ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Ernst Hofmannsrichter (ORF2 Sa, 28.10.2017, 19:23)
Wetter aus dem Bundesland

Brauchen wir dafür ein österreichisches Fernsehen, dass nach und nach und immer mehr Sprechweise, Betonungen, Formulierungen und Redewendungen eins zu eins von den deutschen Sendern übernommen werden. Aktueller Anlass war in „Wien Heute“ die Wettervorhersage für Allerheiligen. Die Sprecherin wählte die in Deutschland verwendete Formulierung „an“ Allerheiligen.

„An!“ Im ORF, das tut weh. Dass bei der wiederholten Benennung einer Person auch bei uns mittlerweile das Alter verwendet wird, bin ich schon gewöhnt. Dass dabei nicht – wie in Österreich üblich – die Einer-, sondern ganz an Deutschland angelehnt, die Zehnerstelle betont wird, daran
gewöhne ich mich nie.

Auch durfte die früher gerne stolz erwähnte Schulung der ORF-Mitarbeiter zur gepflegten Sprache im ORF schon lange eingestellt worden oder wirkungslos sein. Das laut vernehmliche und anhaltend schnaufende Luftholen und die seltsamsten Betonungen sind mittlerweile im ORF Normalität.

Dass durch die Überfüllung mit US-Serien in Endlosdauerschleife in ORF1 schon bisher dieser Sender verwechselbar und dadurch verzichtbar wurde, ist zwar ein anderes Thema. All das stellt für mich aber den ORF in seiner heutigen Form, Organisation und Finanzierung in Frage.  

Mo, 30.10.2017, 12:57 | ORF Privatisieren!!

Neben grauslicher Betonung können die Sprecher und auch die -Rinnen oft nicht richtig Deutsch: sie verhunzen den Genetiv oder verheddern sich in langen, redundanten Infinitivkonstruktionen;
Mo, 30.10.2017, 12:58 | Wie schön ist die Welt ohne Grüne!

... fehlt noch das unsägliche, in Deutschland so gerne und falsch angewendete Plusquamperfekt!
Mo, 30.10.2017, 14:14 | Freier Mensch

@Wie schön... : Das war aber jetzt nicht schön gewesen !! :-))
Mo, 30.10.2017, 19:06 | Wie war die Welt ohne Grüne schön gewesen -

(genug Bluskwamberfäckt oder wie das heisst) - aber halt: die Welt ist es ja noch immer, nämlich soooo schön ohne Grüne! So schön! Und es möge ewig so bleiben!
Mo, 30.10.2017, 10:57 | Orakel zu Delphi

Bekannte haben erzählt, dass es das Burgtheaterdeutsch nicht mehr gibt! Die Ohren der geneigten Zuhörerschaft werden mit vorwiegend germanisch klingenden Tönen gequält. Darum auch kein Abo mehr!
Mo, 30.10.2017, 08:13 | Hypolit

Ergänzung:"An Heiligabend" und in den Geschäften die "Adventskalender".
Dann noch die die "Bim" und die Anglizismen "Kids","Event","Location".....
Mo, 30.10.2017, 08:24 | fr

Ein Volk gibt sich auf, wenn es das ,was ihm zum KULTURVOLK verholfen hat, aufgibt : die Sprache und die damit verbundene Schrift !! Also weiter so, ihr Kulturvölker Europas.Danke, ihr elenden Sozis..
Mo, 30.10.2017, 12:28 | golan boris

Und morgen geht der schas Helloween los,der geht mir
am allerwertesten vorbei,am 01.11.ist Allerheiligen,
und das ist viel wichtiger.
Mo, 30.10.2017, 13:00 | Schön ist die Welt ohne Grüne!

wohl gesprochen, golan boris! Helloween, ein Kulturschock, ein primitives Getue, kindisch, naiv, hirnlos, unreif
Ein Ausdruck unserer verlorenen Identität!
So, 29.10.2017, 20:10 | Niklas G. Salm

Der ORF ist unreformierbar & obsolet - ob er die regionale Unverwechselbarkeit gewährleistet, oder nicht. Einzig sinnvoll wäre das Zusperren, was durch Gebühren-Abschaffung leicht zu erreichen wäre..
So, 29.10.2017, 14:13 | golan boris

Immun wird jeder der ORF nicht Konsumiert.08/15 Meldungen brauche ich nicht.
So, 29.10.2017, 21:16 | alexsimon

Heute wurde in den Nachrichten auf Radio Steiermark, von einem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug berichtet!!! Mit ihrer politischen Korrektheit, werden sie sich hoffentlich zu Tode Gendern...
So, 29.10.2017, 12:18 | Freier Mensch

Die Piefkes haben eine isolierte Kunstsprache,wogegen der Wiener Dialekt ein ostmittelbayrischer Mischmasch ist,mit ungar.tschech. und teilw.italienischen Anlehnungen.Der Strizzi-Dialekt ist z.B.!
So, 29.10.2017, 19:44 | Eingeraucht, Herr?

.
Mo, 30.10.2017, 07:28 | Freier Mensch

@Eingeraucht.. :Nö, glaube das bei bei Peter Wehle "Sprechen Sie Wienerisch" irgendwo herausgelesen zu haben.Ist aber 30 Jahre her.LESEN bildet ALLE !!!Und drogenfrei bin ich lebenslang !
Gottseidank
So, 29.10.2017, 10:17 | I ngrid B.

Der deutsche Zungenschlag beim oRF ist schlimm. Besonders stört es mich bei den Übertragungen aus dem Parlament, wenn die Namen falsch ausgesprochen, der Bürgermeister auf
der falschen Silbe betont w
So, 29.10.2017, 23:18 | mayerhansi

Der Name des verstorbenen thailändischen Königs wurde vor einigen Tagen auf der zweiten Silbe betont! Bhu-MI-bol !
So, 29.10.2017, 09:55 | franz7788

ORF ist piefkisiert. Die linkischen Lohnsprecher und Sprechpuppen sollten sich bald auf dem Arbeitsmarkt wiederfinden und zeigen, dass sie auch etwas Können - außerhalb der geschützen Werkstätte.
So, 29.10.2017, 09:51 | Niklas G. Salm

Ja, die Betonung von Zahlen und das schnaufende Luftholen sind eindeutig die Hauptprobleme des ORF...
So, 29.10.2017, 09:57 | franz7788

Niemand hat gesagt, das seien die Hauptprobleme. Aber es ist ein weiterer Teil im Versager-Puzzle.
So, 29.10.2017, 10:51 | Durchlaucht haben recht: Eindeutig eine Unart!

Die manchmal blödsinnige Falschbetonung ist wirklich ein Problem, und das theatralische laute Schnaufen beim Luftholen genauso. Die jungen Damen / alten Herren glauben, sie werden dadurch bedeutender.
So, 29.10.2017, 11:42 | Ernst Hofmannsrichter

Der ORF sollte, nein muss, doch die Eigenständigkeit und regionale Unverwechselbarkeit gewährleisten, denn gerade daraus zieht er seine Existenzberechtigung als "Österreichisches Bezahlfernsehen".
So, 29.10.2017, 11:52 | Ernst Hofmannsrichter

Als Hauptproblem des ORF sehe ich die meist manipulativ tendenziös aufbereiteten und kommentierten Produktionen im Nachrichten-, und Dokumentationsbereich, in der Absicht meinungsbildend zu wirken.
So, 29.10.2017, 19:05 | Diese Journaille will selbst Politik machen, ganz einfach!

@Ernst Hoffmannsrichter: Zitat: "...in der Absicht meinungsbildend zu wirken". Genau!
Die Bande will nicht berichten, sie will selbst POLITIK MACHEN, ohne von wem dazu autorisiert worden zu sein.



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden