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Werner Reichel (ORF2 Di, 18.09.2018, 07:33)
Guten Morgen Österreich

Die Obfrau des örtlichen Verschönerungsvereins plaudert über Blumenschmuck am Balkon, ein Notar gibt praktische Tipps fürs Testament, die Kinder der Musikschule singen ein Ständchen, eine Yogalehrerin zeigt den Sonnengruß und zwischendurch erfährt man, welche Kräuter gegen Sodbrennen helfen. Hinter dem Studiofenster stehen am Dorfplatz der Ortsvorsteher und eine Trachtenkapelle verloren herum und die Schmähs der Moderatoren könnten auch von Gunther Phillip sein.

Das ist „Guten Morgen Österreich“. Eine Sendung, die aus der Zeit gefallen ist, die genau so in den 1950er Jahren hätte laufen können. Damals, als die Seher dieser morgendlichen Sendung noch knackig waren. Alles ist lieb, nett, betulich und kommt völlig unpolitisch daher. Umso perfider ist es, wenn man solche Formate für Propaganda nutzt. So nebenbei und im netten Plauderton werden den verschlafenen Zusehern politische Botschaften und erwünschte Meinungen mehr oder weniger unauffällig reindrückt. So geschehen heute.

Da ist eine ehemalige England-Korrespondentin zu Gast. Sie erzählt, dass sie vor der drohenden Apokalypse, die nach dem Brexit über das Land hereinbrechen wird, geflohen ist. Da läuft es dem Zuseher kalt über den Rücken und er denkt sich bei seinem ersten Kaffeetscherl: Gut, dass wir noch bei der EU und nicht so blöd wie die Briten sind.

Seit Wochen trommelt der ORF: Großbritannien wird nach dem Brexit im Chaos versinken. Vermutlich sagt das auch Tom Turbo, aber Kinderfernsehen tue ich mir nicht an. Wir erinnern uns: Ähnliches hat man seinerzeit auch der Schweiz prophezeit, sollte sie nicht der EU beitreten. Wie es ausgegangen ist, wissen wir.

Die EU verhält sich wie ein rachsüchtiger, verlassener Ehepartner, der dem oder der Ex alles erdenklich Schlechte wünscht. Die EU wird sich redlich bemühen, England zu schaden. Schließlich soll ein Exempel statuiert werden, damit andere Regierungen, die über einen Ausstieg nachdenken, abgeschreckt werden. Das ist die EU-Linie, die selbstredend auch für den ORF verbindlich ist.

Nichts wäre ärgerlicher für die EU-Appartschiks und ihre medialen Helfershelfer, wenn Großbritannien nach einer turbulenten Übergangsphase besser dastehen würde als vorher. Und die Hoffnung, Frankfurt könnte London als Finanzplatz ablösen, ist nur der feuchte Wunschtraum ahnungsloser Eurokraten.

Aber die wenigen Senioren, die sich „Guten Morgen Österreich“ nach dem Aufstehen reinziehen, hat der ORF vermutlich überzeugt: Großbritannien steht kurz vor dem Untergang.

Fr, 21.09.2018, 12:46 | Frühwirth

Ist völlig wurscht!
Die Seherzahlen dieser 'Paradesendung' des Wrabetz sind kaum noch im messbaren Bereich.
Do, 20.09.2018, 19:38 | Erich von Schwediken

Die Londoner Börse steht heute wesentlich besser da als vor dem Brexit.
Aber davon lässt sich eine Propagandaposaune wie der ORF selbstverständlich nicht aus dem Konzept bringen. Lückenpresse eben.
Mi, 19.09.2018, 20:42 | jaguar

EU 2018: die Herrschaft Einiger über andere demokratisch gewählte Regierungen....das ist Diktatur!
Die Gründerväter rotieren im Grabe!
Mi, 19.09.2018, 15:18 | W. Mandl

Man muss ergänzen, dass nicht nur der ORF, sondern alle linken Mainstreammedien propagandistisch die Nachteile für GB nach dem Brexit trommeln. Aber auch da werden sie sich täuschen.
Mi, 19.09.2018, 11:22 | wolfgang

Der ORF hat auch "Vorhergesagt" dass unter Trump die Welt sofort ins Chaos stürzt.....und nun steht Amerika besser da als Europa!
Mi, 19.09.2018, 10:04 | Florian

Wie immer der Brexit verlaufen wird, schadet er mehr der EU als GB. GB hat ein Budget, so groß wie die 19 kleinsten EU-Staaten. Und GB geht, weil es von Kontinentaleuropa im Stich gelassen wurde. Fakt
Mi, 19.09.2018, 06:00 | volxhilfe

Die Dauer-soaps verblöden anscheinend nicht nur die Zuseher sondern auch das umstrittene "Personal". Sehe weder noch ...
Mi, 19.09.2018, 05:48 | axel01

Interessant und ehrlich wäre es gewesen, zu thematisieren, was ein wesentlicher Grund für den Brexit war: die unerwünschte Immigration nämlich (v. a. islamische und polnische)!
Mi, 19.09.2018, 07:55 | boris

Polen sind keine Messerstecher.
Mi, 19.09.2018, 01:08 | randy andy

Eigentlich purer Wahnsinn, denn das war mal als "Vereinigung, souveräner, demokratischer Nationen"(Charles de Gaulle 1960er) gedacht und nun ist es die EU "ein totalitaristisches faschistoides Loch"
Mi, 19.09.2018, 03:35 | fr

@randy andy : sehr richtig ! Ihr letztes Loch (hole) möchte ich aber auf shit-hole erweitern. Trump hat es bereits richtig eingeschätzt. :-))
Mi, 19.09.2018, 09:44 | @Mi, 19.09.2018, 03:35 | fr

Ein shit-hole ist es durch euch echtsradikale"besorgten Bürgern" geworden. Trump Anhänger sollten beserdie Psychiatrie aufsuchen.
Mi, 19.09.2018, 12:29 | astuga

Die heutige EU wäre der feuchte Traum aller Nazis und Kommunisten. Wie überhaupt ein zentralistischer europ. Superstaat Ziel aller Autokraten war.
Mi, 19.09.2018, 12:29 | boris

09:44,überall wo Sozialisten auftauchen,hinterlassen
sie nur verbrannte Erde.
Mi, 19.09.2018, 16:17 | fr

Wahnsinn,ihr Geschreibsel @9:44 !!Ist ja nicht zu entziffern,was sie meinen, bezwcken,damit sagen wollen - außer polemisieren !? Was sie hier an Syntax,Grammatik,Semantik abliefern,ist unter jeder S..
Mi, 19.09.2018, 20:40 | @Wahnsinn,ihr Geschreibsel @9:44 !!Ist ja nicht zu entziffern,

Dann müssens's halt lesen lernen! Das, was Sie hier an Kommentaren abliefern ist auch unter aller S...
Do, 20.09.2018, 08:14 | fr

..ich muß gaaar nix, sie oberlehrerhafter Untersozi :-))
Do, 20.09.2018, 14:18 | Uijegerl,das Obersteirerbobscherl..

..hats wieder mal nötig,seinen Senf abzugeben,das Würstchen.Merkst du denn nicht,du Prolo-Sozi, daß dein Weltverbesserergehabe und deine gönnerhaften Belehrungen nach Jauche stinken.Du linker Mist...
Di, 18.09.2018, 23:12 | Nativ

...und wieder versucht ein linker Versager sich die Kohle in Brüssel zu holen. Hoffe die Sozen gehen bei der EU - Wahl den Bach runter. Sind nur mehr miese Ratten und Taschlzieher.
Mi, 19.09.2018, 05:51 | axel01

Sobald die rote Glaskinn-Prinzessin nach oben entsorgt worden ist (wie auch zB Hahn, Karas, Martin, Swoboda oder Mlinar), wird es mit der EU wieder bergauf gehen. Hahahaha!
Di, 18.09.2018, 22:02 | Marand Josef

Und für so einen Schmarren bekommt die Frau mit der krächzenden Stimme 14 * 8000 € brutto von unserem Gebührengeld. Ich peitsch mich!
Di, 18.09.2018, 21:35 | wernmannfayer

Diese linken Schmarotzer Würstchen vom ORF werden nie begreifen, dass London eine der Finanzhauptstädte der Welt ist. Man darf gespannt sein wer mehr leiden wird unsere Bankrottstaaten oder England
Di, 18.09.2018, 22:26 | boris

wernmannfayer,City of London,da braucht selbst
d.Elisabeth genehmigung.
Di, 18.09.2018, 21:14 | TiNTiFAX

OT: Die beste Meldung des Tages: Die Prinzessin schmeißt ihr Krönchen hin und wandert aus nach Brüssel. Wie werden sie sehr vermissen. Und HC bekommt eine "gute Flasche Rotwein" ...
Di, 18.09.2018, 21:45 | wernmannfayer

Er kommt wie immer zu spät. Auch dort wird er den Abstieg der Roten hautnah miterleben. Er wird als Prinzin ohne Königsreich in die Geschichte eingehen.
Di, 18.09.2018, 22:32 | Niklas G. Salm

Prinzin ohne Königreich - siehe "The Old Pretender" bzw. "The Young Pretender"...
Mi, 19.09.2018, 03:50 | fr

@Salm:-))danke,guter Hinweis.Allerdings waren d.Stuarts eine Herrscherdynastie üb.Jahrhunderte,was man von d.Kerns so nicht einfach behaupten kann.Außer d.Pizzabote ist aus d.Hause "Nuclear research".
Mi, 19.09.2018, 05:56 | axel01

Ja und die zur Wahl stehenden Nachfolgerinnen Bures und Rendi (es muss schon eine Frau sein!!) werden die SPÖ zielsicher zu 15% chauffieren : -))))
Mi, 19.09.2018, 16:22 | fr

Also so gut wie der Taxler Faymann kann es m.E. die Zahnarztassistentin Bures auch. Was die Joy Pamela kann,die Frau Rendi, ist unklar. Bisher nix gezeigt. Ideen?Konzepte?Initiativen? Die SPÖ ist tot.
Mi, 19.09.2018, 20:47 | @16:22

Was kann der verkrachte Zahntechniker Strache?
Do, 20.09.2018, 01:15 | TiNTiFAX

@20:47 Zumindest eine Wette gewinnen. Christian "Mumpitz" Kern kann nicht einmal das ...
Di, 18.09.2018, 20:41 | jagoda

der ORF gibt sich zunehmend der Scholle verbunden ,genau wie UHBP vor dem Wahlgang in Tracht abgelichtet wurde und wie Luis Trenker in die Berge blickte.Entschlossen.
Di, 18.09.2018, 21:34 | UHBP? Wer ist das? Der NMP (not my president)? - Ah, der.

.
Mi, 19.09.2018, 03:52 | fr

Das Tracht-Tragen und das Aussprechen d.Wortes Heimat würde ich den Grünen bei sofortiger Bestrafung verbieten !! Das ist d.größte Frechheit,daß Leute wie diese mit unseren Werten verzieren ! Elend...
Mi, 19.09.2018, 07:32 | kamamur

@jagoda/Und auch noch mit einem Schießprügel.Gleichz. gibts da aber auch noch die Initiative der Grünen/Antrag im Parlament, priv.Waffenbesitz zu verbieten.Daher-Täuschung sei Dank u.Hoch meinem Präsi
Di, 18.09.2018, 20:38 | boris

Ach du,,sch.....,,erinnert mich an die EU Beitritt
PROPAGANDA,,der slogan lautete damals.
,,Gemeinsam statt Einsam" Und hahaha,ich mußte
damals lachen,die Schweiz sollte angeblich untergehen
Di, 18.09.2018, 20:42 | boris

fort,schon damals wurde mit Ängsten gespielt.
Und die meisten Idioten fielen drauf ein.
Jaja,alles wird billiger,das ich nicht lache.
Das gegenteil ist eingetreten.Nur Müll und nichts
weiter als Müll
Di, 18.09.2018, 20:45 | boris

fort,und viele jubeln,juhuhuhuhuhu,Keine Wartezeit
an der Grenze,jetzt dafür Messerstechereien u.
Vergewaltigungen im Tagestempo,das ist eben
d.Preis,und d.is ziemlich hoch.
Di, 18.09.2018, 21:00 | boris

fort,noch ne kleinigkeit,EU-Kritiker wurden schon
damals,(1994) als dumm,unwissend,zurückgeblieben,
altmodisch,usw,,,bezeichnet,Hausverstand u.Vernunft
fehlt komplett.
Di, 18.09.2018, 21:47 | wernmannfayer

Dieser Eu Idiotenhaufen zerfleddert sich gerade selbst. Ausgehend von Deutschland und dem sprechenden Hosenanzug auch bekannt als die Raute des Grauens.
Mi, 19.09.2018, 06:01 | axel01

@boris: kann mich genau an 1994 erinnern. Damals waren EU-Kritiker noch einfach einfältige Trottel, 24 Jahre später aber ist EU-Kritiker zu einem starken Schimpfwort geworden, fast rechtsextrem.



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