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Hans Kreimel (oe1 Mi, 05.12.2018, 13:00)
Punkt eins

Monika Pinterits war in der Sendung "Punkt Eins" bei Xaver Forthuber zu Gast. Kinderrechte sind ein wichtiges Thema, das ist keine Frage, Dass Erwachsen-Werden auch mit Pflichten verbunden ist, wird jungen Menschen leider oft nicht vermittelt. 

Leider ging die Sendung nicht ohne die üblichen feministischen Seitenhiebe ab. Das Mail von Frau Reichert, so vermute ich, wurde so bestellt oder zumindest abgesprochen. Der Eindruck, dass Gesprächspartner in der Sendung mit bestimmten ideologischen Botschaften Fake-Anrufer und Fake-Mailschreiber engagieren, entstand schon des öfteren.

Dass Behörden "mutmaßlich" gegen das Kindeswohl handeln, dürfte ihr subjektiver Eindruck sein. Behörden könnten auch mutmaßlich gegen das Wohl von Vätern und Müttern handeln. In den meisten Fällen, die ich bisher erlebt habe, haben sie mutmaßlich gegen das Väterwohl und für das Mütterwohl gehandelt.

"Die meisten Täter sind die Männer!". Entschuldigung, aber das ist absoluter Nonsens. Man verschließt die Augen vor der Gewalt von Frauen insbesondere gegenüber Kindern, weil sie einfach nicht wahr sein darf. Die Krönung zu diesem Thema lieferte vor einigen Monaten eine Punkteins-Sendung zum Thema Gewalt in der Familie, in der sich etwa vier von fünf Anrufern (wenn ich mich richtig erinnere) über die Gewalt ihrer Mutter beklagt haben.

Die Kinder würden durch die Täter getriggert. Werden Kinder von der Mutter nicht getriggert? Insbesondere gegenüber dem Kindesvater? Warum hassen so viele Kinder ihren Vater, obwohl sich dieser dem Kind oder den Kindern gegenüber nicht wirklich etwas zu schulden kommen ließ?

Kinder würden gegen ihren Willen zu Besuchszeiten genötigt. Der Kindeswillen ist leider beeinflussbar. Und es ist oft nicht alleine die Kindesmutter, die da einen erheblichen Einfluss hat.

Natürlich werden in der Regel Kindesväter weggewiesen. Weil es einfacher ist. Die primäre Konfliktursache kann der Mann oder die Frau oder beide sein. Wenn sie ihm im Streit eine Tachtel gibt und er ihr eine knallt, weist die Polizei trotzdem den Mann weg. Wobei es keine Tachtel sein muss. Manche Frauen haben effizientere Möglichkeiten, dem Mann die Zähne zu ziehen oder ihn zu provozieren. 

Eine effizientere Konfliktkultur wäre wünschenswert. Aber wozu? So lange Medien wie Ö1 das Männer-Bashing mitmachen, ist es einfacher, die Männer pauschal ins (Schuldigen-)Eck zu stellen. 

Dass Kinder, denen über 100 Taschendiebstähle nachgewiesen wurden - wie hoch ist die Dunkelziffer? - nicht dafür belangt werden sollen, halte ich für eine etwas grenzwertige Aussage. Man kann sie auch auf kindgerechte Weise zur Verantwortung ziehen.

"Jeder verteidigt die gesunde Watschn". Ich kenne das Umfeld und den Umgang von Frau Pinterits nicht. In meinem Umfeld kenne ich niemanden mehr, der die gesunde Watschn verteidigt. 

Do, 06.12.2018, 18:05 | Freier Mensch

Guter Artikel,Herr Kreimel.Ich fürchte,das Männer-bashing wird dereinst in ein Männer-Flehen übergehen,wenn die tribalistischen Volkshelden aus d.Schwarzen Kontinent zuschlagen.Das wird vergebens sein
Do, 06.12.2018, 13:11 | jagoda

der Frau P. sei gesagt:das Gegenteil der Lüge ist noch lange nicht die Wahrheit.
Nach den Religionen haben linke Kreise begriffen,daß nur über die Jungen eine dauerhafte Machtausübung möglich ist.
Do, 06.12.2018, 15:29 | Die Empörung

Und die Mittel sind die selben. Die Jungen dumm halten, früh indoktrinieren, beratungsresistent trimmen, jede Fähigkeit zur Selbstreflexion nehmen und sich überlegen und unverwundbar halten.
Do, 06.12.2018, 15:29 | Die Empörung

... hat irgendwie so einiges mit der Schule der HJ gemein. Aber das waren ja auch linke Socken.



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