ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Rudolf Gehring (Monopol: Di, 21.03.2017, 15:25)
ORF - finanziell ein Fass ohne Boden?

Der ORF hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Minus von 29,7 Millionen abgeschlossen.

Trotz der vielen Millionen Euro aus den Zwangsgebühren der Hörer und Seher ist der ORF offensichtlich nicht in der Lage, verantwortungsvoll zu wirtschaften. Die für April des heurigen Jahres fixierte Gebührenerhöhung dient wieder einmal dazu, die Finanzlöcher des ORF auf Kosten der Gebührenzahler zu stopfen.

Ich frage mich daher: „Wann wird endlich auch im ORF nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen gearbeitet?“ Und: „Müssen derart unverschämt hohe Gehälter und Honorare bezahlt werden?“

Die Schwierigkeiten beim ORF nehmen laufend zu, denn die Pläne für das neue ORF-Zentrum wanken: der Umbau ist teurer als geplant, der Neubau wird dafür geschrumpft und der Umzugstermin rückt um Jahre nach hinten. Auch die Zukunft des Funkhauses in der Wiener Argentinierstraße bleibt weiter unklar.

Erinnert das nicht an andere Großbauvorhaben in Wien?

Zu allem Überdruss holt auch den ORF seine Geschichte ein. Hat der ORF Geld dafür erhalten, dass von „ZiB“ bis „Report“ positiv über die Eurofighter berichtet wird? Es ist löblich, dass nun von Generaldirektor Wrabetz eine interne Untersuchung angeordnet wurde. Aber eines darf dabei nicht vergessen werden: der heutige Generaldirektor war damals der kaufmännische Direktor und sollte eigentlich über alle finanziellen Vorgänge in seinem Unternehmen informiert sein.

Statt eine saftigen Gebührenerhöhung abzunicken, wäre es in der Verantwortung des Stiftungsrates, die Diskussion über eine neue Struktur und über die Finanzierung des ORF ohne Zwangsgebühren einzuleiten.

Do, 28.09.2017, 13:42 | Shakira

Mich stößt mehr die angedachte Haushaltsabgabe auf, und mich stören die unverschämten Gehälter, die Kunden werden zu Melkkühen degradiert - und dürfen bessere Leistungen erwarten, mehr im nächsten Pos
Mi, 22.03.2017, 07:15 | Freier Mensch

Alle ORF-Pensionen auf ASVG-Niveau runter,geht auch !!Meinetwegen 1.000 als ORF-Pension dazu,und keiner verarmt dabei !!Eigentlich müsste man alle enteignen und auf Staatskosten beherbergen,die Säcke.
Di, 21.03.2017, 23:18 | astuga

Mein überbezahltes "Küchenkastl" von Bulthaup habe ich auch mal bei einer ORF-Show als Bühnendeko gesehen. Das hat jetzt sicher irgendwer vom ORF daheim stehen und freut sich. ;)
Di, 21.03.2017, 18:24 | Sandwalk

Es sind vor allem die irren Pensionen, die so drücken.
Inzwischen muss der ORF sogar Leiharbeiter ( zB Parsec) anstellen, um den Personalstand künstlich niedrig erscheinen zu lassen.
Di, 21.03.2017, 17:42 | Karli Kraus

".. nicht in der Lage, verantwortungsvoll zu wirtschaften". Wie denn auch, da sitzen ja überall Sozialisten an den Schaltstellen! Und die können es einfach nicht! Noch Fragen?
Di, 21.03.2017, 16:26 | Die geplante Gebührenerhöhung ist eine Unverschämtheit

Der ORF ist wirklich ein Fass ohne Boden. Und dabei ist jeder einzelne Euro, der diesem politisch so einseitig orientierten Desinformationsmedium in der Rachen geworfen wird, einer zu viel.
Di, 21.03.2017, 17:13 | Fritz Bezahlnix

betrifft mich nicht mehr
Mi, 22.03.2017, 07:59 | boris golan

Mich auch nicht.Mfg.
Mi, 22.03.2017, 10:57 | Fischer

In diesem Biotop sehen die Leute längst nichts mehr, was außerhalb ihrer Blase ist. Herr Freund dachte wirklich, Arbeiter würden durchschn. dreitausend Euro monatlich verdienen.
Sagt schon viel aus



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