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Familiäre Kinderbetreuung? Sehr umstritten!

Andere, Mo, 09.07.2018, 08:44

In der täglichen Berichterstattung des äußerst umstrittenen staatlichen Rundfunks ORF ist schnell etwas "umstritten". Vor allem dann, wenn es entweder dem ORF-Redakteur nicht in sein linkes Weltbild passt, oder in jenes der SPÖ oder des ÖGB oder der AK oder einer ihrer Vorfeldorganisationen (vulgo 'NGO') oder einfach alles zusammen.

Heute etwa liest man auf orf.at, dass in der Salzburger Gemeinde Neumarkt am Wallersee ein "umstrittenes" neues Kinderbetreuungsmodell beschlossen wurde.

Da wird man natürlich neugierig.

Unter der Schlagzeile, "Neue Kinderbetreuung in Neumarkt umstritten", liest man weiter "Teil dieses Modells ist unter anderem das zuletzt umstrittene Vorhaben, Müttern, die daheim bleiben, Geld zu zahlen."

Laut Bericht ist die Initiative für dieses Modell von mehreren betroffenen Familien ausgegangen, der zuständige Bürgermeister hat es aufgegriffen.

So weit so arg und so umstritten.

Und schließlich erfährt man im ORF-Bericht auch die umstrittenen Details dieser umstrittenen Kinderbetreuung:

"So könnten Eltern sich aussuchen, ob sie ihre Kleinen daheim betreuen, eine Tagesmutter engagieren oder eine Krabbelstube beanspruchen - ein Wechsel zwischen diesen drei Säulen sei jederzeit möglich, betont Neumarkts Bürgermeister Adi Rieger. Aktuell werden in Neumarkt 70 Prozent der Kleinkinder daheim betreut."

Schlimme Zeiten, in denen wir leben.

Manchem Leser wird auch auffallen, dass der ORF-Redakteur in dem Bericht gar nicht erwähnt, bei wem diese Art der flexiblen Kinderbetreuung, die auf die Fürsorge der leiblichen Mütter setzt, eigentlich derart umstritten ist.

Das macht aber auch nichts. Die Hauptsache ist, dass der ORF-Redakteur dem Bericht seinen Gesinnungs-Stempel aufgedrückt hat.