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Elmar Forster (Online Mi, 13.03.2019, 08:00)
Propaganda-Statistik-Groteske zu Studierenden-Zahlen
Link: https://orf.at/stories/3114957/

Folgende zwei ORF-Berichte zu „Studierenden- und Maturanten-Zahlen“ liegen nur ein Jahr auseinander, widersprechen einander aber diametral.

Der erste Bericht beruht auf Material des ÖVP-Unterrichtsministeriums, der zweite Bericht verwendet Zahlen der Statistik Austria, die bisher von einem linken Faymann-SPÖ-Günstling geführt worden ist.

13. März 2019: „Zahl der Studierenden an Unis erneut gesunken“. Sie ist "an den öffentlichen Universitäten im Wintersemester 2018/19 um 3,4 Prozent zurückgegangen. Noch höher fiel das Minus bei den Studienanfängern aus: (Ein Minus von) 3,8 Prozent

Damit ist die Zahl (beider Gruppen) das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Verantwortlich dafür dürften  (! Konjunktiv II = also Spekulation) zwei Effekte sein: immer mehr junge Leute gehen auf Fachhochschulen und Privatuniversitäten.

Diesbezüglich fehlen statistische Detailwerte. Kritische Fragen werden nicht gestellt, etwa: Korrelationen zwischen bisheriger linker Schulpolitik, sinkender Lernmoral, „Überfremdung“ durch Zuzug von Flüchtlingskindern und den häufig daraus resultierenden unbefriedigenden Schulabschlüssen … Obwohl die schlechtesten statistischen Werte vor allem Wien betreffen.

Noch größeren Anteil haben aber die seit 2014 sinkenden Maturantenzahlen ... Besonders hoch fallen (diese) an der TU-Wien aus. ... Die Uni Wien mit einem Minus von fünf Prozent.

10. April 2018: „Zahl der Maturanten und Studienanfänger steigt“.

Derzeit machen rund 42.000 Schüler pro Jahr die Matura. Bis 2035 werden es ... 48.000 sein, also 15 Prozent mehr. Dadurch wird sich auch die Zahl der Studienanfänger erhöhen.

„53.000 Studierende mehr: Die Studierendenzahlen steigen von 370.000 (2015/16) auf 423.000 (2034/35). Die Zahl der belegten Studien soll  (um) plus 20 Prozent wachsen.
Die öffentlichen Unis kommen auf ein Plus von 65.000 Studien (plus 18 Prozent), ... und die Privatunis auf einen Anstieg von mehr als 7.000 Studien (plus 67 Prozent). Die Zahl der jährlichen Studienabschlüsse wächst von rund 68.000 auf 79.000 (2035/36). "

https://science.orf.at/stories/2906082/

Fr, 15.03.2019, 17:13 | corvo nero

Gottlob sinken die Zahlen! Unser Land braucht junge Menschen mit Meisterbrief! Und die Langzeit-Studiosi in den Geisteswissenschaften brauchen einen kräftigen Arschtritt!
Fr, 15.03.2019, 09:36 | Statistik Austria - Umfärbung???

Es wird Zeit, daß der rote Faymann-Günstling bei der Statistik Austria abgelöst wird, auch wenn er noch so sehr von "Umfärbung" faselt und um Hilfe ruft. Zum Glück läuft sein Vertrag aus.
Fr, 15.03.2019, 06:39 | Freier Mensch

Danke f.d.tollen Artikel. So ist es in postmarxistischen Kartenhäusern:bei genauerer Betrachtung fallen sie in sich zusammen.Der Gebrauch v.Statistiken wurde schon v.div.Staatsmännern beschrieben :-))
Fr, 15.03.2019, 12:47 | Elmar Forster

"Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast." (Churchill)
Fr, 15.03.2019, 01:37 | und auch mehr Frauen als Männer

einen Abschluss machen (Geisteswissenschaften sehr überlaufen, vorwiegend weibl.) - Aber man behauptet es einfach trotzdem. Denn das Patriachat unterdrückt die Frauen, ob es stimmt oder nicht!!!
Fr, 15.03.2019, 01:32 | axel01

Seit 2002 (Einf. d. Studiengeb.) will uns die rote Medienlandschaft weismachen, wie sehr die Zahl der weibl. Studenten zurückgeht, obwohl jedes Jahr mehr Frauen als Männer inskribiert sind



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