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Niklas G. Salm (Ideologie: Mo, 11.06.2018, 21:28)
Ein Hoch auf Spanien - hipp hipp hurra!

Seit Tagen ist Spanien der neue große Held auf allen ORF-Kanälen. Man wird nicht müde, im Zusammenhang mit allen möglichen Meldungen den "neuen SOZIALISTISCHEN Premierminister Pedro Sanchez" zu betonen und das mit einem fast ehrfürchtigen Unterton. Kein Wunder eigentlich, sind doch sozialistische Premierminister in Europa nicht mehr allzu dicht gesät in diesen Tagen.

Was nie dazu gesagt wird: ein wirklich starker Regierungschef ist Herr Sanchez nicht gerade, verfügt seine Partei doch über gerade einmal 84 von 350 Parlamentssitzen. Er steht somit einer mehr als wackeligen Minderheitsregierung vor, die nur durch einen Misstrauensantrag gegen den bisherigen konservativen Premier Rajoy vorübergehend an die Macht gekommen ist. Der stolperte vor allem über seine Haltung zu Katalonien - die Separatisten wollten ihm eins auswischen und stimmten mit Sanchez gegen den bisherigen Regierungschef. Der linken Minderheitsregierung Sanchez wird von den meisten Kommentatoren aber keine lange Lebensdauer vorhergesagt.

Das alles ficht den Rotfunk nicht an. "Sozialistischer Premier" klingt einfach so verlockend und gut, dass man es rund drölfzig Mal bringen muss - und das jeden Tag. Denn sonst werden die Sozialisten aktuell ja eher überall abgewählt, da muss man nehmen, was man kriegen kann.

Die Sanchez-Euphorie im ORF erreichte heute einen neuen Höhepunkt, denn der neue spanische Häuptling der Rothäute setzte seine erste international wahrnehmbare Duftmarke. Und die war ganz nach dem Geschmack der dahinschrumpfenden Willkommensklatscherfraktion. Italien mit seinem neuen rechten Innenminister von der "fremdenfeindlichen" Lega (um da im ORF-Jargon zu bleiben) hat sich nämlich geweigert, wieder einmal ein NGO-Schiff mit 629 Hochqualifizierten aus Afrika an Bord anlegen zu lassen, die am Wochenende ca. 900 Meter vor der libyschen Küste aufgesammelt worden waren.

Italien verwies auf das Libyen näher liegende Malta, das aber trotz sozialistischer Regierung aktuell offenbar auch keinen Fachkräftemangel aufweist und ebenfalls dankend ablehnte. Das französische NGO-Schiff "Aquarius" kreuzte seither voll belegt mit IT-Technikern aus dem Senegal und Hirnchirurgen aus Timbuktu im Mittelmeer. Frankreich hatte offensichtlich auch keine Lust. Aber zum Glück sprang der neue sozialistische Premier Spaniens in die Bresche und ermöglicht jetzt das Einlaufen in Valencia, was ja eigentlich ohnehin gleich um die Ecke von Libyen liegt. Oder so.

Das Jubelgeheul im ORF will seither nicht verstummen - stündlich ertönt es auf allen Kanälen und steht auch ganz oben auf orf.at. Spanien, die neue Hochburg der Moral. Das gute Spanien mit seinem sozialistischen Premier. Viva Spanien, das humanitäre Katastrophen verhindert. Ein Hoch auf Spanien, das noch ein Herz hat. Eviva Espana - hipp hipp hurra! Im Freudentaumel geht die Meldung durch alle Nachrichtensendungen.

Und mit dem ORF wird sich auch die SPÖ freuen - endlich gute Nachrichten. Kaum sind in Spanien die Sozialisten an der Macht, da gehen auch schon die Grenzen für die Fachkräfte auf. Genau auf solche News haben die darbenden Wähler gewartet, die Wende ist nah, alles wird gut. Oder Moment...

Mi, 13.06.2018, 11:14 | Florian

Guter Artikel, danke Herr Salm. Assoziationen zu Venezuela werden geweckt, das ebenfalls eine SOZIALISTISCHE Regierung hat. Hoffentlich muss Spanien nicht denselben Weg gehen ...
Mi, 13.06.2018, 21:53 | Anti-Antifant

Und in Nicaragua mirden gerade “fröhlich“ die Sozialisten. Da gibt es aber kein “Sozen-Gütesiegel“ des Rotfunks und seiner linksversifften APA! Links hat Gewalt in seiner politischen DNA.
Di, 12.06.2018, 18:03 | Redneck72

Sp.Vize.Carmen Calvo in einem Radiointerview" Hier handelt es sich ja nicht um Einwanderung, sondern um eine Ausnahmesituation.“
ein Einzelfall also das erste u. letzte Schlepper Schiff also haha
Di, 12.06.2018, 17:05 | antony

Sozialismus: Die dunkle...,die aller dunkelste Seite der Menschheit...
Di, 12.06.2018, 12:29 | Gemein, warum darf Maduro …

… nie ein Sozialist sein?
Di, 12.06.2018, 14:33 | ???

Weil ein tief kommunist.,ehemaliger Türlsteher,Leibwächter,Lastfahrer,Schulabbrecher NIEMALS Sozialist ein kann. Sieht man an Faymann, Joschka Fischer, Guiterres, usw... !!Alles Spezialisten.. :-))
Di, 12.06.2018, 09:31 | Die Empörung

Der Bevölkerungsaustausch in Spanien ist in vollem Gang. Jeder, der was drauf hat, flüchtet vor der Arbeitslosigkeit ins Ausland und übrig bleibt afrikas Elite. Ein sozialistisches Paradies eben.
Di, 12.06.2018, 11:15 | Freier Mensch

Sie werden sehen,die sog.Sozialist.Eliten in EU werden Todeszäune errichten,um sich zu schützen.Der Tag ist nicht mehr fern! P.Scholl-Latour sagte:"Rüsten,rüsten,rüsten -verdammte Spaßgesellschaft"!!!
Di, 12.06.2018, 13:08 | Die Empörung

Richtig. Sie werden die Leistungsträger wieder einsperren - weil selbst leisten sie ja nichts - und dann "antifaschistischer Schutzwall" dazu sagen.
Di, 12.06.2018, 06:34 | Freier Mensch

Toller Artikel,Herr Salm!Spanien ist keine"Hochburg der Moral",sondern ein krimineller Komplize d.NGO`s,die Flüchtis einsammeln u.sie zu Geld machen!Das ist organisiertes Verbrechen,ORF d.Sprachrohr !
Di, 12.06.2018, 04:46 | volxhilfe

Anscheinend gibt es dzt nur einen der mächtig genug ist, den lebensgefährlichen Unfug mit der "Seenot-Rettung abzustellen. Trifft gerade Kim zum Tratscherl in Singapur.
Mo, 11.06.2018, 22:45 | Marand Josef

Die NGOs betätigen sich ganz ungeniert als Schlepper, die Sozialisten klatschen sich die Hände wund, der Junker gießt sich einen hinter die Binde und der ORF jubelt. Gute Nacht, Österreich!
Mo, 11.06.2018, 22:30 | Mankovsky

Schon vor Jahren hier gepostet, passt aber offensichtlich immer noch: Linke Dummköpfe würden auch einen Pavian wählen, bloß weil er einen roten Arsch hat.
Di, 12.06.2018, 06:40 | Freier Mensch

Quiz für die Linken:
Frage: Wie heißt der Bundespräsident?
Antwort: Nazis raus!
Frage: Ist eine Birne Gemüse od.ein Obst?
Antwort: Nazis raus!
Frage: Was ist Feinstaub?
Antwort: Nazis raus!
Klaro????
Mi, 13.06.2018, 11:16 | Jaja, der Pavian, das fleischgewordene Dilemma

... zwischen Haben und Sein ...
Mo, 18.06.2018, 09:56 | Gabriele Gratsch

LEIDER nicht nur Dummheit !! Bereits im Spätherbst 2015 habe ich meine Vermutung zum Ausdruck gebracht, dass all das GEWOLLT und GEPLANT ist. Basis dazu: G7-Gipfel, Elmau (Juni 2015) !



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