ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (oe1 So, 03.06.2018, 10:00)
Nachrichten

In Nikaragua gehen derzeit die herrschenden Sozialisten mit äußerster Brutalität gegen Demonstranten und Dissidenten vor. In den vergangenen Tagen sind dabei laut Menschenrechtsgruppen 100 Menschen getötet worden. Ö1 berichtet und erwähnt in seinem Nachrichtenbeitrag mit keinem Wort, dass es sich bei Daniel Ortega und den Sandinisten um Sozialisten und Verbündete Venezuelas handelt. Nichts.

Das ist insofern bemerkenswert, weil Ö1 seine Hörer ansonsten gerne und oft über die politische und ideologische Ausrichtung europäischer Politiker und Parteien informiert. Zumindest wenn sie nicht links sind. Kein Bericht über Victor Orbán, keine Meldung über die Lega, wo nicht mindestens viermal erwähnt wird, dass es sich dabei um „Rechtspopulisten“ oder „Fremdenfeinde“. handelt. Obwohl das der brave Ö1-Hörer im Falle von Orbán wohl schon 5.000x gehört hat. Aber so etwas kann man gar nicht oft genug erwähnen.

Nun ist Nikaragua nicht gerade ein besonders großer und wichtiger Staat und auch ein bisserl weiter weg als Budapest oder Rom. Kaum ein Ö1 Hörer war jemals dort. Ein paar Hintergrundinfos über den lieben Herrn Ortega und seine Sandinisten - ein Adjektiv würde schon reichen - wären also nicht schlecht.

Um zu verstehen, wer da gegen wen und warum protestiert und kämpft, wäre es für die Hörer hilfreich zu erfahren, wo Ortega ideologisch steht. Weil es sich bei Ortega um einen Genossen handelt, schweigen sich die Genossen in der Argentinierstraße darüber aus. Vielleicht hat der ein oder andere linke Ö1-Gruftie in den 1980ern sogar die Sandinisten bei ihrem Kampf gegen die „bösen“ Contras finanziell oder mit Ernteeinsätzen vor Ort unterstützt. Das war damals in der Linken in Europa sehr en vogue.

Natürlich ist es dumm, infantil und eine Beleidigung der Hörer, einfach nicht zu erwähnen, dass nach Venezuela nun ein weiterer sozialistischer Staat den Bach runter geht. Auch wenn man bei Ö1 die Köpfe noch tiefer in den Sand steckt, die „gute“ alte Zeit, die man auf dem Sender gerade anlässlich des 1968er Jubiläums abfeiert, kommt nicht wieder. Bei Ö1 bringt man es einfach nicht über sein rotes Herz, Ross und Reiter zu benennen, egal wieviel Blut an den Händen der jeweiligen sozialistischen Verbrecher klebt.

Mo, 04.06.2018, 22:24 | Ostwind

Nachrichten: ....ein Österreicher / Wiener verübt Messerattentat in Berliner Dom...
Warum nicht genauer: ein österr. GIS Zahler und ORF Konsument verübt Messerattentat...
Mo, 04.06.2018, 09:28 | jagoda

Sozialisten und Linke allgemein mögens gern blutig.Fangen wir 1918 in Russland an.Ach ja,das will niemand hören ,wer damals an vorderster Front millionenfach und jahrzehntelang wirksam mitmordete.
Mo, 04.06.2018, 14:57 | Freier Mensch

:-))Fangen Sie bei der Französ.Revolution 1789 an!!Die Guillotinen zur Volksbelusigung"Köpfung d.Adels)sind heißgelaufen.Der Pöbel,gleich den"Hochwassertouristen"der Jetztzeit hat sich NICHT verändert
So, 03.06.2018, 15:30 | Das "1968" fand bei uns im Jahr 1969 statt, ich weiß das, weil -

- ich damals Student war! Und abgesehen von ein paar zerschlagenen Scheiben in der Uni aber schon rein gar nix war. Umso mehr erfinden die üblichen Nachgeborenen heute linxlinke Legenden - lächerlich!
So, 03.06.2018, 16:34 | Freier Mensch

Ich habe damals die dramatische Entwicklg.d.Gesellschaft Richtung ideologische Verdummung schon bemerkt!„Die Dummheit ist d.sonderbarste aller Krankheiten.Der Kranke leidet nie,aber d.Anderen leiden"
Mo, 04.06.2018, 18:45 | Ein geistreicher 68er hat an der Uni

auf den Kateder gesch...; war das die höchste geistige Leistung, derer die 68er imstande waren? Was war in Deutschland, Frankreich, CSSR (!!), da gab es linken Terrorismus und -zig Tote!
So, 03.06.2018, 13:37 | Staatssekret

Stimmt, in den 80-ern haben wir doch alle "Sandinista" von "the clash" gehört und geliebt... Aber nix davon ist geblieben. Weiß noch wer was über die Band?
So, 03.06.2018, 12:39 | Gandalf

Der ORF hat schon seinerzeit versucht die Zustände am Wilheminenberg der katholischen Kirche in die Schuhe zu schieben als er sie nicht länger ganz vertuschen konnte. Das ist dort bewährter Usus.
So, 03.06.2018, 11:16 | Anti-AntiFant

Linke Gewalt word von Linken immer verharmlost Gewaltkriminelle werden als Aktivisten bezeichnet oder wie bei den G20 Gewaltexzessen. Da wurde gelogen als man sagte: Das waren keine Linken!
So, 03.06.2018, 12:01 | Die Empörung

Da durften Linkspolitiker in aller Öffentlichkeit sogar Unterstützung und Verständnis aussprechen. Ungestraft. Man stelle sich das aufgeregte Gezeter bei einer friedlichen Identitären-Demo vor.



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden