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Andreas Unterberger (ORF2 Mo, 13.08.2018, 21:05)
Sommergespräche

Alljährlich bemüht sich der ORF, die Sommergespräche mit Politikern noch unattraktiver zu machen, als im Vorjahr. Das hat er heuer wieder bombensicher geschafft, wie schon das erste Gespräch (mit Peter Pilz) gezeigt hat.

Da man diese Form der Gespräche nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit keinem alleine dort sitzenden Moderator mehr zutraut, hat man heuer gleich zwei hingesetzt. Das ist freilich schon a priori ein erkennbarer Misstrauensvorschuss gegen jeden der beiden gewesen: „Alleine schaffst du das eh nicht“. Das führte vor allem mit vorhersehbar gewesener Logik dazu, dass das Gespräch völlig zerfahren war, dass nicht einmal der Hauch einer Dialogatmosphäre aufkommen konnte, dass die beiden Fragesteller einander eifersüchtig bewachten. Wahrscheinlich hätte es jeder der beiden alleine sogar besser gekonnt – auch wenn wohl aus keinem jemals ein Talk-Moderator wird.

In einem waren sich beide aber einig: Sie haben zwar versucht, den linken Peter Pilz scharf zu fragen – aber die Fragen kamen immer von noch mehr links! Der eindeutig intensivste Vorwurf an Pilz war, dass er nicht ständig vom Klimawandel und von seiner Europabegeisterung redet. Dazu haben sie nämlich zu wenig Presseaussendungen gefunden. Na, wenn das kein Verbrechen ist …

Am lächerlichsten war aber das, was die beiden ORF-Menschen als großen journalistischen Coup feierten: Die vor dem Sommer aus dem Pilz-Klub ausgeschlossene Martha Bißmann hat jetzt bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft eine „Anzeige wegen Mobbings“ eingebracht. Sie haben mit dieser weltbewegenden Information Pilz zwar überraschen können, merkten aber überhaupt nicht, dass sie damit genau die gleiche hohle Luft produziert haben, wie es Pilz selber seit Jahrzehnten tut: Auch er bringt ständig Anzeigen ein – aus denen dann aber nie etwas wird. Aber während Pilz seine Anzeigen wenigstens immer bei der Staatsanwaltschaft eingebracht hat, hat die Bißmann-Anzeige nur für die Gleichbehandlungsanwaltschaft gereicht. Das ist bekanntlich eine Institution, die selbst im Vergleich zum Salzamt völlig bedeutungslos ist. Was wiederum beweist: Bißmann hat überhaupt nichts im Köcher, wenn sie sich lediglich bei dieser völlig kompetenzlosen Anwaltschaft wegen Mobbings beschwert. Eine solche Beschwerde nach einem Hinauswurf zu schreiben, ist der blutigste Rechtsanwalts-Anfänger am ersten Arbeitstag imstande. Aber die ORF-Menschen begeilten sich daran. Offenbar ist in der linken Szene schon der Hinauswurf einer Frau an sich ein skandalöses Mobbing.

Dafür gab es keine einzige kritische Silbe, als Pilz behauptete, in Italien regierten jetzt „Rechtsextremisten“; in Ungarn gäbe es eine „autoritäre“ (laut Google: „totalitär, diktatorisch“) Herrschaft; und die österreichische Regierung „zerstört“ Europa.

Aber da musste man ja nicht widersprechen, da ist man sich ja ganz offensichtlich einig.

Klare Botschaft des ORF: Nur bei den Frauen und beim Klima soll Pilz sich wieder in die linke Marschordnung einreihen. Was er dann eh brav gemacht hat.

PS: Die Wachau, wo man zusammensaß, ist schön wie eh und je!

PPS: Und wenn man als Hauptgag einen Karikaturisten geholt hat, um während der Sendung zu zeichnen, dann hätte man halt schon auch dessen Werk (das offenbar auch Sprechblasen enthalten hat) am Schluss in Großaufnahme zeigen sollen …

Fr, 17.08.2018, 11:16 | peter10

Unfassbar dieser linke Kotau der beiden Genossen Interviewer vor dem Genossen und bezeugten Gtapscher Pilz. Was ist eigentlich mit den restlichen Anklagepunkten gegen den linken Pilz. Alles weg??
Di, 14.08.2018, 22:54 | Christian

Scheinbar schreibt hier ein frustrierter Journalist, der keinen Job beim ORF bekommen hat.
Mi, 15.08.2018, 08:16 | Abraham

Nicht immer von sich selbst auf andere schließen ;o)
Stellen Sie sich vor, es gibt Menschen, die den ORF kritisch betrachten und von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit auch Gebrauch machen!
Mi, 15.08.2018, 15:43 | art4you

wahrscheinlich haben Sie von nichts eine Ahnung, geschweige denn Allgemeinbildung, sonst würden Sie wenigstens wissen, wer Herr Dr. Andreas Unterberger ist!
Mi, 15.08.2018, 16:29 | Die Empörung

Und so kann der Schein täuschen. Aber Schein ist bekanntlich etwas Subjektives und das wiederum hängt sehr viel mit Bildung und Lebenserfahrung zusammen.
Mi, 15.08.2018, 16:47 | @15:43

Ein Journalist, dessen Tätigkeit sich seit 2013 auf das Führen seines Internet-Blogs und von Internetseiten fokussiert. Klingt für mich aktuell nicht so, als würde er gerade die Szene rocken. :-)
Mi, 15.08.2018, 17:05 | Die Empörung

Zumindest heißt es, dass er nicht bequem an der sozialistischen Zitze des Nannystaates saugt, was in linken Kreisen heute ja das Karriereziel schlechthin ist. Und Hunde treten für die Urlaubskasse.
Mi, 15.08.2018, 18:20 | Wer keine linke Meinung vertritt, wird von Linken ...

diepresse.com/home/kultur/medien/511043/Kritik-an-UnterbergerAbloese_Quasi-weggeputscht
derstandard.at/2000063648157/EU-Bauer-bis-zur-Nationalratswahl-nicht-mehr-im-ORF
#DasistLinks
Mi, 15.08.2018, 19:06 | Die Empörung

Wer nicht auf Linie ist, kommt ins Lager. Das ist die linke Interpretation der Pressefreiheit. Da wird was getan. Wenn der geförderte linke ORF bloß kritisiert wird, ist das für Linke schon deren Ende
Do, 16.08.2018, 09:44 | Taranis

...es geht hier nicht um einen Job, sondern um Objektivität...
Do, 16.08.2018, 09:54 | @09:44

Oder man bekommt, wegen nachweislich mangelnder Objektivität, eben einen Job nicht.
Fr, 17.08.2018, 11:03 | peter10

Aber Christian...... die Wahrheit tut weh, noch dazu wenn man selber ein Linker ist und auf deren Fehler hingewisen wird. Aber nicht aufregen - es kommt noch schlimmer. Die beiden sind ein Fehler.
Di, 14.08.2018, 17:26 | Scotty

Wenn ich meine Hand auf eine heisse Herdplatte lege-verbrenne ich mir diese,das ist sicher!Wenn ich GISORF schaue bekomme ich linkes Gesülze auch das ist sicher!Nicht einschalten und die Zeit nützen!
Di, 14.08.2018, 15:22 | Weitstätter Toni

Attraktivere Sommergespräche...

Nadja Bernhard ist ja schon ein Anfang. Die Qualität der Gespräche ist aber eher das entscheidende - und die bleibt stabil niedrig.
Di, 14.08.2018, 12:26 | Ingrid B.

Schon als Kindergartenkinder haben wir gelernt: Eigenlob stinkt.
An diesen Spruch hab ich denken müssen, als vorab vom ORF erklärt wurde, es könnte sich um ein "historisches" Interview handeln.
Di, 14.08.2018, 09:50 | karl b

Und im schweinchenrosa Hetzblattl regt sich der linksradikale Mob auf, dass die Moderatoren so hart zum Oberaufdecker (darum muss man seine Hände überall haben) waren.
Di, 14.08.2018, 12:35 | Die Empörung

Da sollten Sie mal lesen, was in Brandstätters linksextremem Hetzblatt über Landbauers Rückkehr abgesondert und natürlich nicht gelöscht wird.
Mi, 15.08.2018, 09:06 | Pilz

die spatzen pfeifen`s bereits vom himmel, dass die linke "chefredaktions-marionette" in ihrer funktion alsbald geschichte sein wird...
Mi, 15.08.2018, 16:30 | Die Empörung

Schaden kanns nicht, die verzweifelten linksextremen Jammerlappen und Mitarbeiter, die dort die Foren füllen, geben eh keinen Cent dafür aus.
Fr, 17.08.2018, 11:11 | peter10

Aber Die Empörung, wie zu lesen war soll Brandstetter, der linke Genosse im Kurier, endlich abgelöst werden, nachdem er das Blatt runtergewirtschaftet haben soll. Kein Wunder!!
Fr, 17.08.2018, 22:51 | Die Empörung

Brandstätter, verheiratet mit dem ORF ist der Untergang des ehemalig bürgerlichen Kuriers. Degeneriert zu einer primitiven Parteizeitung wo die eigenen Mitarbeiter linientreue Postings auskotzen.
Di, 14.08.2018, 09:27 | Zwangsgebühr von aufgeblähtem ORF abschaffen

Niveau ORF ist lückenhaft,verzerrt,bei"Links und Grün"verschwiegen und bei"Rechts" unsachlich dargestellt.Lasst diese Gespräche Hr. Fleischhacker bei"Talk im Hangar 7"bei Minimalkosten durchführen!
Di, 14.08.2018, 09:17 | El Capitan

Es war langweilig von vorne bis hinten und verheißt nichts gutes für Strache und Kurz.
Di, 14.08.2018, 12:22 | El Tenete

Inwiefern "nichts Gutes", mi Capitan? Denen kann das ganze öde Gerede wurscht sein.
Di, 14.08.2018, 08:56 | jagoda

""aber die Fragen kamen immer von noch mehr links""
im Voksmund : eine Krähe hackt der anderen kein
Auge aus.
Di, 14.08.2018, 08:09 | Mankovsky

Linkes Inzuchtgequatsche, GIS-finanziert.
Di, 14.08.2018, 16:17 | Taranis

...dieses "Links Sponsern" mit GiS, muss bald ein Ende haben...
Di, 14.08.2018, 07:02 | Sabeth

Daran, dass die beiden auf Pilz so losgegangen sind, erkennt man klar, wie rot-grün dominiert der ORF ist, denn Pilz gilt bei den Grünen als der Hauptverantwortliche für ihr Scheitern.
Di, 14.08.2018, 09:28 | boris

Sabeth:Grüne wahlslogan war,,Sei ein Mann,wähl
eine Frau" sagt einiges über die Linken aus,
Lachkrämpfe ohne Ende.
Di, 14.08.2018, 10:25 | Sexismus Pur, mit einer großen Portion Rassismus

#DasistGruen #DasistLinks
Di, 14.08.2018, 11:47 | Die Empörung

Manchen reicht es halt, jemanden zu wählen, bloß weil diejenige eine Frau ist. Andere wählen Leute, weil sie deren Interessen vertreten. Das ist bei den Grünen offenbar nie angekommen.
Di, 14.08.2018, 01:55 | astuga

Warum nur ein schlechter Interviewer, wenn es auch mit zweien geht? Ein gutes hat Pilz, er nimmt den Grünen Wähler weg. Und das ist notwendig, da diese vom Niedergang der SPÖ profitieren werden.
Di, 14.08.2018, 08:57 | Die Empörung

Leider haben die Grünen einige Parteizeitungen im Land, für die sie nicht einmal etwas zahlen müssen, da GIS- und presseförderungsfinanziert.
Di, 14.08.2018, 13:20 | Gäbe es die Presseförderung nicht und wären die Zeitungen -

- von der Gunst und der Zustimmung ihrer Leser abhängig, dann wären die meisten Zeitungen bereits wegen ihres "Lückenjournalismus" eingegangen. Und es wäre nicht schade um sie.



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