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Kurt Ceipek (ORF2 So, 22.10.2017, 12:00)
Hohes Haus

Man kann sogar einen vergleichsweise harmlosen Beitrag über die österreichische Goldreserve für schmutzige Kampagnen nach Art des ORF missbrauchen. Das stellte Patricia Pawlickis Sendung „Hohes Haus“ nachdrücklich unter Beweis.

Ende der 1980er Jahre betrugen die österreichischen Goldreserven noch 658 Tonnen. Bis 2007 schrumpfte der Bestand auf 280 Tonnen. Seit 1988 hätten sich alle österreichischen Bundesregierungen an den Goldreserven bedient, erläuterte die Kommentatorin Dagmar Wohlfahrt.

Und es wäre nicht der ORF gewesen, hätte nicht ein Seitenhieb auf die schwarz-blaue Regierung ab dem Jahr 2000 gefehlt. Die wahren Gold-Verschleuderer seien Kanzler Wolfgang Schüssel und Finanzminister Karlheinz Grasser gewesen. Letzterer – seit vielen Jahren ein heftig gejagter Lieblingsfeind der ORF-Redakteure – habe versucht, ein Null-Defizit auch unter Zuhilfenahme eines Teils der Goldreserven zu erreichen. Was ihm bekanntlich kurzfristig auch gelungen ist.

Typisch ORF war dabei, dass man die Archiv-Bilder Grassers mit der Filmmusik zum James-Bond-Bösewicht „Goldfinger“ untermalte.

Das hätte man noch als originell und witzig hinnehmen können. Übelstes Dirty Campaigning war aber der dann folgende Satz der Kommentatorin Dagmar Wohlfahrt: „Allein 130 Tonnen Gold wurden unter der schwarz-blauen Regierung verkauft.“ Und nach einer bedeutungsschwangeren Pause fügte sie die Frage an: „Wird auch die nächste (möglicherweise wieder schwarz-blaue, Anm.) Regierung der Verlockung mit den Goldreserven erliegen?“

Wäre es kein gezielt bösartiger ORF-Beitrag gewesen, hätte man natürlich an dieser Stelle erwähnen müssen, dass die Regierung Schüssel von 2000 bis 2006 zwar tatsächlich rund 130 Tonnen Gold verkauft hat. Allerdings haben die SPÖ-geführten Regierungen in den Jahren davor und danach 248 Tonnen Gold verscherbelt, also fast doppelt so viel.

Die Botschaft „Schwarz-Blau wird unser Gold verjubeln“ war schon plangemäß beim Zuseher gelandet und es wird nicht viele geben, die sich der Mühe unterziehen, die Zahlen nachzurechnen. Das weiß man in den nach wie vor linken Redaktionen des ORF. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, ehe der ORF in seiner politisch einseitig gefärbten Berichterstattung auf den Pfad der Objektivität und Fairness zurückfindet.

Der Link zur Sendung „Hohes Haus“:

http://tvthek.orf.at/profile/Hohes-Haus/1264/Hohes-Haus/13950250

So, 29.10.2017, 17:03 | Josef Redlich

Zufällige Begrüßungsformeln: Fritz Jungmayr Hohes Haus.
„Ich freue mich, den Vorsitzenden der NEOS begrüßen zu dürfen, herzlich willkommen.“.
Pressestunde: "Guten Tag, Frau Kraker."
Sonst nix.
Do, 26.10.2017, 09:33 | sokrates9

Rot-Grün haben bei ORF - internen Wahlen 8=5 der Stimmen erreicht! Es wird an der Zeit diese 80% analog des Mehrheitswillens der Österreicher zu behandeln! Vielleicht finden sich objektive Redakteure!
Di, 24.10.2017, 11:37 | Freier Mensch

Na endlich ! BlauTürkis ist eingeleitet ! Nun heisst es,noch vor Angelobung gleich mal den ORF aufzulösen und durch einen(oder zwei) neuen Nachrichtensender(bzw.Sport-) zu ersetzen. Mannschaft weg !!!
Di, 24.10.2017, 12:27 | golan boris

Hr.Wrabetz zittert schon.
Di, 24.10.2017, 22:58 | General

Wrabetz abzuberufen ist wohl das Mindesterfordernis. Aber das alleine wird nicht reichen. Da gibt es noch viele Kandidaten in den Redaktionen. Es muss wieder journalistische Obektivität her!
Mo, 23.10.2017, 15:51 | Pilz

vermute, es stehen so einige qualitäts-und charaktersäuberungen in so manchem parasitär - und linksversieftem system etablisement unmittelbar an und bevor..
So, 22.10.2017, 23:28 | Habakuk

Wann wird der ORF denn endlich gründlich reformiert. Man kann ihm ja die Freiheit geben indem man die Gebührenpflicht abschafft. Dann sollen die Links-ORFler tun was sie gerne tun. So einfach ist das.
Mo, 23.10.2017, 10:34 | Freier Mensch

Links-ORFler betätigen sich liebend gern als kommunist.Sprach-und Propagandaorgane.Das ist ja das Problem.Solange dieser Sumpf nicht ausgeräuchert ist,herrscht keine Ruhe.Hinweg mit denen,weit hinweg.
So, 22.10.2017, 23:19 | sokrates9

Ich bin überzeugt dass diese manipulative Berichterstattung viel dazu beigetragen hat, dass man sieht wem der ORF favorisiert! Und diese Typen Grün - Rot sind jetzt abgewählt worden!
So, 22.10.2017, 20:13 | Wie lange müssen wir uns noch vom ORF belügen lassen?

Der ORF-Beitrag war, sagen wir es unverschwurbelt, einfach eine Lüge. Er sollte beim Zuseher eine falsche Schlussfolgerung bewirken. Haben die TschurnalistInna des ORF gar keine Selbstachtung mehr?
So, 22.10.2017, 22:50 | Greta Schwan

Selbstachtung, vor allem aber Selbstüberschätzung, ist das einzige was sie noch haben. Die glauben doch, die Welt vor den Nazis zu retten. Und Nazi sind alle, die nicht linksextrem sind.
Mo, 23.10.2017, 12:02 | ORF Boykott!!

Früher hab ich meinen Tagesablauf z.T. nach den ZiB-Sendungen eingeteilt, heute verzichte ich GERNE darauf.
Kluge Menschen informieren sich selbst und aktiv, statt sich passiv belügen zu lassen
So, 22.10.2017, 19:09 | H.Rieser

Propaganda klappt nur bei Menschen die nicht rechnen können ;-) Und die sind aktuell unter 4 Prozent :-D Sowohl bei den Grünen, als auch bei der SPÖ ...
Mo, 23.10.2017, 16:53 | volxhilfe

Und in einem Bundesland sogar 35 + 5 % !!!
So, 22.10.2017, 18:21 | Warum pudeln sie sich so auf.

Schüssel und Grasser haben ja wirklich 130 Tonnen Gold verkauft. Also war der ORF-Beitrag völlig korrekt.
So, 22.10.2017, 19:03 | fr

Sozi ? Obersozi ?? Mediensozi ??? Oder einfach nur sozialistisches Charakterschweinchen ????
So, 22.10.2017, 19:29 | golan boris

SPÖ 248 Tonnen,wo bleiben da die Meldungen?????
Etwa nicht die erwähnung wert????
So, 22.10.2017, 23:35 | Kornblume

SPÖVP haben "ihr" Gold aber über einen wesentlich längeren Zeitraum verscherbelt als Schwarz-Blau.
Nicht jede Kritik an Schwarz-Blau ist per se falsch, auch wenn die Motive des ORF fragwürdig sind.
Mo, 23.10.2017, 00:49 | Wutbürger

@kornblume Wenn ich richtig rechne dann hat haben Schüssel und Grasser „ihr“ Gold in 7 Jahren verkauft, bei den SP-Regierungen waren es 13 Jahre, also nicht einmal doppelt so viele.
Mo, 23.10.2017, 00:51 | Wutbürger

@ kornblume Aber es war auch etwa doppelt so viel Gold. Das war für den ORF nicht erwähnenswert, was viel über die Gesinnung des ORF und seiner Redakteure aussagt.
Mo, 23.10.2017, 02:32 | grün ist raus geflogen

"Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, ist das Verschweigen von Wahrheit." Huxley A.
Mo, 23.10.2017, 12:06 | Schön ist die Welt ohne Grüne!

Liebe(r) "grün ist raus geflogen":
Das ist ein sehr gescheiter Satz, den möchte ich unterstreichen.
So, 22.10.2017, 17:16 | Freier Mensch

Mehr und mehr zeigt sich das Gesicht der Ochlokratie des Staates."Pöbel regiert Plebs".Es ist der letztklassige linke Dreck,der jetzt nach Luft ringt.Fehlt noch die Linksextrem-Fratze Adele Neuhauser.
Mo, 23.10.2017, 12:10 | Schön ist die Welt ohne Grüne!

Bitte, ich möcht sagen:
Die besagte Fratze fehlt mir garnicht.
So, 22.10.2017, 17:09 | Leser und Schreiber

... und Silbertaler war auch nicht gerade eine Mezie.
So, 22.10.2017, 16:53 | Rudolf Schön

Es bleibt jetzt zu hoffen, dass von der neuen Regierung endlich gründlich aufgeräumt wird im ORF. Dieser braucht ja gar nicht etwa rechtslastig berichten - nein, über simple Objektivität und neutrale,
So, 22.10.2017, 16:55 | Rudolf Schön

wertfreie Berichterstattung könnte man sich ja auch schon freuen. Eine Utopie?
So, 22.10.2017, 15:38 | Carola

Ja wenn Personal aus der 2.Reihe von links einmal einen Bericht macht, will man natürlich die Chefität beeindrucken in seinem Sinne zu färben!
So, 22.10.2017, 16:01 | Anastasius

... und der Chef heißt Dittlbacher und wird den Beitrag sehr gelungen finden,
So, 22.10.2017, 15:03 | Wir brauchen gar keinen Tal Silberstein

um in Österreich Dirty Campaigning zu betreiben. Der ORF erledigt das auch sehr gut und routiniert.
So, 22.10.2017, 15:04 | Querkopf

Das schon, aber der ORF ist noch viel teurer als es der Herr Silberstein war.
So, 22.10.2017, 17:12 | Leser und Schreiber

... und Silbertaler war auch nicht gerade eine Mezie.



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