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Andreas Unterberger (ORF2 Mo, 23.07.2018, 19:30)
Zeit im Bild

Seit den sehr mäßigen Darbietungen der deutschen Fußballer bei ihren Auftritten zwischen Klagenfurt und Moskau war es für jeden klar, der die Usancen der Branche kennt: Jeder Spieler muss nun zittern, ob er noch einmal in die zur "Mannschaft" geschrumpfte deutsche Fußballnationalmannschaft einberufen wird (ebenso wie der Teamchef um seinen Verbleib bangen muss). Ein "So weiter wie bisher" wird es mit Sicherheit nicht geben. Alle müssen bangen, nur einer muss es jetzt nicht mehr: Mesut Özil.

Der türkisch-deutsche Fußballer (oder wie es der deutsche Außenminister Maas erstaunlich mutig formulierte: "der in England lebende Multimillionär") wartete nicht auf seine – wahrscheinliche – Verabschiedung. Er verwandelte sich statt dessen mit einem dramatisch inszenierten Rücktritt selbst zum Ex-Teamspieler und zum bejubelten Märtyrer der ganzen Türkei. Und immunisierte sich gleichzeitig gegen jede Kritik, indem er diese pauschal zu "Rassismus" stempelte.

Raffiniert. Die PR-Agentur, die ihm diese Strategie aufgesetzt hat, ist ihr Geld wert. Sie weiß, wie der Mainstream auf solche Codeworte reagiert.

Eine vor links-korrekter Erregung geradezu bebende ORF-Redakteurin hat in der ZIB die diesbezüglichen Erwartungen der Agentur-Strategen wohl noch übertroffen. Hat sie doch (in einem für einen zur Objektivität verpflichteten Sender unglaublich einseitigen und polemischen Kommentar) nicht etwa gefragt, wo eigentlich der "Rassismus" in der Affäre sein soll, sondern sich voll an Özils Seite gestellt, in dessen Rassismus-Text ein "tieftrauriges Signal" erblickt und in Hinblick auf die Eingewanderten behauptet: "Es wird ihnen die Akzeptanz verwehrt".

Zum Glück hat man freilich Özil nicht die vielen Millionen Euro verwehrt. Und auch nicht seine fast hundert Auftritte in der deutschen "Mannschaft", die ihm erst so richtig den Zugang zu diesen Millionen eröffnet haben.

Es ist ein ganz mieses "Rassismus"-Schauspiel, das da inszeniert worden ist. Und das bei linken Journalisten seine üblichen Claqueure findet.

Do, 26.07.2018, 13:44 | Freier Mensch

Diese Allergie verspüre ich seit 1964.Da wurde bei uns d.Anwerbeabkommen mit Türkei ratifiziert(weg.dortiger Bevölk.explosion+Arb.losigkei),u.mit 2 Jahren besfristet.In DEU schon 1961 auf Druck d.NATO
Do, 26.07.2018, 13:45 | Freier Mensch

Gehört zum Beitrag von Franz 7788
Mi, 25.07.2018, 18:49 | Die Deutschen hätten ihn bereits damals aus dem Kader -

- werfen sollen, als er (geborener Deutscher, bitte!) sich demonstrativ geweigert hat, vor einem Spiel die deutsche Hymne mitzusingen. Das war ein bewusster Affront!
Aber wer sich's gefallen läßt . .
Mi, 25.07.2018, 19:51 | Auch

in der österr. Nationalmannschaft muss man Alaba und Konsorten geradezu nötigen nicht zu inbrünstig mitzusingen. Vaterlandsliebe sieht anders aus.
Mi, 25.07.2018, 14:47 | Franz7788

Natürlich sind die Türken eine Rasse, die Herrenrasse schlechthin (glauben sie zumindest selbst). Langsam aber sicher entwickle ich eine schwere Türkenallergie.



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