ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Christian Ortner (oe1 Do, 05.06.2014, 07:00)
Morgenjournal (I)

Ausführlich berichtet das Ö1-Morgenjournal über die Vermögenssteuern in vielen Schweizer Kantonen. Diese greift dort ab einem Nettobesitz von 300.000 - 500.000 Euro. Penibel wird vom ORF erklärt, dass auch Familienschmuck, das Pferd der Frau Tochter und andere Preziosen nicht verschont werden - echt gruselig, das.

Der Eindruck ist beim halbwegs politisch Interessierten klar: Dagegen sind ja die einschlägigen Pläne der SPÖ mit einem Freibetrag von einer Million geradezu human. Leider nicht erwähnt wurde in dem Beitrag freilich, dass in der Schweiz die Einkommensteuern und die Mehrwersteuer dramatisch niedriger sind. Nicht berichtet wurde, dass die Schweizer deshalb auch mit der Vermögenssteuer in Summe signifikant weniger an den Staat abliefern als die Österreicher. Aber dafür war halt keine Zeit in dem Beitrag. Visit: www.ortneronline.at 

Do, 05.06.2014, 12:18 | Andreas Lindner

gestern im Journal-Panorama spricht C. Wallner vd. IV über den volkswirtsch.Wert von Vermögen - Stefan Kappacher (Moderator!) fasst anschl. zusammen: "Also Sie sprechen da von Bestrafung von Reichen."
Do, 05.06.2014, 12:04 | ORFprivatisierenNOW

Den Zusammenhang (nämlich, dass die Schweiz WESENTLICH geringere Einkommensteuern hat) so zu verschweigen bedeutet nichts anderes als zu lügen.
Do, 05.06.2014, 11:09 | Tagebuchleser

Der ORF, insbesondere Ö1 = SPÖ-Agenda-Setting mit "linken grünen Tupfen"
Do, 05.06.2014, 10:46 | Herr Bichler

Und die Schweizer Kantone stehen auf Grund der Steuerhoheit in einem mehr als gesunden Wettbewerb.....aber Wettbewerb ist ein Pfuiwort in Österreich!
Do, 05.06.2014, 10:23 | GIS-Kanne

LinksPOPULISMUS pur! Leider wird sich die ÖVP ob des schier unerträglichen medialen Gegenwinds bald beugen und damit den letzten Funken an Glaubwürdigkeit verspielen.



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