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Andreas Unterberger (ORF2 Mo, 12.09.2016, 21:10)
Wahl 16

Der Unterschied war krasser und auffallender denn je: Während Norbert Hofer von der unsäglichen Frau Schnabl ständig unterbrochen und verbal zugedeckt wurde, konnte dann eine halbe Stunde später Alexander von der Bellen in der ZiB2 völlig ungehindert seine Gedanken darlegen. Der zu Schwarz und Blau stets mega-aggressive Armin Wolf war zu ihm sanft wie ein Schoßhund, sodass Van der Bellen sogar ungehindert peinliche Spendenaufrufe an seine "Sympathisantinnen" absetzen konnte.

Noch unverschämter war das Interviews Schnabls mit Innenminister Sobotka. Dreimal verlangte sie direkt oder indirekt höhnisch dessen Rücktritt. Diese Forderung wurde interessanterweise dann später am Abend beim Runden Durcheinanderquatsch-Tisch von keiner einzigen der sechs anwesenden Parteien erhoben (soweit man da überhaupt Aussagen verstehen konnte).

Wir konnten wieder sehen: In seinem Hass auf Blau und Schwarz lässt sich der ORF von niemandem übertreffen. Mit einer Ausnahme. Wenn es noch zusätzlich aggressiv-polemisch, intellektuell-anspruchslos und stramm-links sein soll, holt sich der Monopolsender einen Herrn Hausjell in die Sendung, einen Universitätsmenschen, unter dem das Wiener Publizistik-Studium zu einer roten Parteiakademie auf Landschulniveau verkommen ist.

PS: Dabei hat die Sendung der Frau Schnabl noch mit einem echten journalistischen Coup beginnen können: Der ORF hat einen ein paar Wochen zurückliegenden Besuch des obersten Wahlmanagers Stein in jener Druckerei gefilmt, welche die nun als schadhaft entlarvten Kuverts erzeugt hat. Damals hat sich Stein noch in den höchsten Tönen über die Druckerei ausgelassen. Das war wirklich köstlich.

PPS: Ebenfalls mega-peinlich – aber wenigstens durch einen sympathischen Moderator gemäßigt – war zuvor die Millionenshow, bei der eine Frage noch ganz darauf abgestellt war, dass am 2. Oktober ein Bundespräsident gewählt würde. Früher hat man sich bei Ausstrahlung von seit der Aufzeichnung überholten Sendeinhalten wenigstens nachträglich entschuldigt. Dem ORF in seinem heutigen Zustand fallen solche Fehler hingegen wohl gar nicht mehr auf. Dort ist es nur noch wichtig, Schwarz und Blau niederzumachen.

Di, 13.09.2016, 23:59 | Johannes

Vielen Dank ÖVP! Schwarz und blau niederzumachen...die ÖVP tut ja mit und lässt gewähren, obwohl es im Parlament eine Mitte-Rechts Mehrheit geben würde!
Di, 13.09.2016, 11:41 | Wolf, Schnabel und Genossen - Endzeitstimmung pur.

Es muss Endzeitstimmung bei den Roten herrschen. Sie wissen, dass ihre Tage gezählt sind, dass ihre Lügen jetzt von allen als Lügen erkannt werden, deshalb kennen sie überhaupt keine Hemmungen mehr.
Di, 13.09.2016, 10:25 | vom Berg gegenüber

Das ist der Grund warum ich vor längerer Zeit GIS abbestellt habe und sicher die 2 rOt-gRün-Funk nahestehenden Parteien auf absehbare Zeit nicht wählen werde. Am 4. Dez. wähle ich diesmal gültig!
Di, 13.09.2016, 08:52 | usos

Dafür wurde ganz zu Beginn die Schnabl in der Einblendung als "Schabl" tituliert. Bei der fehlt wohl nicht nur ein Buchstabe in der Realität ;-)
Di, 13.09.2016, 08:23 | Senfspender

Den "runden Tisch" habe ich mir ersparte, da ich es schon erwartet habe, dass unsere Politiker (auch) keine Gesprächskultur haben und die Thurnher nicht in der Lage ist für Ordnung zu sorgen.
Di, 13.09.2016, 08:23 | Sandwalk

Ich warte darauf, bis ein blauer oder schwarzer Delinquent antwortet mit "Diese Frage beantworte ich nicht, Herr (Frau) Inquisitor(in). Ich mache von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern"
Di, 13.09.2016, 08:09 | Rudl

Frau Schnabl macht keine Interviews, sie verhört ihre vermeintlichen Delinquenten. Höhepunkt ihrer Hochnäsigkeit: "Das wissen wir ja eh schon", ... "aber das ist doch schon lange bekannt." Arrogant!
Di, 13.09.2016, 05:46 | wernmannfayer

So ist es Hr. Unterberger. Wertlose Sendungen, von wertlosen Badeigünstlingen moderiert, ergeben eben jenen visuellen Durchfall den sie in ihrem Artikel beschreiben. ORF - nein danke!



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