ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Rubriken

Archiv

Andreas Unterberger (Öffentlich-rechtlich: Do, 14.09.2017, 14:58)
Alexandra Meissnitzer: Die nächste Chuzpe

Die ehemalige Skiläuferin Alexandra Meissnitzer tritt hie und da bei Skirennen als Co-Moderatorin der ORF-Übertragungen auf. Jetzt aber ist sie zur  Zielscheibe der Linken im ORF geworden, die damit ganz offensichtlich vom Skandal Tarek Leitner ablenken wollen. Anlass: Sie ist bei einer ÖVP-Veranstaltung an der Seite von Sebastian Kurz aufgetreten. ORF-Chef Wrabetz kündigte sofort bedrohlich öffentlich an, deswegen ein "Gespräch" mit Meissnitzer zu führen, um sie zu "sensibilisieren"(!).

Das ist nun wirklich eine Riesen-Chuzpe. Das zeigt, wie sehr sich Altsozialist Wrabetz noch immer als Erfüllungshilfe der Linken versteht. Das hat man etwa auch ein paar Tage davor gesehen, als er den kabarettistischen "Bauern" des "Villacher Faschings" wegen FPÖ-Nähe gefeuert hat.

Hingegen hat ihn die intensive Nähe und Agitation anderer ORF-Menschen zu Rot oder Grün noch nie gestört. Er hat auch noch nie angekündigt, dass er Tarek Leitner "sensibilisieren" müsse, obwohl der Moderator und Familienfreund des SPÖ-Vorsitzenden in seinem ORF-Job tausend Mal mehr mit Parteipolitik zu tun hat als eine gelegentliche Ski-Kommentatorin.

Wrabetz hat auch jahrelang den früheren grünen Parteichef Pius Strobl als Unternehmenssprecher des ORF beschäftigt. Da war die innige Parteinähe offensichtlich kein Problem für Wrabetz, ja sogar wohl die entscheidende Qualität Strobls, damit er diesen Job bekommt (denn die Grünen haben ja Wrabetz zur Mehrheit verholfen).

Eine besonderer Chuzpe ist das Vorgehen von Wrabetz gegen Meissnitzer aber auch, wenn man es mit dem ORF-Umgang mit Harald Krassnitzer vergleicht, einem Schauspieler, der seit Jahren wohl mehr vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit guten Aufträgen versorgt wird als jeder andere, der also nicht bloß gelegentlich ein winterliches Skirennen kommentiert. Krassnitzer ist zugleich aber auch seit vielen Jahren als engagierter SPÖ-Propagandist unterwegs. Selbst in seinem kurzen Wikipedia-Eintrag steht: "Harald Krassnitzer ist Sozialdemokrat und unterstützt regelmäßig Kampagnen der SPÖ."

Das aber hat den ORF offensichtlich noch nie gestört. Im Gegenteil: Krassnitzer wird ebenfalls seit Jahren intensiv von den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Österreichs und Deutschlands beschäftigt. Ohne sich öffentliche "Sensibilisierungs"-Demütigungen oder gar einen Hinauswurf gefallen lassen zu müssen.

PS: Krassnitzer war auch ein Hauptredner bei der Veranstaltung "Voices of Refugees", die 2015 für die Massenmigration Stimmung gemacht hat und die damals von Puls4 übertragen worden ist. Puls4 ist ganz zufällig jener Sender, der zusammen mit der SPÖ jetzt die Meissnitzer-Aufregung schürt. Aber der lebt immerhin nicht von Zwangsgebühren und ist nicht gesetzlich zur Objektivität verpflichtet ...

PPS: Meissnitzer soll sich nicht fürchten (so schaut sie zum Glück eh nicht aus): Es gibt eine Zeit nach Wrabetz.

So, 17.09.2017, 20:26 | J. Franz

Es gibt eine Zeit nach Wrabetz
und die beginnt bereits Mitte Oktober 2017 !
Die Rote Lügen- und Propagandablase ORF
wird endlich platzen - mit Genossen der SPÖ kläglich scheitern ...
Fr, 15.09.2017, 05:46 | wernmannfayer

Einfach unerträglich dass 75% der "nicht SPÖ Wähler" diesen vom ORF geführten Powerplay Wahlkampf mitfinanzieren müssen. Von Krassnitzer und anderen Kotzbrocken im UmerziehungsTV ganz zu schweigen
Fr, 15.09.2017, 07:07 | Freier Mensch

Richtig, das ist nämlich die grösste Schweinerei !! Lügen,Unsinn,einseitige Propaganda - und das mit Zwangsgebühr !! Das schreit nach Racheeeeeeee....................................
Do, 14.09.2017, 21:29 | Fangquote

Der Fisch stinkt, der Fisch stinkt vom Kopf!
So, 17.09.2017, 12:54 | jaguar

...nur so nebenbei: laut Leserbrief in der "Krone" gönnt sich Wrabetz einen BMW 740 (!) als Dienstwagen....
Mo, 18.09.2017, 18:08 | boris golan

Der Chef fährt doch keine Skoda.Wäre unzumutbar.
Und darum die zwangsgebühr erhöhung,fettes BMW
will ja schlieslich finanziert werden.
Do, 14.09.2017, 19:35 | Kassiber

Dieser uninteressante Mime Krassnitzer wird vom ORF so gepusht, dass man glauben könnte, Österreich hätte nur einen Schauspieler zu bieten. Wird schon mit seiner SPÖ-Affinität zusammenhängen.
Do, 14.09.2017, 19:35 | Nicht fürchten

wird sich Fau Meissnitzer, denn im Gegensatz zu Wrabetz , Krassnitzer und Konsorten lebt sie ja nicht vom ORF. Wenn sie Mumm hat, lässt sie sich vom Sozi gar nicht 'sensibilisieren'.
Do, 14.09.2017, 19:30 | Darth Maul

Die wahre Chuzpe: das ein halbwegs vernunftbegabter und anständiger Mensch überhaupt noch eine Geschäftsbeziehung mit diesem Propagandamoloch eingeht! Ein anständiger Mensch.....
Do, 14.09.2017, 19:33 | Darth Maul

.... hätte denen schon vor Jahren den Stinkefinger gegeben!! Die kann ihr Geld sicher wo anders sinnvoller verdienen!! Wegen der Seelenhygiene warats.....
Do, 14.09.2017, 18:28 | H.Rieser

Ich sehe frohen Mutes einem Volksbegehren entgegen: Abschaffung der Rundfunkgebühr. Wer den Rotfunk empfangen will soll diesen auch bezahlen! Mal sehen wieviele für linke Propaganda zahlen wollen.
Do, 14.09.2017, 18:24 | Josef Maierhofer

Wrabetz wurde gewählt, als Frau Lindner und die FPÖ schliefen. Gerd Bacher, das war noch ein ORF Chef. Was Wrabetz tut, besser unterlässt, ist das nicht gegen das ORF Gesetz ?
Do, 14.09.2017, 17:31 | Der ORF unter Wrabetz

ist sozialdemokratisch und unterstützt unentwegt Kampagnen der SPÖ. Hoffentlich führt das nach der Wahl zu einem Gespräch mit dem Bundeskanzler, wer immer das auch sein wird.
Do, 14.09.2017, 15:47 | wienerhans

nach erwähnung hier wird das bald gestrichen ! "Harald Krassnitzer ist Sozialdemokrat und unterstützt regelmäßig Kampagnen der SPÖ."
Do, 14.09.2017, 15:31 | Stefan

Alexandra Meissnitzer ist überhaupt nicht beim ORF angestellt. Sie ist lediglich Expertin bei den Live-Übertragungen der Ski-Damen. Ihre Ermahnung durch den ORF ist die reinste Sauerei!!
Do, 14.09.2017, 15:22 | kritischer Bürger

Ich schlage vor, das Verhalten der Karikatur eines Generaldirektors nicht nur durch z.B. den Rechnungshof "sensibilisieren", sondern seine (Un-)taten auch strafrechtlich prüfen zu lassen
Do, 14.09.2017, 15:18 | Kurt B.

Die Linken haben keine Lösungen, sind am Ende und wissen das langsam auch.. Deswegen: Panik!
Do, 14.09.2017, 15:08 | Yeti-Tant

Peter Pilz hatte irgendwie schon recht: Am besten wäre Alexander Wrabetz als Videobeauftragter bei den "Roten Falken" aufgehoben ...
Do, 14.09.2017, 15:04 | fr

Es kommt die Zeit nach Wrabetz, richtig. Aber Wrabetz sollte kein ruhiges Leben mehr haben.Klagen wg.einseitiger Information, gänzliche Gehaltsstreichung,Pensionskürzung auf Mindestlohn , etc........
Do, 14.09.2017, 16:12 | wienerhans

klagen ... wer hat denn die eier dafür ?!



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden