ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


doc.west (ORF1 Di, 06.02.2018, 20:15)
Soko Donau

Vor wenigen Jahren sah ich eine Serie von „Soko Donau“, in der die darin agierende böse Bezirkspolitikerin eine stramme Rechte war, die vom Gutmenschkommissar mit den langen Haaren als Nazi tituliert wurde, und die sich mit einer Gruppe junger Parteimitglieder umgab, welche allesamt kurze Haare mit Seitenscheitel hatten, einige von ihnen sogar den offenbar obligatorischen Schmiss. Dieser Fernsehfilm hat alle klassischen Antifa-Klischees erfüllt. Er passt auch perfekt zu den in letzter Zeit in allen Linksmedien ausufernden Berichten über Burschenschafter.

Dem gegenüber ist es fast überraschend, dass im nunmehrigen Soko-Donau-Krimi "nur" noch vier eindeutige Hinweise auf die FPÖ zu finden waren, um diese schlecht ausschauen zu lassen:

  • Bei der Anreise ins Almtal – klar, dass die Wiener Polizei für Oberösterreich zuständig ist – machten zwei Wiener Kriminalbeamte Bekanntschaft mit einem sehr präpotenten jungen Mann, der nach einem kurzen Disput wegfuhr und dabei einige Wahlplakate von der Ladefläche seines Pick-Ups verlor, die natürlich BLAU waren. Dass es sich um den Sohn des Bürgermeisters handelte, kam erst später heraus.
    1:0 für den ORF.
  • Im Rahmen der Mordermittlung stieß man auf häufige Diebstähle von Bienenstöcken, und dabei sagte der ausländerfeindliche Bürgermeistersohn, dass es sicher Ausländer wären und wenn es nach ihm ginge, dann...........
    2:0 für den ORF.
  • Bei der Suche nach Motiven für den Mord an dem ehemaligen Kollegen des Herrn Oberst stieß man auf ein Riesenprojekt, das den Bürgermeister sein letztes Geld kostete. Dabei sollte dieser Sohn Geschäftsführer werden, obwohl er überhaupt keine Qualifikation hat – typisch für die Rechten und Nazis halt.
    3:0 für den ORF.
  • Dass jeder Krimi am Ende einen Mörder präsentieren muss, ist klar. Und dass dies natürlich der, blaue Wahlplakate aufstellende, dumme, rassistische Sohn des Bürgermeisters war, konnte als sicher angenommen werden.
    4:0 für den ORF.

Oder war es doch ein 0:4? Denn diese primitive, manipulative, die Zuseher für anencephale Idioten haltende Sendung müsste sogar den Parteiideologen im ORF peinlich sein.