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Werner Grotte (ORF1 So, 17.02.2019, 20:15)
M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Ojeoje: So viel Vorschusslorbeeren inklusive Titelgeschichte am TV-Programmheft „tele“ – und dann diese Enttäuschung. Schon nach der ersten Folge von „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist klar, dass der Konsum jeder der weiteren fünf Folgen absolute Zeitverschwendung ist. Das kommt halt davon, wenn man einen Fritz-Lang-Klassiker aus dem Berlin im Jahre 1931 einfach so ins Wien des Jahres 2019 transformieren will. Irgendwie passt so manche übernommene Symbolik halt nicht in die neue Verfilmung.

Drehbuch und Regie waren wohl überfordert. Jedenfalls tun sie das ihre, um nur ja keine nachvollziehbare oder gar spannende Geschichte aufkommen zu lassen.

Da geht es einerseits um ein verschwundenes afghanisches Mäderl, andererseits um ein verschwundenes Wiener Mäderl. Da geht es – natürlich – darum, dass nach dem Wiener Mäderl viel intensiver gesucht wird als nach dem afghanischen. Alles nur in Andeutungen, versteht sich. Nix is fix. Aber halt in der üblichen Österreicher-Schlechtmachungs-Manier (Regisseur ist ja auch der „Braunschlag“-Macher David Schalko).

Da darf natürlich der eitle, selbstverliebte Innenminister mit den klaren Botschaften und dem menschenfeindlich dargestellten Ministerium samt Mitarbeitern nicht fehlen, alles ganz steril in weiß gehalten, natürlich. Die Symbolik ist nicht zu verkennen.

Es rutscht von Anfang an immer wieder ein fetter, geschlechtsloser Clown in die Geschichte, der ohne irgendeinen Zusammenhang seltsame Luftballons mit Füßen und Kindergesichtern an Seilen hält und beim Polizeiverhör, ob er das entführte Mädchen gesehen habe, nur pfeift.

Ein leicht unterbemittelter Lehrer findet zuerst das Telefon des verschwundenen österreichischen Mädchens in einer Klasse, die vor allem durch fette, einheimische, weiße Kinder ungustiös auffällt.

Dann findet er plötzlich das angeblich verschwundene afghanische Mädchen und bringt es in ein von sich duschen wollenden Schwarzen dominiertes Asylanten-Wohnheim, wo die afghanischen Eltern sich nicht einmal bedankten, sondern ihn nur misstrauisch mustern.

Ständig rieselt über allem der sterile, weiße Schnee. Und auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit taucht ein offensichtlich nur mit Unterwäsche und (echtem?!?) Pelzmantel adjustierter alter Mann mit Kamera am Bauch auf, der irgendetwas fotografiert.

Dann streicht ein Typ in schwarz-weiß gestreiften KZ-Sträflingskleidern irgendwelchen Schaufensterpuppen im Spiegelkabinett über die kahlen Köpfe – ja, und spätestens da wird es dann selbst den geduldigsten Zusehern zu blöd und der Unfug wird abgedreht.

Das TV-Magazin „tele“, das meinte, diese sechsteilige „Mini-Serie“ über den grünen Klee loben zu müssen, hat nur in seinem Umschlag-Titel recht: „Prädikat: abgründig“.

Mi, 20.03.2019, 03:55 | Torsten Hörmann

Ein großes Thema unfassbar schlecht umgesetzt. Der österreichische Dialekt ist nicht zu ertragen, manche Nebenrolle scheint durch Laiendarsteller besetzt. Absolut grauenvoll und nicht zu ertragen. ????
Do, 21.02.2019, 09:59 | antr

Der Kurier berichtet aktuell über den Sehereinbruch bei dieser Serie. Somit hat Herr Grotte das richtig analysiert. (ich hatte auch vorher keine Zweifel daran)
Di, 19.02.2019, 10:35 | carlos

ich kann mir nicht helfen, aber wenn der orf einen film sponsert, ist mir schon klar, den film schau ich mir sicher nicht an. ich brauche keine versuchte gehirnwäsche mit dem holzhammer.
Di, 19.02.2019, 08:54 | Liebe Leute, dieser tiefgründige Film ist doch nicht für uns gem

sondern für die linke "Kommjunniti", die hat Zugang zu diesen Abgründen. Die versteht das. Wir nicht. Und das ist auch gut so.
Mo, 18.02.2019, 18:21 | Schalko wird nur vom Polit-TV gefördert, ein Nichtskönner.

Sonst braucht den keiner. Extrem schlechte Serien, jeder würde sich genieren, einen Fritz Lang nachzumachen. Allein die Werbung dafür in allen Zeitungen hat genügt. So einen Polit-Schmarrn, nein danke
Mo, 18.02.2019, 18:19 | Marand Josef

Soviel könnte mir der ORF gar nicht zahlen, damit ich mir diesen Schwachsinn ansehen würde.
Normalerweise müsste der ORF jetzt freiwillig zusperren und die Gebühren reumütig zurückzahlen.
Mo, 18.02.2019, 16:47 | wernmannfayer

Sofort erheben was dieser Schwachsinn gekostet hat und die Verantwortlichen wegen Veruntreuung anzeigen.
Mo, 18.02.2019, 14:49 | Johannes Reicher

Fritz Lang war zu seiner Zeit ein filmschaffendes Genie. Die Schalko Serie ist eine sozialististische Belangsendung der SPÖ. Die Linken haben schon bessere Propagandafilme produziert als diesen Dreck
Mo, 18.02.2019, 15:00 | astuga

Eigentlich war schon das Original von Lang inhaltlich fragwürdig. Da der Kindermörder dort als
bloßes Opfer seiner Triebe präsentiert wurde, im Ggs zu den Berufsverbrechern die das freiwillig sind.
Mo, 18.02.2019, 12:51 | njr

die erben von fritz lang sollten dieses möchtegern-projekt eines salonlinken schreiberlings in grund und boden klagen....nicht zum aushalten der schmarrn....
Mo, 18.02.2019, 13:34 | Freier Mensch

Finde ich auch.Es fehlt wie bei allen Linksproduktionen an Stil,Charakter,Filmkunst u.v.allem "Respekt"!!Respekt vor d.tatsächlichen Künstler im Filmgenre.Das ist diese Produktion nicht,Schalko detto!
Mo, 18.02.2019, 12:29 | So einen Mist schau ich mir nicht an!

Ob in der Löwelstrasse wohl Galavorstellungen abgehalten werden? Denkbar wäre es. Damit halt überhaupt wer sich das anschaut.
Mo, 18.02.2019, 11:53 | Muirgheal

"I Am The Slime", die orf'sche Selbstbeweihräucherung.
Wie peinlich diese Kultur-Bloschewiki im eigen Saft schmoren und der grüne Schaum setzt sich auf der uraltroten eingedickten Sauce ab.
Mo, 18.02.2019, 11:01 | Linksversiffte Gräulpropaganda aus der Nazikiste

Dieser Abschaum schreckt nicht vor Nazimethoden zutück. Jud Süss 2.0!

#LeftsAreTheRealNazis
Mo, 18.02.2019, 11:10 | fr

Naja ,wenns wenigst eine Anleitung wäre,wie man stadtansässige Möder*Innen der Polizei/Justiz meldet oder ausliefert.Okay!!Aber in einer Stadt wie Wien,da purzeln ja die potentiellen Mör... nur so rum
Mo, 18.02.2019, 11:57 | Muirgheal

Frank Zappa - I Am The Slime: I am gross and perverted....

youtube.com/watch?v=nRnNDkHb0MU
Mo, 18.02.2019, 10:10 | m-j.j.

ich habe ganz auf die "Neudeutung" verzichtet und behalte Fritz Lang in bester Erinnerung
Mo, 18.02.2019, 09:47 | antr

Der österreichische Film-ohne Förderungen durch unsere Steuergelder nicht möglich, weil keiner sich diesen pseudointellektuellen Schund anschaut. Die Masse muss für die "Kunst" einer Minderheit zahlen
Mo, 18.02.2019, 09:38 | wolfgang

Schon nach 3 Minuten abgedreht.....(psychotisch!)
Mo, 18.02.2019, 06:48 | "Abartig" wäre treffender...

..noch dazu im permanenten Schneegeriesel(ev.das tolle Wien mit seiner Kunstszene darstellend?), und das ganze unter d.Regie von D.Schalko.Den boykottiere ich als aufrechter Österreicher,wo ich kann.



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