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Werner Reichel (Ideologie: Fr, 06.03.2020, 14:48)
Warum niemand österreichische Filme sehen will

Satte acht Millionen Euro an Gebührengeldern hat der ORF 2019 im Rahmen des Film/Fernsehabkommens in Österreichs Filmwirtschaft gepumpt. Insgesamt sind es über 60 Millionen, die der österreichische Steuerzahler Jahr für Jahr für heimische Filmproduktionen bezahlen darf (Kinotickets nicht inbegriffen).

Die Gegenleistung, die jene erbringen, die das Geld kassieren, ist dürftig bis nicht vorhanden. Sie produzieren konsequent am heimischen Kino-Publikum vorbei. Kein Wunder, „der“ Österreicher wird wenigerer als Kunde denn als Feindbild gesehen. Er wird in der linksideologischen Film-Ware wahlweise als Depp, Rassist, Chauvinist oder Nazi vorgeführt. Filme ohne politische Botschaft oder Filme, die sich kritisch mit der Linken auseinandersetzen, werden in Österreich nicht gedreht, sie würden auch keine Förderungen bekommen. Es gibt vermutlich auch keine Schauspieler, Kameraleute, Cutter oder Regisseure, die bei einer solchen Produktion mitmachen würden.

Heimische Filme laufen deshalb mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Abgesehen von der Ideologie, die sie transportieren, sind sie in der Regel auch handwerklich schlecht gemacht. Das kann den Filmemachern egal sein, weil ihre Produktionen fast ausschließlich mit öffentlichen Geldern finanziert werden. 33 Kinofilme sind im vergangenen Jahr in Österreich gedreht worden. Sie lockten rund 390.000 Besucher in die heimischen Kinos. Zum Vergleich: Den Disney-Streifen „Eiskönigin 2“ sahen knapp 900.000 Österreicher im Kino.

Dabei ist die Krise der heimischen Filmwirtschaft, so ferne man sie überhaupt so bezeichnen kann, weit dramatischer als die Zahl 390.000 vermuten lässt. Rund 200.000 Kinobesucher sahen zwei Filme, die Thomas-Stipsits-Klamotte „Love Machine“ und die Doku „But Beautiful“. Ganze 190.000 Österreicher sahen die anderen 31 Filme. Macht durchschnittlich 6.000 verkaufte Kinokarten pro Film. Wobei einige nur auf 400 bis 800 Tickets kamen. Sprich, außer den Tanten, Omas, Neffen, Geschwistern, Freunden und Bekannten der Filmcrew hat diese Streifen praktisch niemand gesehen.

Die heimische Filmwirtschaft ist eine geschützte Werkstatt, wo man nicht für die Allgemeinheit, nicht für den Markt produziert, sondern die steuergeldfinanzierte Produktion vor allem den Menschen dient, die in der Werkstätte arbeiten und betreut werden. Die einen weben Teppiche oder basteln Vogelhäuser, die andern drehen Filme.

Wer das Film-Geld bekommt, entscheiden, wie in solchen Institutionen üblich, linke Seilschaften. Die ORF-Gelder verteilt eine Kommission, in der jeweils drei Vertreter des ORF und des Österreichischen Filminstituts sitzen. Alles klar.

Und weil das Geld immer fließt, ist es den Menschen in den Vergabestellen und den Filmemachern auch ziemlich egal, ob ihre Produktionen vor vollen oder leeren Kinosälen laufen. Wie TV-Media berichtet, sind die katastrophalen Besucherzahlen des abgelaufenen Jahres kein Thema in der Branche, man diskutiert derzeit lieber über Gender-Fragen.

Frauenseilschaften fordern lautstark eine Frauenförderquote. Was insofern skurril ist, weil derzeit vor allem Filme finanziert werden, die von Frauen eingereicht werden. In Österreich werden Kino-Filme planwirtschaftlich produziert, der Markt, sprich die Interessen des Publikums spielen keine Rolle. So wie beim ORF, auch die Rundfunkanstalt braucht sich dank Zwangsgebührenfinanzierung nicht um die Vorlieben und Bedürfnisse der Österreicher zu scheren. Die heimische Filmwirtschaft und der ORF produzieren für jene, die die Gelder verteilen, nicht für jene, die sie erwirtschaften. Und an den Geldhähnen sitzen auschließlich Linke. Schließlich sind SPÖ und Grüne die dicksten Freunde und Förderer des ORF und der heimischen Filmwirtschaft.

Der Output ist entsprechend ideologisch kontaminiert und schlecht. Mehr können planwirtschaftlichen Systeme auch nicht leisten. Das hat zur Folge, dass Filmemacher, die etwas können und mehr wollen als nur Förderungen kassieren, abwandern. Dank Netflix ist der Bedarf an talentierten Leuten in Deutschland derzeit groß. Das Beste, was man für die heimische Filmwirtschaft und auch den ORF tun kann, die Gebühren bzw. Fördergelder rigoros zu kürzen. Nur so besteht die Chance, dass sich ORF und Filmbranche mehr am Publikum und weniger an den Wünschen und Zielen ihrer politischen Freunde und Förderer orientieren.

Sa, 07.03.2020, 21:46 | Förderungen abschaffen!

Alles was gefördert wird hat keinen bestand in der realen Welt. Die Förderindustrie sieht sich schon sehr wichtig. Selbstversorgung ist das oberste gebot. Steuern runter>Förderungen weg=Effizienz
Sa, 07.03.2020, 13:49 | Heimgarten

Der österr. Film ist stets ideologisch gefärbt. Wie schön wäre wieder ein zweckloser Film. Einfach nur der Erzählung wegen. Die österr. Filme sind banal, sexistisch, propagandistisch und niveaulos.
Sa, 07.03.2020, 19:48 | Oft genug sind sie auch noch rassistisch!

#LeftsAreTrash
Sa, 07.03.2020, 12:45 | Sandwalk

Erstaunlich. Ich habe von den oben erwähnten Filmen aus der Küniglberg-Kolchose noch nie gehört.
Sa, 07.03.2020, 10:38 | ach was

Schön dass das mal angesprochen wird. Ich ärgere mich jedes Mal über dieses 'Film vom ORF gefördert'. Schon genug, für die rot-grüne Propaganda zwangsweise zahlen zu müssen.
Sa, 07.03.2020, 09:31 | frenkel

schlechte Qualität.Die Föderung dient dazu ,diese Branche auf seiner,der rotgrünen,Seite zu halten.
Das Geld kommt aus dem Steuertopf,ergo:die anderen zahlens ja.
Sa, 07.03.2020, 09:04 | Mankovsky

Deutsche/österreichische Filme sind international nur dann interessant, wenn sie authentisch eine Nazikulisse hergeben.
Sa, 07.03.2020, 09:55 | Action Zorro

Das scheint leider wahr zu sein, das zieht sich wie e. roter Faden durch die filmprodukitionen d. letzten jahre.
Fr, 06.03.2020, 22:06 | Nativ

Ich vermeide schon seit langer Zeit den österr. Film, da er nach meinem Gefühl entweder zu prollig, zu abgehoben und/oder stinklangweilig , aber immer mit einem gewissen Hautegout behaftet ist.
Fr, 06.03.2020, 22:11 | Nativ

Selbst sogenannte Komödienfilme sind prollig, abgehoben und/oder stinklangweilig. Und ein Hautegout haftet auch diesem Genre an.
Gilt alles auch für den deutschen Film.
Und erst die Schauspieler....
Fr, 06.03.2020, 22:14 | Nativ

Und über die linxxen Thematiken muss ich mich erst gar nicht auslassen.....
Fr, 06.03.2020, 22:20 | Nativ

Ach ja, als Krönung preisen sie sich gegenseitig, mit nachgeäfften Oscar Verschnitten. Entartet!
Sa, 07.03.2020, 06:43 | fr

Perfekte Analyse @Nativ ! Besonders der letzte Absatz zeigt, wie sehr die "Kunsteliten" nach Kommunisten-Muster agieren. Sie klatschen sich zu, und sie merken gar nicht, wie sehr sie dem KGB ähneln !!
Fr, 06.03.2020, 21:31 | franz7788

Da fallen sogar die Tatorts in die Kategorie "Umerziehung auf links".
Sa, 07.03.2020, 11:38 | otti

und böse drein schauen und laut schreien - so krasnitzert es herum !
Mit dem Ergebnis, daß immer mehr wegdrehen MÜSSEN !
Sa, 07.03.2020, 20:13 | Freier Mensch

Pfui Teufel@otti !!Sie haben das pöööhse Un-Wort gesagt: KRASSNITZER!!
Bitte f.d.Zukunft: NIEMALS den Namen erwähnen.Der Mann ist die Wiedergeburt desAnti-Mimen, u.polit.korrekt noch dazu. Neeeeiiinnn
Fr, 06.03.2020, 20:46 | Simon Kräuter

Der Steuer- und Gebührendepp sponsert 390.000 Kinotickets mit € 68 Mio? € 174 Zwangsgeld pro Kinobesuch? Die „Filmschaffenden“ können stolz auf sich sein! Aber egal, ums Publikum gehts zu allerletzt.
Sa, 07.03.2020, 00:13 | franz7788

Diese Nichtskönner produzieren parktisch für sich selber und wir zahlen diesen Dreck. Das nennt man Sozialismus.
Sa, 07.03.2020, 10:56 | Ich nenne das "linksversiffte Propaganda"!

#LeftsAreTrash
So, 08.03.2020, 07:10 | Heimgarten

Ich kenn Leute aus diesem Genre. Sie müssen Gender, Nazi oder Rassismus enthalten, sonst gibt es keine Förderung. Ebenso die Kabarettisten oder Diplomarbeitsschreiber. Wie sie wirklich denken, weiß ..
So, 08.03.2020, 07:13 | Heimgarten

.. man nicht. Aber sie müssen auch leben. Und das ist das Hemd oft näher als der Rock. Helden sind selten. Der Kabarettist Ludger K. vielleicht. Wird auch immer zensuriert, aber die Säle sind voll.
So, 08.03.2020, 09:50 | Freier Mensch

Right@Heimgarten,kann ich bestätigen.Marxistische u.Faschistische Diktaturen spinnen da ein ganz enges Netz um ihre Bürger,klar, MIT dem Geld der Bürger,GEGEN den Willen der Bürger !
Verbrecher eben !
Fr, 06.03.2020, 17:31 | Erich von Schwediken

Kein Wunder, dass "Hinterholz 8" einer der ganz wenigen erfolgreichen heimischen Filme in den vergangenen Jahrzehnten war,ist doch Roland Düringer kein typisch Vertreter der linken Medien-Schickeria.
Fr, 06.03.2020, 17:35 | Hmmm, aber ihr Nehmer-Qualitäten...

...die hat er wohl,oder !??"Muttertag"ist ein Slapstick-Feuerwerk,aber wohl durch Linke Förderung ermöglicht!!?Die"künstlerische Linxeria"gibt sich dort die Klinke in die Hand....! Kein typischer ???
Fr, 06.03.2020, 18:37 | Erwin Lager

Die einzigen Filme, die in Österreich funktionieren, sind die, in denen Kabarettstars mitspielen (Hader, Dorfer, Düringer...
Sa, 07.03.2020, 13:18 | Alex Simon

INDIEN ein absolutes Meisterwerk!!!
Sa, 07.03.2020, 20:14 | Inder*innen...

...sind aber noch besser @Alex Simon :-))
Fr, 06.03.2020, 17:10 | Die ORF-Gebühr gehört abgeschafft. Dann werden auch . . .

. . . Auswüchse wie diese Filmchen, die so notwendig sind wie ein Kropf, nicht mehr möglich sein. Ich bin für Kosterwahrheit: keine Förderungen - wenn ein Film wirklich gut ist, setzt er sich durch.
Fr, 06.03.2020, 17:15 | Diese "Filme" haben eine Qualität...

...die nach unten zu korrigieren nicht mehr möglich ist !! Das ist der letzte,sozialistische Dreck unterster Schublade,den es gibt.Filme aus Spanien,FRA,Holland,Ungarn...ALLES besser als dieser Shit!!
Fr, 06.03.2020, 17:31 | Was Tschaikowsky,Schubert...

...ja sogar Schillers Fritz leisteten,war nicht nur Begabung,sondern der Wille,den Umständen zuwider ihre Profession zu erfüllen.Durch Fleiß,Leistung,auch Private Gönner....Not gebiert Intellekt !!:-)
Fr, 06.03.2020, 20:25 | walmart

Es soll auch einmal welche von Rechts der Mitte österr. Filme produzieren dürfen u. die sollen auch mal gefördert werden wäre einmal etwas anderes.
Fr, 06.03.2020, 17:04 | Hatschi Bratschi

Der ORF ist gesetzlich verpflichtet, die Österr. Filmwirtschaft in bestimmter Höhe zu fördern. Dies ist also keine beliebige Leistung. Über die Auswahl der Projekte kann durchaus diskutiert werden.
Fr, 06.03.2020, 17:08 | Freier Mensch

Der ORF ist gesetzlich verpflichtet, Nachrichten u.Informationen ungeachtet parteipolitischer Einflüsse und frei von ideologischen Tendenzen zu berichten. Das wäre seine Leistungspflicht.
Und jetzt ??
Fr, 06.03.2020, 17:12 | Freier Mensch

Der ORF berichtet z.B.heute v."Rechtsradikalen"aus DEU(u.FRA),die auf Lesbos eingetroffen sind,quasi dort ihr Unwesen treiben(Framing).
Tatsächlich ist Sellner mit den Identitären aus DEU dort u.hilft
Fr, 06.03.2020, 17:14 | Der ORF ist dazu verpflichtet? Das gehört dringend geändert.

Was soll das? Wozu ist der unnötige ORF denn NOCH verpflichtet? Die Linxparteien zu subventionieren? Die Parteiakademie der SPÖ zu unterstützen? die Grünen zu beschenken? Was soll das, Himmelherrgott?
Fr, 06.03.2020, 17:22 | Der ORF hat einen Versorgungsauftrag ...

und bietet alternativlos simpliTV als neuen Standard für Antennen TV. Seit Okt. 2016.

Gebührenzahler bekommen was sie sich verdient haben: weitere Verschlüsselung bis 01.02.2021.
Fr, 06.03.2020, 18:39 | astuga

Sozusagen ein gesetzlicher Auftrag dem der ORF ausnahmsweise tatsächlich nachkommt.
Dient es doch oft genug dem eigenen personellen Umfeld.
Fr, 06.03.2020, 16:57 | franz7788

Wozu Filmförderung überhaupt. Braucht ein Mensch Filme?? Was ist, wenn ein Film Geld einspielt, wird dann die Förderung zurückgezahlt? Sofot einstellen. Fertig. Vermissen wird es niemand.
Fr, 06.03.2020, 17:02 | Freier Mensch

Bingo@franz7788!!! Förderungen,d.h. "sozialistische Leistungsleckerli"stören u.hemmen sogar die Leistungsbereitschaft ! Ist wie in der Schule,im Bildungswesen im Job: OHNE Anstrengung wird das nichts!
Sa, 07.03.2020, 11:45 | otti

franz7788
Freier Mensch
BEIDE !!!
Zuerst "fördern" sie mit unserem Geld - damit sie uns dann umerziehen können !
Eine kriminelle Vorgangsweise eigentlich!
Fr, 06.03.2020, 16:32 | Freier Mensch

Guter, informativer Beitrag. Die Melkkuh der Sozialisten, das ARBEITENDE Volk, ist anscheinend noch immer milchgebend u.willens, diesem gesellschaftszersetzenden Abschaum Mittel zuzuführen. *Brechreiz
Fr, 06.03.2020, 16:11 | Stinkt der Fisch vom Kopf?

Der letzte sehenswerte Unterhaltungsfilm war Müllers Büro.
Alles seither produzierte (und halbwegs bekannte) fällt entweder unter die Kategorie seichter Schmarrn oder Neigungsgruppe rote Ideologie.
Fr, 06.03.2020, 15:15 | Ennstaler

weil z.B. die Sa. 7.März 16:30 ORF2 "Doku über heimische Naturjuwele" offensichtlich der dritte Abklatsch von bislang nicht verwertetem Filmmaterial zweier bereits früher gezeigter Grüner PR ist.
Fr, 06.03.2020, 19:28 | ...Juwel*innen...

:-)))
Fr, 06.03.2020, 15:13 | axel01

Interessante Analyse! Davon weiß die Öffentlichkeit gar nichts, auch in der Filmwirtschaft gibt es also zahlreiche, die auf Kosten anderer gut leben, diese anderen aber übelst niedermachen.
Fr, 06.03.2020, 15:05 | Wenn ich politisch-korrekte Narrative sehen will

schaue ich mir auf Youtube den Falter an odee besuche eine Tagung der Grünen. Aber ich werde kein Geld für diesen Nazilikedreck im Kino ausgeben!
Fr, 06.03.2020, 15:04 | Rigorose Kürzung ist das effektivste Mittel!

Jedoch wird sie niemals von den Politikern kommen. Die sägen nicht an dem Ast auf dem sie sitzen, Reputation aufbauen wollen.

Sowas passiert nur wenn die Basis aufwacht und handelt.
Fr, 06.03.2020, 17:47 | Widerstand !!!

Richtig.So etwas hat nur Gewicht,wenn der Gegenwind sich auf der Straße,den Plätzen,den Wiesen,den Hallen,den Stadien formiert u.der Wind zum Sturm wird.DAS verstehen die Machthaber. Die Linke weiß es



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