ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (oe1 Do, 29.03.2018, 07:00)
Ö1 Morgenjournal

Dass der ORF und bestimmte Organisationen der Spendenindustrie seit Jahren eine glückliche Partnerschaft pflegen, ist nicht zu übersehen. Das zeigte sich auch im Morgenjournal, wo nach einem kurzen Bericht über Umweltauflagen für die geplante dritte Piste für den Flughafen Wien-Schwechat ein lähmend langes Interview mit einem Herrn Adam Pawloff, Klima- und Energiesprecher von Greenpeace folgte.

Nun kann man über den Bau der zusätzlichen Flughafenpiste geteilter Meinung sein, aber die Alternative wäre vermutlich, dass jene Flugzeuge, die in Wien aus Kapazitätsgründen nicht mehr Platz haben auf den nur wenige Kilometer entfernten Flughafen von Bratislava ausweichen. Das würde im Kampf gegen den Klimawandel nicht helfen, höchstens zusätzlichen Verkehr zwischen Bratislava und Österreich auslösen.

Helfen konnte dagegen der ORF wieder einer der umstrittenen und manchmal undurchschaubaren globalen Spendensammel-Organisationen. Die leben bekanntlich davon, ihre „Kunden“ um möglichst viel Geld zu erleichtern. Damit das gelingt, ist nichts wichtiger, als in den Medien stark vertreten zu sein, ohne dafür etwas bezahlen zu müssen.

ORF-Interviewerin Helene Seelmann nützte die Gelegenheit, um den Hinauswurf der Grünen aus dem Parlament zu bedauern. Dafür bedankte sich Herr Pawloff auf seine Weise, indem er die türkis-blaue Regierung mit der Phrase prügelte, die Regierung stelle „Konzerninteressen ganz klar über die Interessen der Menschen auf Kosten von Umwelt und Gesundheit“.

Dazu ein empörter Morgenjournal-Hörer und ORF-Watch-Leser: „Da kommt einem das Frühstück hoch. Ich bin nicht unbedingt für die dritte Piste, aber das war Demagogie pur.“

Bei so viel Verständnis der Interviewpartner für die ORF-Intentionen sind regierungsfeindlichen Umweltorganisationen und anderen linken NGO-Kämpfern viele wertvolle Interviewminuten im ORF sicher. Damit die Spenden, die hauptsächlich aus dem bürgerlichen Lager kommen, weiter munter fließen können.

Do, 29.03.2018, 22:55 | radiowienfan

Hier wird immer nur herumgenörgelt. Das Interview war völlig korrekt geführt und es war auch keine Spendenaufforderung für Greenpeace zu hören. Also was soll's?
Fr, 30.03.2018, 00:12 | Nach anhören der Sendung...

Die Kritik ist völlig stimmig! Und jemand wie Herr Pawloff (Bachelor der Politikwissenschaft, Schankbursche und "Manager") sind mit ein Grund warum ich aufgehört habe an Greenpeace zu spenden.
Fr, 30.03.2018, 00:13 | astuga

Könnte man beinahe als männliche Eva Glawischnig bezeichnen. Nur in die Politik muss er noch gehen.
Fr, 30.03.2018, 01:33 | Dieser Greenpeace-Guru

ist ein fürchterlicher Dampfplauderer und nichtssagender Phrasendrescher. Ich bin für Umweltschutz, aber Greenpeace – Nein danke!
Fr, 30.03.2018, 13:06 | Wenn ich "Greenpeace" höre oder lese . . . .

. . . . fällt mir einzig und allein das ein: "Die können mich mal!"
Fr, 30.03.2018, 13:09 | golan boris

Werter astuga,bitte nicht in die Politik,dort würde radiowienfan ENORME SCHÄDEN anrichten,besser gleich zur spielbude die Eva als Kollegin wartet schon.
Fr, 30.03.2018, 13:14 | golan boris

Mir kommt schon alleine die kotz,wenn ich von Greenpeace auf der Strasse angesprochen werden mit,,haben Sie eine sekunde zeit"meine antwort,die sekunde ist schon um,hihi
Fr, 30.03.2018, 13:43 | Genau so ists

greenpeace ist eine linkslinke, radikale, verseuchte kommunistenpartei, die echt noch nie irgendetwas im dienste der umwelt zuwege gebracht haben. noch nie!
immer nur in die eigene tasche gearbeitet!
Sa, 31.03.2018, 18:12 | fr

@Genau so ists:das tun mittlerweile ALLE sog.NGO`s!Sie haben die Illegalität zum einzigen Programmpunkt erhoben,weil damit am meisten Kohle zu machen ist.Menschen -egal,Schicksale -egal,Profit- TOP!!
Do, 29.03.2018, 22:53 | Hans Mooser

Ich halte den ORF weder im TV noch im Radio noch gelesen aus. Ich schaue mir nur noch an, was in ORF-Watch kritisiert wird und muss den Kritikern immer recht geben.
Fr, 30.03.2018, 13:40 | Funkrat

heisst das, du liest erst die kritik und siehst/hörst dir dann den beitrag an? schönes hobby.
Do, 29.03.2018, 19:06 | Geh Bitte!

Habe schon vor Jahrzehnten meine bis dahin bescheidene Spendentätigkeit auf total Null (=0) zurückgefahren, was sogenannte "NGO" betrifft - und gut Ist's! Bitte nachmachen!! Problem gelöst!!
Do, 29.03.2018, 18:02 | cioran

Das sogenannte bürgerliche Lager ist ja oftmals gekennzeichnet durch eine gewisse Denkfaulheit und Behäbigkeit. Erst als Kurz das FPÖ-Programm übernommen hat, DURFTEN Sie auch offen rechts denken.
Do, 29.03.2018, 17:31 | Ö1 Verdummung

Der Greenpeace-Mensch bekam viel zuviel Zeit, die Antworten wurden ihm in den Mund gelegt. Er faselte Unsinn, wie "Man kann genauso mit dem Zug fahren", ja sicher!? Die Interviewerin war grenzwertig!
Do, 29.03.2018, 17:43 | Gustav Gans

Suggestivfragen gehören zum Standardrepertoire des ORF-Journalisten und dürfen in keinem Interview fehlen. Egal ob man mit Freunderln wie Greenpeace plauscht oder politische Gegner verhört.
Do, 29.03.2018, 17:02 | Florian

Für Greenpiss und ähnliche NGOs spende ich schon lange nicht mehr. Wofür ich aber erst heute wieder sehr gerne gespendet habe, ist ORF-Watch. Bitte helft mit, dieses wichtige Forum zu erhalten. Danke
Do, 29.03.2018, 16:13 | sokrates9

Spendenabsetzbarkeit für linke / politische Organisationen gehören sofort6 abgeschafft! Warum muss da der Steuerzahler die Hälfte bezahlen??
Do, 29.03.2018, 17:41 | Ingrid B.

Ich überleg eine Anfrage b. Finanzamt, als welche Ausgabe ich meinen mtl. Beitrag für ORF-watch in die Steuererklärung aufnehme, ev als Sonderausgabe, weil der ORF den Verpflichtungen nicht nachkommt!
Do, 29.03.2018, 17:49 | Gustav Gans

Nur mehr für nicht-politische Organisationen Spendenabsetzbarkeit. Also Organisationen, die nicht (zB durch Statements) Einfluss auf die Legislative ausüben. Greenpeace, Caritas usw. sind dann draußen
Do, 29.03.2018, 15:42 | Greta Schwan

Bei einem Phrasendrescher wie dem Greenpeace-Mann fallen jedem interessierten Zuhörer kritische Fragen ein. Aber solche Leute werden vom ORF immer geschont und gehätschelt. Die sind geistig verwandt.
Do, 29.03.2018, 15:39 | Zwangsgebührenzahler

ORF und Greenpeace leben exakt von der gleichen Kundschaft. Vielleicht sollte man eine Gebührenpflicht für linke Spendenorganisationen einführen.



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