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Wenn Flüchtlinge Pause machen auf dem Weg zum bösen Donald Trump

Andere, Mi, 31.10.2018, 23:13

Die Nerven der ORF-Texter liegen blank. Deren Berichte schwanken zwischen unfreiwilliger Komik und Verteufelung. Da gab’s doch mal diese biedere Schokomilch-Riegel-Werbung im ORF: Angestrengt-fleißige Schulkinder werden vom zufriedenen Pauker-Lehrer wohlverdient entlassen, nachdem er alle Schularbeitshefte eingesammelt hat: „Pause, Kinder!“ Dann gibt’s Ramba-Zamba...

Welche Konnotationen steigen da auf?

Auf ihrem Weg Richtung US-Grenze hat eine Migrantengruppe aus Mittelamerika einen Ruhetag im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca eingelegt."  Und wer bezahlt die Spesen? "Die Menschen verbrachten heute den Tag in Juchitan.“ Klingt nach Traumstrand a la Acapulco oder aber nach Yucatan, wo die Maya-Tempel liegen. Jedenfalls nicht danach, dass „die … Menschen vor Armut und Gewalt aus Honduras, El Salvador und Guatemala geflohen sind.

Übrigens: In Guatemala unterhält Österreich eine Auslandsschule. Müssen wahrscheinlich sehr streng sein unsere Lehrer dort…

Schon mal was von einem Freud’schen Versprecher gehört?

Dann aber wieder werden die politisch-korrekten Reihen dicht geschlossen: „US-Präsident Donald Trump forderte die Migranten erneut zur Umkehr auf. ’Dreht um!‘ Die Grenze der USA sei heilig, so Trump. Die Migrantenkarawanen dürften nicht in die USA kommen.

Spaßverderber! Und genau jetzt, wo „Pause!“ angesagt ist! Grenzen sind dazu da, um übertreten zu werden! Der sollte sich doch besser ein Beispiel an Gerade-Noch-Bundeskanzlerin Mutti-Merkel nehmen: Wie die damals 2015 die Flüchtlinge locker reingewunken hat! Wohwww! Da war nicht nur mal kleinlich Pause angesagt, sondern eine ewige Willkommensparty! Na, ja: "Ewig" vielleicht auch nicht...

Das schaffen die Amis doch wohl auch noch.

Aber nein! Der „Trump sieht die Migranten aus Mittelamerika als Bedrohung ... und entschied, mehr als 5.200 weitere Soldaten an die Südgrenze zu schicken. Trump hat den Marsch der Migranten zum Wahlkampfthema gemacht. Möglich scheint, dass er vor den Kongresswahlen am 6. November diese Maßnahmen ergreift, um bei seiner republikanischen Wählerschaft zu punkten.

Komisch: Dass der Flüchtlingstreck genau um den 6.11. Einlass begehrt ins Land, wo Milch und Honig fließen. Was soll diese Unterstellung? Die haben halt auch Reiseleiter gebucht, die Flüchtlinge.

Jetzt ist der Bericht aber bereits zur Gutmenschen-Propaganda verkommen. Heißt also: Alle Nicht-Trump-Fans wären für die unkontrollierte Einwanderung. Dieser Egoisten-Populist, der Trump. Na, ja: Amis halt!

Oder haben wir da etwas falsch verstanden?