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Andreas Unterberger (ORF2 Do, 28.12.2017, 22:00)
ZIB 2

Ein Jahresrückblick im SPÖ-, pardon ORF-Stil: Da ist zwar von Steuergeldern für die Pröll-Stiftung die Rede, nicht aber von der Rückzahlung dieser Gelder. Da erfährt man nur, dass der SPÖ-Wahlkampfberater Silberstein - aus nicht genannten Gründen - vorübergehend festgenommen worden war, aber keine Silbe über Dirty Campaigning oder Ähnliches. Da kommt zwar der linke Bürgermeister-Kandidat Schieder im O-Ton zu Wort, nicht aber sein Opponent Ludwig vom rechten SPÖ-Flügel.

Ähnlich schlagseitig dann auch ein Bericht über Italien, wo nur der italienische Linkspremier Gentiloni gelobt und als "besonnen" dargestellt wird. Pech nur für den ORF, dass dieser Mann als einziger Kandidat mit Sicherheit bald nicht mehr Ministerpräsident sein wird.

Eigentlich haben wir es aber eh nie anders erwartet, als dass sie gar nicht anders können, als schlagseitig zu agieren.

Seltsam nur, dass der dann interviewte Medien-Minister Blümel sich kein Wort zur "Objektivität" des ORF entlocken ließ, sondern ständig nur vom maximal viertwichtigsten Medienproblem redete, den "österreichischen Inhalten". Auch ansonsten ließ er so wie die gesamte ÖVP ständig nur den Satz hören, man wolle an den Taten gemessen werden. Was schon ziemlich langweilig ist.

Auch zu der lächerlichen Anschüttung der neuen Regierung durch ein paar Handvoll französischer Kommunisten und Linkssozialisten im einschlägigen Organ "Le Monde" fiel Blümel nichts anderes ein. Auch nicht der Hinweis, dass es schon mehr als seltsam ist, dass Armin Wolf ein als "Jahresrückblick" angekündigtes Interview ausgerechnet mit dieser völlig unbedeutenden Splittergruppe begonnen hat. Offenbar als Beweis der von Wolf für den ORF in Anspruch genommenen Objektivität. Und als Zeichen, was ein Wolf für das Dominanteste in diesem Jahr und für die wichtigste Frage an den neuen Minister hält ...

PS: Sehr "professionell" ist es auch, dass man gleich in zwei ZiB-Sendung den gleichen Experten zur Fluglinie Niki befragt.

Sa, 30.12.2017, 09:42 | Barracuda

Dafür beschäftigt der ORF aus Geldmangel Film-Editoren, die als Leihatbeiter einer burgenländischen Firma arbeiten. Deren Gehalt soll jetzt gekürzt werden.
Fr, 29.12.2017, 15:50 | Keingebührenzahler

Viel Vergnügen dann. Ein Herr Blümel ist ja für die Medien zuständig und lobte bereits an anderer Stelle einen Herrn Wolf vom ORF. ÖVP so alt, wie sie eben ist!
Fr, 29.12.2017, 17:32 | @Kleinhirnbesitzer...

Der Herr Wolf wird in nächster Zeit über den Klee gelobt werden. Sooo lang, bis er urplötzlich weg ist. Vom Fenster. Im Mülleimer des Journalismus. So macht man das bei linken üblen Gewächsen......
Fr, 29.12.2017, 22:34 | rudi

Die ÖVP hat es nicht zufällig so lange mit der SPÖ ausgehalten. Gratulation all jenen, die auf den Maturanten Kurz und seine Bagage hereingefallen sind.
Sa, 30.12.2017, 04:37 | Ah,doch Lohnschreiber...

..der Roten!Solche Worte (Maturant,Bagage..)sind eindeutig zum begrenzten Wortschatz der Ideologie-Infizierten aus der Löwelstrasse zuzuordnen.O tempora ,o mores - welch rascher intellekt. Niedergang
Sa, 30.12.2017, 10:41 | Gandalf

Die Trudi mag den Rudi nicht
weil er nach den Sozies riecht
Fr, 29.12.2017, 12:56 | Der charakterliche, "moralische" und politische Dünnschiss

"Europas" meldet sich sich wiedereinmal zu "Wort". Vermutlich steckt der Hiesige dahinter. Herzzerreissendes Schluchzen vertreibt die armen Ratten aus dem unterirdischen Wien in die bittre Kälte.
Fr, 29.12.2017, 11:11 | sokrates9

Warum müssen die Blauen von Le Pen und Wilders abrücken? in einer Demokratie gibt es verschiedene Meinungen und die genannten wurden von 30% der Bevölkerung gewählt!!
Fr, 29.12.2017, 09:00 | Das ist wohl die beste Strategie,

den Wichtigtuern im ORF in freundlichem Ton zu reden aber nichts zu sagen. Mir hat es sehr gefallen, dass Blümel den Wolf "auflaufen" hat lassen. Die Frage nach der Objektivität war "Vollholler".
Fr, 29.12.2017, 12:34 | Gandalf

Da bin ich mir nicht sicher grade bei Wolf glaube ich daß man ihn ziemlich leicht dazu bringen kann sich selbst zu entlarven wenn man die richtigen Knöpfe drückt der Mann kriegt jetzt schon einen
Fr, 29.12.2017, 12:35 | Gandalf

Blick wie Charles Manson wenn ihm etwas gegen den Strich geht.
Fr, 29.12.2017, 08:05 | Pilz

das gute daran scheint mir,dass bereits ein phase eingetreten ist,in der sich diese figuren nur noch selbst vorführen,bis sie den wohlverdienten"arschtritt" aus ihrer dubiosen funktion erhalten haben.
Fr, 29.12.2017, 12:39 | Gandalf

A-Tritt besser heute als morgen! Dann kann er in der U6 den Augustin verhökern - vielleicht lernt er dort ja sogar wie es soweit kommen konnte.
So, 31.12.2017, 12:19 | TiNTiFAX

Bevor er den Augustin verhökert landet er beim "Falter" und kann dann dort weiter unverblümt "gegen rechts" hetzen ...
Fr, 29.12.2017, 00:33 | maha

Man konnte richtig sehen wie Wolf sich über den Aufruf zum Boykott freute
nur FPÖ Fragen.
kein Wort über Dirty-Camp. b Silberst.
D ZiB toppte ORF Niveau in Sachen Linklinkslastig
nochmals um Stufen
Fr, 29.12.2017, 00:26 | fr

Was für eine elende Dreckschleuder,der Wolf.Geriert sich wie ein psychopathologischer Hetzer und Hasser,einseitig,zwangsbezahlt,gutverdienend.Ein Riesen-Charakterschwein vor dem Herrn,würd Oma sagen..
Fr, 29.12.2017, 12:42 | Gandalf

Mein Opa bezeichnete das immer als den "Braunen Ring" den man vom A-kriechen bekommt.
Fr, 29.12.2017, 00:03 | Fack juh, correctness

Sich mit einem roten Journaillisten im ORF auf eine Diskussion einzulassen ist so, als würde man "dem Dreck a Watschn geben". Besser man läßt es. Und handelt. So, dass die Journaille es spürt.
Do, 28.12.2017, 23:46 | monsun

Beim merkwürdigen Verlangen vom Wolf doch endlich die Objektivität des ORF zu bestätigen ist es richtig wenig zu sagen und konsequent handeln.
Do, 28.12.2017, 23:23 | Aristides1

Herr Unterberger hat recht: Ein sehr merkwürdiger Rückblick. Daß Herr Blümel nicht in die von Scharfrichter Wolf aufgestellten Fallen getreten ist, halte ich für sehr professionell!



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