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Propaganda-Statistik-Groteske zu Studierenden-Zahlen

Andere, Fr, 15.03.2019, 00:11

Folgende zwei ORF-Berichte zu „Studierenden- und Maturanten-Zahlen“ liegen nur ein Jahr auseinander, widersprechen einander aber diametral.

Der erste Bericht beruht auf Material des ÖVP-Unterrichtsministeriums, der zweite Bericht verwendet Zahlen der Statistik Austria, die bisher von einem linken Faymann-SPÖ-Günstling geführt worden ist.

13. März 2019: „Zahl der Studierenden an Unis erneut gesunken“. Sie ist "an den öffentlichen Universitäten im Wintersemester 2018/19 um 3,4 Prozent zurückgegangen. Noch höher fiel das Minus bei den Studienanfängern aus: (Ein Minus von) 3,8 Prozent

Damit ist die Zahl (beider Gruppen) das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Verantwortlich dafür dürften  (! Konjunktiv II = also Spekulation) zwei Effekte sein: immer mehr junge Leute gehen auf Fachhochschulen und Privatuniversitäten.

Diesbezüglich fehlen statistische Detailwerte. Kritische Fragen werden nicht gestellt, etwa: Korrelationen zwischen bisheriger linker Schulpolitik, sinkender Lernmoral, „Überfremdung“ durch Zuzug von Flüchtlingskindern und den häufig daraus resultierenden unbefriedigenden Schulabschlüssen … Obwohl die schlechtesten statistischen Werte vor allem Wien betreffen.

Noch größeren Anteil haben aber die seit 2014 sinkenden Maturantenzahlen ... Besonders hoch fallen (diese) an der TU-Wien aus. ... Die Uni Wien mit einem Minus von fünf Prozent.

10. April 2018: „Zahl der Maturanten und Studienanfänger steigt“.

Derzeit machen rund 42.000 Schüler pro Jahr die Matura. Bis 2035 werden es ... 48.000 sein, also 15 Prozent mehr. Dadurch wird sich auch die Zahl der Studienanfänger erhöhen.

„53.000 Studierende mehr: Die Studierendenzahlen steigen von 370.000 (2015/16) auf 423.000 (2034/35). Die Zahl der belegten Studien soll  (um) plus 20 Prozent wachsen.
Die öffentlichen Unis kommen auf ein Plus von 65.000 Studien (plus 18 Prozent), ... und die Privatunis auf einen Anstieg von mehr als 7.000 Studien (plus 67 Prozent). Die Zahl der jährlichen Studienabschlüsse wächst von rund 68.000 auf 79.000 (2035/36). "

https://science.orf.at/stories/2906082/