ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (oe1 Fr, 06.07.2018, 19:05)
#doublecheck - das Ö1 Medienmagazin

„Manche Zeitungen versuchen offenbar alles, um in neue Medienfelder vorzudringen“, meinte ORF-Sendungsgestalterin Nadja Hahn halb vorwurfsvoll und halb belustigt in der berüchtigten und nicht nur unter Medienmachern umstrittenen Sendung „doublecheck“ im immer umstrittener werdenden ORF-Kampfkanal Ö1. Ist ja auch wirklich eine Frechheit, dass Mediengruppen außerhalb der Medienkrake ORF auch Marktchancen nützen wollen.

Für Leute, die sich von Ö1 oder vom gesamten ORF längst mit Grauen abgewandt haben, weil sie dessen permanente linke Holzhammerpropaganda nicht mehr ertragen, sei erklärt: „doublecheck“ ist eine von Nadja Hahn und Stefan Kappacher gestaltete und moderierte Sendung, deren Ziel es vor allem ist, lästige Konkurrenten medial zu zerpflücken und – wenn möglich – außer Gefecht zu setzen. Kappacher und Hahn gelten in der Medienbranche als umstrittene Linksaußen im ohnehin schon ausreichend linken ORF. Nebenbei wird „doublecheck“ dazu genützt, die Leistungen des ORF und dessen großartige Arbeit in Weihrauch zu hüllen. Selbstbeweihräucherung nennt man das, aber das sehen die im Sold des ORF stehenden Weihrauchkesselschwinger wohl anders.

In der jüngsten Ausgabe von „doublecheck“ ging es um die staatliche Presseförderung. Neun Millionen Euro erhalten alle heimischen Zeitungen, die in den Genuss einer solchen Förderung kommen – alle gemeinsam, wohlgemerkt. Über den Wunsch, diese Summe auf 50 Millionen aufzustocken oder zumindest zu verdreifachen, machen sich die Doublechecker lustig. Geätzt wird von dem umstrittenen Pärchen Hahn und Kappacher in der umstrittenen Sendung im umstrittenen Ö1 auch über mühsame Versuche von Zeitungsverlagen, eigene Fernsehangebote bei den Österreichern unterzubringen. Nadja Hahn mit unüberhörbar geringschätzigem Unterton über einen solchen Versuch des Kurier: „In drei Jahren soll sich der defizitäre Regionalsender selber tragen.“

Um dann stolz auf die Erfolge des zwangsgebührenfinanzierten Staatssenders im Internet zu verweisen. Der ORF betreibe mit orf.at das mit Abstand erfolgreichste Onlineportal des Landes. Da stellt sich zwangsläufig die Frage nach dem Warum. Weil die ORF-Mannschaft so unendlich viel besser und konkurrenzfähiger ist, als die Mitbewerber im Internet, Hörfunk und Fernsehen? Wohl kaum, wie jeder ORF-Konsument aus leidvoller täglicher Erfahrung weiß.

Das Geheimnis liegt nahezu ausschließlich in den Fördermillionen. Während sich die Zeitungen mit insgesamt neun Millionen begnügen müssen, kassiert der ORF Jahr für Jahr eine Förderung in Höhe von 600 Millionen Euro, die in solchen Beiträgen, Reportagen oder Sendungen nie erwähnt wird. Diese mühelos kassierten 600 Millionen fließen dem umstrittenen Staatssender, der sich in den letzten Monaten zum Oppositionssender gemausert hat, aus den Zwangsgebühren fast aller Österreicher zu. Mit so viel Förderung kann man leicht die Marktführerschaft verteidigen und ausbauen.

Das gilt natürlich für die gesamte elektronische Medienlandschaft. Nadja Hahn meinte verächtlich über eine gemeinsame Internet-Plattform von Salzburger Nachrichten und OÖ Nachrichten, diese erreiche in einem Jahr 56 Millionen „Page Impressions“ (Seitenaufrufe) und 1,3 Millionen sogenannte „Unique Clients“. Allein der ORF erreiche 450 Millionen Millionen „Page Impressions“ und neun Millionen „Unique Clients“.

Das hört sich gut an. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Österreicher der ORF mit seinen TV- und Hörfunkprogrammen und mit seiner Internetseite orf.at erreichen könnte, wenn der umstrittene Staatssender nicht den Zwanggebührenzahlern jährlich 600 Millionen Euro abknöpfen würde.

So, 08.07.2018, 21:38 | Aron Sperber

Mit vollen Hosen ist leicht stinken.
Dreht man ihnen den Gebührenhahn zu, wird ihnen der Hochmut vergehen.
So, 08.07.2018, 03:30 | u-d

was is denn das für sinnloses, hässliches geätze? hast einen nazi gefrühstückt?
Di, 10.07.2018, 18:12 | Heinrich Halbbauer

im linken Eck stehen und mit der Nazi-Keule fuchteln.
Typisch für einen, der das Denken seiner Parteizentrale überlässt und die Botschaft ohne Wenn und Aber weitergibt. Armer Mensch
So, 15.07.2018, 15:39 | Gandalf

Da Sie immerhin noch Posten können muss ihm spätestens bei der Hälfte schlecht geworden sein.
Sa, 07.07.2018, 18:18 | kamamur

Der Unterschied zu den Linksgestrickten ist, dass die rechten Recken in ihrem Demokratieverständnis sogar einer verstörten Lohnschreiberin die Möglichkeit für (dämliche)Meinungsäußerung bieten.
Sa, 07.07.2018, 23:38 | Die Empörung

Völlig richtig. Wir lassen uns von jemandem, für den Demokratie und Sozialismus ident sind, sogar "Feinde der Demokratie" nennen.
So, 08.07.2018, 00:02 | @kamamur & @Die Empörung

ROFL! Blöd nur für euch, dass genau dies ein Mythos ist. Dieses herziges Forum hier verfolgte mich in der Vergangenheit mit Löschorgien. Bigotte Scheinheiligkeit auf der ganzen Linie...
So, 08.07.2018, 13:03 | Die Empörung

@Linda, auch hier müssen die Administratoren Hass- und Hetzpostings aus rechtlichen Gründen löschen. Reißen Sie sich halt zusammen, dann werden Sie nicht gelöscht, oder bleibens bei orf.at
So, 08.07.2018, 17:12 | @13:03

Wenn sie es nur mal täten. Und blöd nur, dass von mir keine Hasspostings verfasst wurden. Bigotte Scheinheiligkeit zu rechtfertigen ist halt üblich für Seiten wie dieser hier.
So, 08.07.2018, 20:02 | Die Empörung

Vielleicht würde Selbstreflexion helfen. Autsch, die neomarxistische Schneeflockengeneration kennt Selbstreflexion ja gar nicht.
Sa, 07.07.2018, 14:27 | TROLL - Alarm !!!!

Linda ist wieder hier....
Sa, 07.07.2018, 23:40 | Die Empörung

Dass die Sozis andere Meinungen unterdrücken ist normal, kein Grund sich "aufzupudeln". Das haben die Nazis gemacht, die Frankorevoluzzer, die Kommis und jetzt halt der Kurier, der ORF, die Presse...
So, 08.07.2018, 00:03 | @Die Empörung

Ach wie süß, diese künstliche Empörung vollgestopft mit Plattitüden und Unterstellungen... Lass dich mal in den Arm nehmen und knuddeln, du scheinst es dringend nötig zu haben.
Sa, 07.07.2018, 10:50 | Erich von Schwediken

Die Presseförderung ist eine staatssozialistische Sauerei. Die ORF-Gebühren eine noch größere.
Mo, 09.07.2018, 05:16 | Wienerhans

Und ihr wählt sie immer wieder ..
Sa, 07.07.2018, 10:41 | Marand Josef

Entzieht dem feudalen und fetten, abgehobenen Trottelsender endlich die Mittel. Dann werden sie schon sehen, wie weit sie kommen. Dann kann die Frau Hahn Klo putzen gehen oder beim Profil anheuern.
Sa, 07.07.2018, 10:16 | jagoda

das linke Markenzeichen ist immer die HETZE.
Page impressions: "da ist was faul dran."
Der ORF wird zur linken Bedrohung des Freiheitsgedankens.Das System steht über dem
Eizelnen.
Gebühr weg.
Sa, 07.07.2018, 10:19 | Freier Mensch

ORF weg.Mitarbeiter weg.ORF-Beteiligungen weg,d.h.abstoßen.APA und Beteiligungen weg.Presseförderung weg.JEDE Öffentl.Geldquelle für Quasimodo Kappacher abdrehen.Verfassungsschutz aktivieren.Linke WEG
Sa, 07.07.2018, 23:28 | @jagoda

Ich wusste gar nicht, dass dieses Forum hier links ist, bei der vielen Hetze, die man hier immer wieder lesen kann?!
Sa, 07.07.2018, 09:52 | ORF ohne Zwangsfinanzierung

Da wäre das Problem mit dem linksradikalen (od. linksextremen) Rotfunk gleich erledigt. Kein Mensch würde den Hetzsender Ö1 mehr hören. Am nächsten Tag wäre er weg, und alle seine Agitatoren auch!
Sa, 07.07.2018, 07:13 | Cotopaxi

Kappacher? Ist das der mit dem leichten Quasimodo-Buckel und dem aggressiven, drohenden Unterton in der Stimme? Ein interessantes Studienobjekt für Psychologen - Man hüte sich vor den Gezeichneten....
Sa, 07.07.2018, 05:53 | Freier Mensch

ZUUUUSPEEERRRREN , den ORF !!Alle raushauen.Keine Kohle mehr.Gesellschaftlich ächten !! Das ist eine Propagandatrommel, wie einst Goebbels Medien-Maschinerie !! Nur leider österreich-feindlich !!!
Sa, 07.07.2018, 03:05 | Anastasius Grün

Wer bitte braucht in Österreich noch den ORF außer den hochbezahlten Mitarbeitern, der SPÖ und den Grünen? Keine Sau! Die Demokratie? Dass ich nicht lache. Schafft endlich die Zwangsgebühren ab.
Sa, 07.07.2018, 03:08 | Hufschmied

Der ORF ist kein Garant für den Erhalt der Demokratie in Österreich sondern die größte Gefahr. Die politische Einseitigkeit des ORF bringt die Demokratie in diesem Land um.
Sa, 07.07.2018, 01:26 | Greta Schwan

Wenn mich nicht alles täuscht war die Frau Hahn 2015 eine begeisterte Bahnhofklatscherin oder war zumindest begeistert von den Invasoren und den Klatschern.
Sa, 07.07.2018, 01:07 | Gluthammer

Der ORF hat längst völlig den Bezug zur Realität und seinen Gebührenzahlern verloren. Die Mehrheit in diesem Land ist nicht mehr links, nur der ORF torkelt am linken Rand der Gesellschaft herum.



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