäre, wenn man ORF Watch verbieten würde. Das stimmt!
So, 27.08.2017, 18:45 | radiowienfan

ORF-Watch ist das reine rechtspopulistische Hetzermedium. ORF Wien tolle Musik, gute Moderatoren und gute Nachrichtensendungen. Kein Grund zu hetzen. Wer zahlt euch eigentlich eure Gehälter?
So, 27.08.2017, 18:48 | Kurt Ceipek

ORF-Watch sieht es als notwendige Aufgabe, Misstände im ORF anzuprangern. Wir tun das ohne Gehalt, aber hoffentlich nicht umsonst. Aber Gehälter wie ORF-Mitarbeiter zu bekommen wäre schön.
So, 27.08.2017, 18:51 | antr

Ich nehme an, dass Sie das ironisch meinen?! Ansonsten sind Sie wohl einer der naivsten Menschen in Österreich! Im Gegensatz zu überbezahlten ORF-lern gibts hier kein Geld!
So, 27.08.2017, 18:53 | antr

"Rechtspopulistische Hetzmedien"? Was sind dann die ORF Ableger? Linkspopulistische Hetzmedien"?
So, 27.08.2017, 19:06 | Sie zeigen mit einem Finger auf andere,

und mit 3 auf sich selbst. Sie dürften wohl ein bildungsferner Akademiker sein.
So, 27.08.2017, 19:41 | fr

@radiowienfan : unsere Gehälter sind der Lohn für unsere Arbeit.Aus den Steuern,die wir zahlen,können erbärmliche Subvebtions-und SoziHilfeEmpfänger wie Sie u.Ihresgleichen überhaupt überleben.Igitt..
So, 27.08.2017, 19:47 | radiowienfan, wer bezahlt denn SIE? Die Dingsda-Strasse?

Radio Wien ist naiv-beliebig, Herr radiowienfan. ORF-Watch wendet sich gegen den POLITISCHEN Missbrauch des öffentlich-rechtlichen Gebührensenders ORF. Der zur OBJEKTIVITÄT verpflichtet wäre.
So, 27.08.2017, 22:48 | werner grotte

Radio Wien kann gegenüber Ö3 oder FM4 leicht "gut" sein, das ist keine große Kunst. Wie subtiler politischer Missbrauch funktioniert, sieht man am besten auf Ö1 - und natürlich in der ZiB.
Mi, 30.08.2017, 17:20 | boris golan

ORF-Watch ist Rechts,RW,ORF sind Linksextreme, wo ist das Problem.?
So, 27.08.2017, 17:25 | J. Franz

Bei dem zitierten mutmaßlichen ehemaligen Wiener Rekruten handelt es sich entweder um eine böswillige Erfindung der Linken Propaganda im Rotfunk
oder um einen mediengeilen Sozen im Endkampfmodus Pfui!
So, 27.08.2017, 16:52 | Freier Mensch

Diese Leute sind meuchlerische Hetzer !Es genügt mir nicht,diese Typen nach der Wende zu pardonieren, NEIN,es muss die berufliche Existenzvernichtung folgen. Genau sooo machen die das mit uns allen...
Mo, 28.08.2017, 11:27 | Austrian

@Freier Mensch: Es wird KEINE WENDE geben ! Die "Aufarbeitung" der NS-Vergangenheit war nur durch deren Sturz möglich. Aber der ORF und der ISLAM werden (können) nicht mehr gestürzt werden. Zu spät !
So, 27.08.2017, 16:26 | Gluthammer

Hirnlose Aussagen einer Heeres-Dumpfbacke in einem Atemzug mit dem tragischen Tod eines Rekruten vor einem Monat zu bringen ist plumpe Manipulation und skandalös.
So, 27.08.2017, 16:23 | Zerberus

Es wird immer idiotische Ausbildner geben. Wenn sich genügend Soldaten darüber aufregen, dann kann man sie auch loswerden. Aber in Wirklichkeit nimmt die eh keiner ernst.
So, 27.08.2017, 16:41 | Rainer Freund

Wegen 8 bzw 6 Monaten eine Beschwerde einlegen...wozu lohnt nicht macht in der Praxis keiner nur wegn etwas Gebrülle. Kann eine PC indoktrinierter ORF Journalist wohl nicht nachvollziehen.



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