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Kurt Ceipek (Online Do, 04.01.2018, 23:20)
Wie uns Rot-Grün mit ORF-Hilfe für dumm verkaufen wollen
Link: http://wien.orf.at/news/stories/2887308/

Dass Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou alles versucht, um Autofahrer mit Hilfe der Radfahrer zur Weißglut zu treiben, ist ein offenes Geheimnis. Viele dieser Radfahrer (natürlich nicht alle, aber zu viele) sind rücksichtslos und unverschämt, gefährden durch allzu schneidiges Fahren arglose Passanten, vor allem aber Kleinkinder. Potenziert wird das dadurch, dass viele dieser Radler in der Nacht vorzugsweise ohne Licht oder zumindest unterbelichtet unterwegs sind. Immer mehr Wiener ärgert das.

Deshalb wird es für die rot-grüne Stadtregierung immer schwieriger, den Bau neuer Fahrradwege auch nur einigermaßen vernünftig zu argumentieren. Ein Mittel, um Argumente für neue Verkehrsschikanen für Autofahrer durchzudrücken, sind Zählstellen für Radfahrer, um den hohen Bedarf an Radwegen zu untermauern. Da sollen dann möglichst viele Radler vorbeikommen.

Aber sogar dabei wird auf grün-rote Art geschummelt und manipuliert, wie die Kronen-Zeitung aufdeckte. Eine Radfahrer-Zählstelle in Wien-Leopoldstadt, wo Vassilakou in der Praterstraße eine Radfahrer-Rennbahn (bei gleichzeitiger Staugarantie für Autofahrer auch außerhalb der Stoßzeiten) errichten lassen will, wurde als Radler-Ringelspiel benützt. Ein knappes Dutzend Radler fuhr unzählige Male an dem Zählwerk vorbei und schraubte die Zahlen hoch. Ziel war die Erreichung der Zahl von einer Million. Womit sich wieder der Spruch bewahrheitet: Glaube nur den Statistiken, die du selbst gefälscht hast.

Nachdem Hunderte Krone-Leser angesichts dieser üblen Manipulation empörte Postings abgesetzt hatten und auch Wiens FPÖ und ÖVP protestierten, musste sich die rot-grüne Mannschaft eine Ausrede einfallen lassen. Das geschah, aber die Begründung hätte nicht dümmer ausfallen können. Es habe sich bei diesem Manipulations-Ringelspiel um eine Protestaktion gegen die neue Bundesregierung gehandelt. Und weil das nicht dumm genug war erklärten die Statistikfälscher die Angelegenheit auch noch zur „Kunstaktion“.

 Das alles ist schon wieder so dumm und skurril, dass man schallend darüber lachen konnte. Selbst wohlmeinende Leser glauben einen solchen Unsinn nicht und Journalisten natürlich schon gar nicht. Oder doch?

 Immerhin hat ORF.at – ein wenig versteckt auf der Wien-Seite – über diese üble Manipulation berichtet. ORF.at titelte „.Manipulierte’ Radzählstelle war Politprotest“. Und überdies habe es sich um eine Kunstaktion gehandelt, konkret um eine „soziale Plastik“.

Bei Mitarbeitern, die derart fulminante Ideen für Ausreden entwickeln, werden die Roten und Grünen in Wien künftig auf geistreiche Helfer wie Tal Silberstein verzichten können. Und wenn etwas aus der linken Ecke kommt, übernimmt der ORF sowieso jeden noch so großen Unsinn.

Sa, 06.01.2018, 05:14 | golan boris

War früher viel mit Rad unterwegs,jetzt nicht mehr,viele der Radwege sind gefährlich,aber hauptsache Radweg Fr.Vassi,gell
Fr, 05.01.2018, 13:13 | thomas draschan

man kann der veranstaltungseinladung ganz einfach den titel und das daum entnehmen. daraus geht klar hervor wer was wann warum gemacht hat. ihr artikel ist komplette falschinformation.
Fr, 05.01.2018, 13:59 | Falschinformation?

Wieso? Sind die gar nicht stundenlang im Kreis geradelt? Und haben sie den Zählautomaten gar nicht auf über eine Million manipuliert? Und was soll daran „Kunstprojekt“ sein?
Fr, 05.01.2018, 14:09 | Dir Roten und Grünen haben schon so oft nachweislich gelogen

dass man annehmen muss, dass es in erster Linie um Manipulation gegangen ist. Der angebliche Politprotest riecht nach einem üblen Vorwand. Das glauben nur völlige Naivlinge.
Fr, 05.01.2018, 15:26 | Sind Sie der...

..Grätzlbeauftragte der Grünen ? Oder ein systemkonformer Polizist ? Keiner ist eingeschritten u.hat gesagt : zabranjeno bicikliranje ,also hauts ab, ihr Betrüger !!Wien ist eben gaaaaaaanz anders....
Fr, 05.01.2018, 12:28 | Freier Mensch

Mit einer absoluten Mehrheit kann sich RotGrün derlei in Wien erlauben.Daß diese Politverbrecher nicht daran denken,daß sie Steuergelder verschwenden,spricht für deren kriminelle Energie.Götterdämmerg
Fr, 05.01.2018, 12:00 | sokrates9

Die ORFler glauben dass durch ihre Dauermanipulation das Volk schon völlig vertrottelt ist!
Fr, 05.01.2018, 11:52 | Querkopf

Dass die angeblichen Politprotestierer vor Verzweiflung mit den Radln im Kreis fahren hätte aber schon einen hohen symbolischen Charakter. Mehr fällt ihnen ja wirklich nicht mehr ein.
Fr, 05.01.2018, 11:54 | Jim Beam

Irgendwelche dreisten Lügen fallen ihnen immer noch ein. Und der ORF transportiert selbst die dümmsten Behauptungen noch bereitwillig.
Fr, 05.01.2018, 11:48 | Bei Rot-Grün wird immer öfter dermaßen dumm gelogen

dass man sich als Normaldenker an den Kopf greifen muss. Für wie blöd halten uns die „Kunst- und Politprotestaktivisten“ und deren Auftraggeber eigentlich?
Fr, 05.01.2018, 11:43 | Anastasius Grün

Wer die Geschichte mit dem Politprotest und der „Kunstaktion“ wirklich glaubt muss grenzenlos naiv sein. Oder er will unbedingt an eine „Kunstaktion“ glauben oder er muss das wegen des Chefs glauben.
Fr, 05.01.2018, 11:00 | wernmannfayer

Wahrscheinlich wurden ihnen die Argumente vom ungustiösen Anwalt der für Liste Pilz im Parlament sitzt geliefert damit sie einem Strafverfahren entgehen. Immerhin gehts da um unser Steuergeld



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