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Kurt Ceipek (Personal: Di, 25.04.2017, 00:19)
Der Anfang vom Ende des Armin Wolf?

Über dem bei seinen Verehrern beliebten, sicher aber auch meistgehassten ORF-Star Armin Wolf dürften sich dunkle Gewitterwolken samt Donner und Blitz zusammenballen. Jüngste Medienattacken deuten an, dass er spätestens beim ZiB2-Abschiedsinterview von Erwin Pröll als Landeshauptmann den Bogen überspannt hat und der Anfang vom Ende seiner von unverschämter Arroganz, schäbigem Zynismus und unglaublicher Überheblichkeit geprägten Karriere nahen könnte.

Bemerkenswert ist, dass die Angriffe nicht nur von außen kommen, sondern dass auch innerhalb des ORF wachsendes Unbehagen über den Interviewstil des Tirolers zu herrschen scheint. Die Beteiligten scheuen dabei auch nicht die Öffentlichkeit. Im Gegenteil.

ORF-Online-Direktor Thomas Prantner – also ein Vertreter der Chefetage – griff den ZiB2-Anchorman in einem Profil-Interview in ungewöhnlicher Schärfe an. Er nennt dabei zwar Wolf nicht beim Namen, aber jeder Leser weiß sofort, wer damit gemeint sein muss. Fairness, Korrektheit und Respekt gegenüber einem Interviewpartner würden eine harte Interviewführung nicht ausschließen, kritisierte Prantner die Interview-Methoden von ORF-Moderatoren. Dass er damit vor allem Armin Wolf meinte, liegt auf der Hand.
Sehr unwahrscheinlich ist nach Meinung von Insidern, dass dieses Interview ohne Absprache zwischen Prantner und Wrabetz zustande gekommen sein könnte. Besagte Insider vermuten vielmehr den Auftakt zu einer gezielten Kampagne der ORF-Chefetage gegen den zunehmend machthungrigen Wolf.

Prantner meinte in dem Profil-Interview wörtlich: „Es ist unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt. Politiker müssen sich kritische Fragen gefallen lassen, es kommt aber immer auf Ton und Stil der Fragestellung an.“

Kritisch bewertete Prantner im Profil-Interview auch die Social-Media-Aktivitäten prominenter ORF-Moderatoren. „Wer öffentlich im Fernsehen auftritt, kann auf Facebook oder Twitter nicht privat sein. Er oder sie wird als ORF-Vertreter wahrgenommen. Ich bezweifle, dass persönliche Kommentare zu politischen Geschehnissen Teil von professionellem Journalismus im Sinne des ORF sind.“ Auch damit ist in erster Linie Wolf gemeint, der sich ein üppiges Netzwerk in sozialen Medien aufgebaut hat.

Noch heftiger hatte der Verleger des in der Medien- und Werbebranche viel gelesenen Magazins „Extradienst“, Christian W. Mucha, in einem scharfen Kommentar Wolfs journalistische Arbeit zerpflückt. Wolf betreibe „überheblichen Journalismus, der beinahe jedem, den er interviewt, suggeriert, dass er ja eigentlich ein Koffer ist.“ Muchas harte Kritik an Wolf: „Guter Journalismus trennt Meinung und Information. Wolf vermanscht aber ständig beides.“

Auch der blendend vernetzte Branchenkenner Mucha wittert hinter dem Interview im Profil den Auftakt zu einem Stellvertreterkrieg  zwischen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz mit dessen Vertrauten und einer aus Armin Wolf, dem Redakteursrats-Vorsitzenden Dieter Bornemann, TV-Chefredakteur  Fritz Dittlbacher und ZiB2-Chef Wolfgang Wagner bestehenden „Viererbande“. Der Leitwolf provoziert in seinen Interviews immer wieder die zahlenden ORF-Zuseher und präsentiert genüsslich seine wachsende Macht im ORF, während Wrabetz sich ständig mit Beschwerden über Wolf-Interviews herumschlagen müsse. „Diese Vierer-Bande muss jedem Generaldirektor die Schweißperlen auf die Stirn treiben“, analysiert Mucha.

Ganz groß ging auch die Tageszeitung „Österreich“ auf den Krieg zwischen Wolf und Wrabetz ein. Unübersehbar auf Seite 1 und ganzseitig auf Seite 4 wird über den Machtkampf unter dem Titel „Kritik an Wolf im ORF wird schärfer“ berichtet.  „Österreich“ ließ seine Leser auch gleich über Wolfs „Verhörmethoden“ und das TV-Studio als „Anklagebank“ abstimmen. Das Zwischenergebnis: Etwa die Hälfte der Abstimmungsteilnehmer tritt für harte aber faire Interviews ein.

Link zu „Österreich“:
<http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Streit-um-Wolf-eskaliert-Jetzt-hier-voten/279427660>
Link zu „profil“:
<https://www.profil.at/oesterreich/orf-online-chef-prantner-tv-studio-anklagebank-8092014>
Link zu „Extradienst“:
<http://www.extradienst.at/das-heft/editorial>

Mi, 26.04.2017, 00:49 | Günter Pollak

Immerhin hat Wolf auch Frau Vassilakuh in der heutigen ZiB2 eher "schlecht aussehen lassen". (Ob Fraj Boijens auch darüber begeistert ist? - Siehe unten!)
Di, 25.04.2017, 17:19 | Zappelphilip

Sollte Armin Wolf aus der ZiB entfernt werden, muss sich keiner seiner Fans Sorgen um ihn machen. Solche Leute fallen nie hinunter sondern immer hinauf. Irgend einen Direktorenposten wird man finden.
Di, 25.04.2017, 17:22 | Querkopf

Ich hab auch keine Sorge um ihn. Zumindest ein Nationalratsmandat bei den Grünen sollte drin sein...
Di, 25.04.2017, 15:37 | 1956

Solange das Grundproblem nicht gelöst wird, wird sich nichts zum wirklich Guten wenden (können): Das ist die Zwangsgebühr. ORFler suhlen sich wie die Maden im Speck und sch....en auf uns. Korruption.
Di, 25.04.2017, 15:53 | gisabmeldensofort.at

Die Maden werden immer unverschämter und wollen noch mehr Speck!

derstandard.at/2000056459922/GIS-laesst-verstaerkt-Behoerden-pruefen-mit-Strafanzeigen
Di, 25.04.2017, 15:01 | Bayer-Bauer

Ich kann mir gut vorstellen, dass es Wolf zu Fall bringt, sich mit Wrabetz anzulegen. Der ist zumindest ein begnadeter Intrigant und wird auch mit Wolfs-Rudeln fertig.
Di, 25.04.2017, 14:48 | Franz Kopf

Dieser Logen-Drecksack wird nie fallen. Dafür sorgen seine "Brüder".
Di, 25.04.2017, 14:33 | Querkopf

Ich mag harte Politiker-Interviews wenn sie einigermaßen fair sind. Aber wenn Wolf einen Gesprächspartner nicht mag, würde er ihn gerne verbal niedermetzeln. Von Fairness kann da keine Rede sein.
Di, 25.04.2017, 14:02 | 1956

Unbedingt lesen, Michael Jeannée in Krone 25.4.: ORF Interviewtechnik-Seminare haben erklärtes Ziel, Vertreter rechter Politik bewußt schlecht aussehen zu lassen. Quelle: ORF-Whistleblower.
Di, 25.04.2017, 13:14 | wolfgang

Armin W wird dann beim Standard sein Bestes geben......
Di, 25.04.2017, 12:06 | Ingrid B.

Heute endet die Post von jeannee an Prantner in der Krone so (und kann er sich das aus den Fingern gesogen haben?):
"Seit kurzem werden hausinterne Seminare des Arbeitstitels "Interviewtechnik für
Di, 25.04.2017, 12:07 | Ingrid B.

Fortgeschrittene" abgehalten, deren Leitung einer deutschen Dame namens Antje Boijens obliegt, die als Zweck und Ziel ihrer Interview-Techni für Fortgeschrittene das Verhindern rechter Politik und
Di, 25.04.2017, 12:09 | Ingrid B.

deren Proponenten ngibt. Man müsse, so Frai Boijens, die jeweiligen Interviewpartner in die Enge treiben und sie so befragen, dass sie schlecht aussehen. Das Beste aber: Als leuchtendes Vorbild nennt
Di, 25.04.2017, 12:10 | Ingrid B.

die Seminarleiterin - richtig geraten - Armin Wolf. .......
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Was soll man dazu sagen? Ausser, gehen wird der nicht müssen.
Di, 25.04.2017, 11:25 | Mankovsky

Geht Wolf, kommen die nächsten Wölfe. Im ORF gibt´s genug davon, da ändert sich nichts.
Di, 25.04.2017, 11:22 | Andreas Lindner

ich finde es peinlich, wie er in seinem "privaten" Twitter-Konto laufend Berichte zu seiner "Verteidigung" bzw. Rechtfertigung postet. Vornehmlich natürlich aus der linken Ecke. Journalisten haben
Di, 25.04.2017, 11:25 | Andreas Lindner

generell eine sehr SEHR dünne Haut, wenn sich d. Kritik plötzlich gegen ihre Arbeitsweise richtig. Dann werden stets massive DEMOKRATIE- und "Die- Meinungsfreiheit-ist-in-Gefahr" Geschütze aufgefahren
Di, 25.04.2017, 10:28 | gisabmeldensofort.at

Ich fürchte, dass Herr Ceipek doch leider(!) falsch liegt und die ORF-Ideologen A.Wolf wie Ingrid Thurnher fest-einzementieren werden. Der Rot-grün-Funk bleibt.
Mein Tipp: GIS abmelden (sofort)!
Di, 25.04.2017, 18:24 | boris golan

Danke fürs link,hab mir das durchgelesen,ein absolutes Wahnsinn,Idealisten wollen zahlen was sie auch konsumieren,steht dort,no na ihr Kommunisten,Rotes,dachte bin 1989 den Kommunismus entkommen.
Di, 25.04.2017, 09:57 | Hase11

Ich bin ich entsetzt dass Sie bei diesem Bashing gg Wolf mitmachen. Wolf ist an einem Machtkampf für Links sicher nicht interessiert, nicht grundlos ist Faymann, Interv. mit Wolf meist ausgewichen!
Di, 25.04.2017, 10:30 | gisabmeldensofort.at

Faymann ist allen Interviews (wenn ging) ausgewichen, er war nicht umsonst der mit Abstand schwächste Kanzler der 2. Republik. Mit A.Wolf hat das nichts zu tun!
Di, 25.04.2017, 11:14 | WABU

Hallo Hase 11, gegen den Wolf braucht niemand Bashing zu betreiben, dieser komische Vogel ist der Mehrheit der noch verbliebenen ORF Zuseher ohnedies unsympathisch.
Di, 25.04.2017, 12:38 | boris golan

Bashing gg Wolf,Gesamtes ORF betreibt Bashing gg andersdenkende
Di, 25.04.2017, 12:44 | boris golan

Gesamtes ORF ist nichts weiter als ein Kumunistisches versifftes Hurenverein,zwangsmitgliedschaft gibt's und gab NUR in Komunistischen-Diktatorischen Regimes,Österreich gehört leider dazu,Traurig.
Di, 25.04.2017, 07:50 | boris golan

Die Online-Kritik wirkt.
Di, 25.04.2017, 07:40 | Siggi

Sehr gut "gebrüllt"! Bin vollkommen Ihrer Meinung! Werde dies auch beim nächsten StR thematisieren!
Di, 25.04.2017, 10:05 | Hase11

Sie Mitglied im SR ? Wer's glaubt!
Di, 25.04.2017, 07:03 | WABU

Scheinbar bekommt diese linksvers....... Gehirnwäschemaschinerie Kreislaufstörungen. Weg mit diesem Ungustel und seinen zwangsgebührenfinanzierten Genossen.
Di, 25.04.2017, 06:51 | boris golan

Weg mit Wolf,und zwar sehr schnell,und am besten wäre Wrabetz bitte auch mitnehmen,Danke,führen sich auf wie der letzte Dreck.
Di, 25.04.2017, 10:33 | gisabmeldensofort.at

Das sehe ich anders, A.Wolf soll ruhig bleiben! Nur die GIS-Zwangsgebühren sollten schnell weg und das ist Sache der Politik. Wer A.Wolf sehen u. genießen will darf dann weiter GIS zahlen.
Di, 25.04.2017, 12:36 | boris golan

Sie haben zwar Recht,weg mit GIS,ich muss Sie enttäuschen,GIS wird bleiben,wetten? Aber Träumen dürfen auch Erwachsene.
Di, 25.04.2017, 06:05 | Freier Mensch

Irgendwie halt ich,als Laie, den Wolf für psychisch seeehr krank.Der muss was los werden, ev. aus seiner Kindheit !? Sonst kann man ja nicht sooo menschenverachtend sein, bei soo guter Bezahlung. Hmm.
Di, 25.04.2017, 10:01 | Hase11

Was müssen Sie für einen Neid und Hass in sich tragen! Ich denke Sie sollten ihre persönlichen Probleme in den Griff bekommen!
Di, 25.04.2017, 10:36 | gisabmeldensofort.at

als Hypothese möglich, wir werden es aber nie erfahren!
Di, 25.04.2017, 14:47 | Freier Mensch

@Hase 11 :Nö,kein Neid u.Hass !Bin Roter Falke u.JuSo gewesen,dann gottseidank FREI in Gedanken geworden .Nur Sozen sind NeidHasser,brauchen Feindbilder,sind Menschenverachter.Ihr Nick sei Hase 88 :-)



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