ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Andreas Unterberger (Öffentlich-rechtlich: Fr, 24.02.2017, 19:06)
Die plumpste Bauernfängerei der ORF-Geschichte

Tagelang lief im ORF der Werbespot: Darin wurden Anlegern von einer bisher unbekannten Finanzgesellschaft "KitzVenture" ohne Einschränkung absurde 9,75 Prozent Zinsen versprochen. Das ist so eindeutig unseriös, dass es selbst der dümmste ORF-Mitarbeiter erkannt haben müsste: Ein solcher Spot hätte kein einziges Mal gesendet werden dürfen, selbst bei der größten Geldnot des Monopolstadels.

Aber im ORF ist offenbar alles möglich, jede offensichtliche Bauernfängerei (außer natürlich es wird gegen die Interessen der Paten des ORF verstoßen).

Jetzt hat die Finanzmarktaufsicht eine drastische Strafe verhängt. Vermutlich läuft auch bei der Staatsanwaltschaft schon ein Verfahren gegen den Deutschen, der offenbar die Österreicher für so blöd gehalten hat, dass sie das schlucken. Wenn das nicht ein Betrugsversuch gewesen ist, was denn  dann? Man sollte dabei nicht vergessen, dass es auch im ORF Beitragstäter gegeben haben muss, die davon ja direkt oder indirekt profitiert haben.

Ach ja: Es gilt die Unschuldsvermutung.

Sa, 25.02.2017, 18:59 | Skull&Boners

"den Deutschen, der offenbar die Österreicher für so blöd gehalten hat"
In vielen Fällen offenbar zurecht. Bei Geilheit u. Gier setzt bei den meisten Leuten bekanntlich der Verstand aus!
Sa, 25.02.2017, 11:13 | Josef Maierhofer

Beitragstäterschaft müsste bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.
Sa, 25.02.2017, 07:57 | Offenbar "vermutet" der "Deutsche"

richtig! Nicht ohne Grund wurde der ORF dafür erwählt!
PS: Da sag noch einer es gäbe keine ausgleichende Gerechtigkeit: Wenig Verstand, dafür umso höhere Gehälter....
e
Fr, 24.02.2017, 21:19 | Kassiber

Da sieht man, welch Saustall diese Anstalt geworden ist. Gerd Bacher hätte allein deswegen eine Reihe Leute entlassen.
Fr, 24.02.2017, 22:49 | Ja, ein Saustall

Genau so ist es. Aber unter Bacher hätte die meisten Funktionäre und auch die allermeisten Redakteure des ORF schon etliche Jahre kein Leiberl mehr, nicht erst jetzt. Jedoch: es wird immer noch übler.
Fr, 24.02.2017, 19:27 | WABU

Bekanntlich beginnt der Fisch beim Kopf zu stinken. Abwählen, austauschen, zur Rechenschaft ziehen, nur nicht ärgern lohnt sich nicht.
Fr, 24.02.2017, 21:58 | WABU

Kommenden Mittwoch zur Redakteurbesprechung sollte Dieter Bornemann ein paar ORF-Watch Redakteure zur Ideenfindung mitnehmen.
Di, 28.02.2017, 13:10 | boris golan

Zur Rechenschaft ziehen?Das wird leider ein traum bleiben.



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