ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (Online Mi, 21.10.2015, 00:37)
Wie ORF.at Äpfel vergiftet
Link: http://oesterreich.orf.at/stories/2738025/

„Pestizidrückstände in vielen Äpfeln“, titelte ORF.at. Viele lesen da gar nicht mehr weiter, weil ihnen damit schon der Appetit verdorben ist. Furchtbar was den Konsumenten in Europa und sogar uns in Österreich aufgetischt und an Gift untergejubelt wird.

Die Meldung dazu bezog sich auf eine Untersuchung von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation hatte in elf europäischen Ländern - darunter Österreich - 126 Apfelproben auf Pestizidrückstände untersucht.

Glücklicherweise sind die erlaubten Grenzwerte in der EU streng und werden immer strenger, weil die Meßmethoden immer genauer werden. Heute können Rückstände nachgewiesen werden, die noch vor wenigen Jahren gar nicht festgestellt werden konnten.

In einem Zwischentitel schlug ORF.at noch einmal Alarm: „Negative Folgen für Mensch und Umwelt“.

Bemerkenswert waren die folgenden Zeilen denn da lasen jene, denen noch immer der Appetit auf Weiterlesen nicht vergangen war: „Alle Rückstände lagen deutlich unter den zulässigen Höchstmengen.“

Wozu dann diese Meldung?

Da muss der zuständige Redakteur schon große Sympathien für Greenpeace und deren Spendensammelleidenschaft haben, dass man den Lesern derartige Meldungen auftischt. Bei Greenpeace war man sicher enttäuscht, nicht wenigstens ein paar Überschreitungen der Grenzwerte gefunden zu haben. Aber durch geschickte Formulierungen hat der ORF nachgeholfen, daraus doch eine alarmierende Meldung zu produzieren. Das hat sicher Greenpeace genützt.

Ebenso sicher ist, dass reißerische Titel wie „Pestizidrückstände in vielen Äpfeln“ und „Negative Folgen für Mensch und Umwelt“ zumindest den Obstbauern schaden.

http://oesterreich.orf.at/stories/2738025/

So, 25.10.2015, 09:55 | carlos

deswegen durfte fr.rupp mit einem greenpeacler im heute konkret auch erklären was grenzwerte sind und fragen ob das gefährlich ist, wenn man was isst was stoffe unter den grenzwerten enthält
Do, 22.10.2015, 14:40 | Johann Greimel

Alle Rückstandswerte liegen DEUTLICH unter den europäischen Rückstandshöchstgehalten – den Obst-Bauern kann kein Vorwurf gemacht werden, diese produzieren im Rahmen der guten lw. Praxis.
Do, 22.10.2015, 10:30 | gerard

Klassischer Fall von Lügen-TV. Man rotzt etwas hin, das sich dann, beim Weiterlesen, in keiner Weise bestätigt. Aber alle jene, die nur oberflächlich hinschauen, werden desinformiert. ORF halt.
Do, 22.10.2015, 07:01 | Herwig Mankovsky

Greenpiss schürt Ängste, hetzt, ja darf man das?
Do, 22.10.2015, 07:00 | Erich Hempfling

Ich werde jedem den ich kenne, empfehlen keinen Cent für diese "neuen" Abzocker zu spenden. Greenpeace hat ein Geschäftsmodell entdeckt um sich auf einfache Weise bereichern zu können.



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