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Zeit im Bild

AndereORF 1, Sa, 13.04.2019, 00:38 | Andreas Unterberger

Wie schon am Vortag sind auch in dieser ZIB Namen der durch einen Rechtsbruch (mit Beilhilfe des ORF) bekannt gewordenen Spender für die Identitären zentrales Thema der ORF-Berichterstattung. Einige Spender werden auch im Bild gezeigt. Dabei wird – natürlich – nicht gesagt, dass im Gegensatz zu diesen hetzenden Veröffentlichungen das Spenden für diese Gruppe ein völlig legaler Akt ist.

Und ebensowenig wird die massive Verärgerung des Chefs des Verfassungsschutzes über diese Veröffentlichung erwähnt, der darin ausdrücklich eine Beschädigung des internationalen Rufes des BVT erblickt. Obwohl man diesen Mann in den letzten Monaten ständig zitiert hat, wenn man geglaubt hat, seine Äußerungen gegen die Regierung verwenden zu können.

Das ist kein investigativer Journalismus, das ist verlogener Fake-News-Journalismus, das ist reiner rotgrüner Parteijournalismus.

Dieser setzt sich auch nahtlos bei einem anderen Beitrag der gleichen Sendung fort, nämlich beim Bericht über die vielen Frauenmorde des Vorjahres. Dabei wird wörtlich gesagt, "aus Drittstaaten kommen deutlich weniger Verdächtige" als aus Österreich. Infamer gehts nimmer. Denn halbwegs seriös wäre einzig die Aussage, dass der Anteil der Drittstaats-Angehörigen an den Tatverdächtigen deutlich höher ist, als deren Anteil an der österreichischen Gesamtbevölkerung.

Wobei wirklich seriöser Journalismus selbst diese Darstellung relativieren müsste, dass die Zahl der Österreicher unter den Tatverdächtigen (noch) größer ist. Denn zu den Besitzern eines österreichischen Passes gehören ja auch viele der erst in den letzten Jahren eingebürgerten Migranten. In deren Milieu ein guter Teil der begangenen Messerungen & Co passiert ist, was nur der ORF meist verschwiegen hat, seriösere und informativere Medien hingegen nicht, die man erstaunlicherweise derzeit primär am Boulevard findet.