ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Andreas Unterberger (ORF2 Fr, 24.08.2018, 19:30)
Zeit im Bild

Es ist atemberaubend. Der ORF begeht den absolut gleichen Fehler wie im Herbst 2015: Er stellt sich mit gewaltiger Emotion neuerlich an die Spitze der Refugees-Welcome-Front. Am Vortag war es Tarek Leitner durch ein hetzerisches Interview mit einem evangelischen Theologen, den er mit Schaum vor dem Mund - wenn auch vergeblich - zu einer Verurteilung der Nichtaufnahme einer Schiffsladung voller afrikanischer Möchtegern-Migranten bewegen wollte.

Tags darauf setzt sich dann angesichts der Tatsache, dass man sich nicht einmal mehr auf evangelische Theologen verlassen kann, minutenlang der Außenpolitik-Chef der ZIB selber vor die Kamera, um mit zwar völlig wirren Sätzen, aber umso klarerer Tendenz die Aufnahme der Migranten in Europa zu verlangen. Der angeblich zur Objektivität verpflichtete ORF beschimpft durch einen seiner Funktionsträger dabei Italien wie auch den österreichischen Bundeskanzler auf das Übelste. Und bemüht für seine linksradikale Polemik plötzlich sogar das von den gleichen Linken sonst so verachtete Abendland.

Der gesamte Auftritt ist so ungeheuerlich, dass man ihn unbedingt im Wortlaut wiedergeben (und nur mit einige kursiv in Klammer gesetzten Anmerkungen versehen) muss. 

Frage des Moderators (bekanntes Primitivmotto des Senders: ORFler interviewt ORFler) in Bezug auf das mit illegalen Migranten volle Schiff, das in einem italienischen Hafen liegt: "Italien fordert EU-Hilfe ein. Ist das nicht eigentlich auch legitim?"

Antwort Pfeifer: "Ich finde ja. Ich war im fernen Jahr 2003 als Reporter auf Lampedusa (wen auch immer das interessiert) und schon damals bestand (bei wem?) kein Zweifel daran, dass Italien die Herausforderung der Migration nicht alleine bewältigen kann, nur gemeinsam mit der Europäischen Union (Auch im restlichen "Interview" kein Wort des Funktionärs des ÖSTERREICHISCHEN Gebührenfernsehens, dass Österreich im Verhältnis zu seiner Größe viel mehr Migranten aufgenommen und auch nie Hilfe der EU bekommen hat). Und heute: Zwölf EU-Beamte versammeln sich in Brüssel (Was weiß ein ORF-Mann schon davon, dass das keineswegs "EU-Beamten" waren, sondern Vertreter einzelner Mitgliedsstaaten, während die anderen nicht einmal teilnehmen wollten) und finden für ein einzelnes Flüchtlingsschiff keine Lösung (Es übersteigt offenbar endgültig das Hirn des Herrn Pfeifer, was sonst alle Europäer begreifen, dass es eben nicht nur um eine "einzelnes" Schiff geht, sondern darum, dass jede "Lösung" für dieses Schiff Folgewirkung für Tausende andere Schiffe haben wird). Und es kann nur schwieriger werden. Denn mittlerweile gibt es in Italien eine Regierung, die nicht davor zurückschreckt, auf dem Rücken der Schiffbrüchigen ("Flüchtlinge" ist offensichtlich nicht mehr genug, um auf die Tränendrüsen zu drücken, jetzt sind die Afrikaner, die unbedingt und ohne Rücksicht auf die Bedingungen nach Europa einwandern wollten, schon automatisch "Schiffbrüchige") eine erpresserische (wohlgemerkt: Diese glatte strafrechtliche Verleumdung sagt der zu Objektivität verpflichtete ORF-Mann wörtlich!!) und rechtswidrige (auch wörtlich!) Politik zu machen. Das ist alles andere als legitim (Wie bitte? Hat der Mann nicht am Beginn seiner Antwort gesagt, dass er Italiens Verhalten für legitm hält?)."

Frage des Moderators: "Apropos Erpressung. Kanzler Kurz hat heute der Drohung aus Italien eine Abfuhr erteilt, der Drohung Richtung Brüssel. Andererseits fährt er selbst einen durchaus strikten Kurs in Sachen Migrationspolitik. Wie passt das zusammen." 

Antwort Pfeifer: "Nun, der Bundeskanzler hat am Sonntag mit seiner Empfehlung, dass kein Land mehr Schiffe aus Nordafrika anlegen lassen soll (was Kurz in Wahrheit schon lange gefordert hat), eine gewisse Sympathie für Matteo Salvini gezeigt, wobei es auch dafür keine Rechtsgrundlage gibt (Weiterer Gipfelpunkt der Absurdität: Pfeifer behauptet also allen Ernstes, dass man eine Rechtsgrundlage braucht, um Sympathien zu zeigen). Insofern schlägt er heute mit seiner klaren Zurückweisung der römischen Budgetdrohung einen ganz anderen Ton an (Wie bitte? Wo soll da ein Widerspruch sein? Was hat die eine Kurz-Aussage mit der anderen zu tun?), durchaus in Einklang mit der Europäischen Kommission. Insofern hat Sebastian Kurz damit immerhin zu seiner Rolle als amtierender EU-Ratspräsident zurückgefunden (die Wünsche des Herrn Pfeifer sind also offenbar gleich die Rolle eines Ratspräsidenten)."

Frage: "Kommen wir zurück zum Schiff in Catania. Wie gehts da weiter?"

Pfeifer: "Ministerpräsident Conte droht nach dem Nichtergebnis von Brüssel mit Konsequenzen, während Italiens Staatsanwälte versuchen, Innenminister Salvini klarzumachen, dass seine Politik einer Geiselnahme nahekommt (eine weitere ungeheuerlich Aussage, die einer glatten Verleumdung nahekommt: Weil eine Regierung illegale Migranten nicht einreisen lässt, begeht sie laut Pfeifer eine Geiselnahme! Es ist keine einzige Aussage eines Staatsanwalts bekannt, welche das Wort "Geiselnahme" enthält). ... Wir erleben wieder einen Schiffbruch europäischer Migrationspolitik (nochmals schmuggelt er so das Wort Schiffbruch ein). Allmählich bekommt man den Eindruck, dass eine große humanitäre Tradition des Abendlandes auf ihren Untergang zusteuert. (Eine weitere ungeheuerliche Aussage zum Schluss, die eine glatte Lüge darstellt: Als ob es seit der ersten Völkerwanderung jemals eine europäische - oder andere - Tradition gegeben hätte, jeden hereinzulassen, der nach Europa hereinwill! Wir lernen: Linksradikale mutieren plötzlich zum Hüter einer - freilich von ihnen erfundenen - abendländischen Tradition, wenn ihnen die Argumente ausgehen)."

Wer es nicht glauben kann, was da alles steht, soll es sich selbst anhören. Der ORF ist außer Rand und Band. Und wir müssen für diese ständige linksradikale Hetze zahlen ...  

Mo, 27.08.2018, 09:16 | Italien macht das goldrichtig:

Es führt der EU deren Großmäuligkeit, Verlogenheit und Heuchelei vor Augen. Deren Inkompetenz und Zerstrittenheit. Von wegen Gemeinsames Europa! Sie können nicht mal 150 Leute aufteilen.
So, 26.08.2018, 18:39 | Barracuda

Simple Frage: Könnte es sein, dass Tarek L. nicht der Hellste ist? Was der so von sich gibt...
So, 26.08.2018, 19:10 | Freier Mensch

Na Sie sind aber 1 Schmeichler:-))Gut,sie könnten recht haben:bei einem Wettbewerb f.Tortenkerzen würde der Genannte nicht mal d.Grob-Casting überstehen.Aber als Vorlage f.einen"Empörungs-Visagisten"?
So, 26.08.2018, 20:36 | @Freier Mensch

:))) Der ist gesessen :)
So, 26.08.2018, 12:08 | boris

Was noch ärgerlich ist,ist d.tatsache das Linke
fordern d.Visegrad Gruppe soll auch d.Invasoren
aufnehmen,NUR,dort wollen die ja nicht hin.
Warum? Ganz einfach,dort gibt's kein Geld
zu holen.
So, 26.08.2018, 13:41 | axel01

In diesen Ländern könnten sie sich auch nicht so aufführen wie bei uns, denn dort gibt es keinen Selbsthass und kein Vakuum durch Verachtung der eigenen Kultur!
So, 26.08.2018, 18:15 | Freier Mensch

@boris:irgendwann einmal werden Drahtzieher,Hintermänner,deren Helfershelfer in Politik u.div.Organisationen u.Medien bekannt werden.Nach der Wende!!Und spätestens dann sollte es die Todesstrafe geben
So, 26.08.2018, 20:44 | @Freier Mensch

Die Todesstrafe wäre geradezu eine Belohnung für dieses Gesindel. Die sollen bis zum Ende ihres erbärmlichen Lebens Wiedergutmachung an der Gesellschaft leisten.
So, 26.08.2018, 12:05 | Rumpelstilzchen

Linker Liederbuch-Journalismus eben. Nichts Neues.
So, 26.08.2018, 10:17 | Marand Josef

Wenn diese ORF-Gutmenschen weinen und greinen, schnappatmen und Schaum vor dem Mund bekommen, dann kann man sicher sein daß es f. d. Bürger richtig läuft.
Nur... das mit den Gebühren ist eine Sauerei.
So, 26.08.2018, 10:10 | Redneck72

Ich schaue mir schon lange keine orf Propaganda mehr an. DANKE für diesen Artikel!
jetzt weiß ich wieder warum und das dies die Richtige Entscheidung war.
So, 26.08.2018, 10:04 | kamamur

Aber wer ist hier der Chef: Kurz,Blümel,HC oder der Lü?ckenfunk samt seinen gehirngewaschenen Anhängern.Für mich jedenfalls ein mehr als deutliches Zeichen des Versagens der jetzigen Regierung.
So, 26.08.2018, 09:08 | Was der linksversiffte Rotfunk verschweigt!!!

Die Aquarius hat in Richtung Tunesien gerettet.
- Die 5 "Überlebenden" wurden am Samstag, den 25. August um 8 Uhr auf ein Boot der tunesischen Marine gebracht.
onboard-aquarius.org/
#LeftsAreTrash
So, 26.08.2018, 09:01 | Ungeheuerlichkeit der ORF-Journaille

Es wird täglich ärger, was den GIS-Zahlern da geboten wird. Man sollte ein Ladung dieser Schiffbrüchigen auf den Küniglberg führen und dort ausladen - sie werden sicher willkommen sein. Sagt man uns!
So, 26.08.2018, 11:54 | boris

Na geeh,Astreine Qualität wird geboten.
Nein war ein Witz,Warten Sie bis Wrabetz
wieder mit ich brauche mehr Geld kommt.
Naja,sonst kann ich keine Qualität garantieren,
garantiert-:)
So, 26.08.2018, 08:54 | Barracuda

War der Tarek mit seinem Spezi, dem Pizzamann, wieder einmal auf der Walz? Die Sendung fühlte sich an wie frisch versilbersteinert: Nichts als Hetze.
So, 26.08.2018, 10:09 | Veritas

...in der Tat, ist seit Silberstein eine ganz neue Qualität auch in die Berichterstattung eingezogen. Wo sind die Pretterebners der heutigen Zeit??????
So, 26.08.2018, 08:47 | El Capitan

Cool! Der ORF marschiert in Richtung 20% Anteil.
Und ja, die Sendung war eine Sauerei.
So, 26.08.2018, 08:46 | Veritas

Warum bleiben andere Medien stumm wenn es um ORF-Kritik geht? Was ist mit der Krone? Was ist aus der Die Presse geworden? Letztere hab ich vor 1 Jahr gekündigt - unlesbar geworden...Scha(n)de!!!
So, 26.08.2018, 09:01 | Freier Mensch

Hab ich auch gemacht!Wir sind nur das Volk,bisher,die Politik u.die Medien bilden die"Eliten", glauben sie. Es wird ein Sturm kommen,den werden sie dann unter Wehklagen u.Solidaritätsheischen beweinen
So, 26.08.2018, 11:27 | boris

FM:Vorgestern war es Stürmisch,ach so Sie
meinen anderen Sturm,na der wird gewaltig.
-:)))
So, 26.08.2018, 11:40 | Freier Mensch

Ja@boris,den mein ich!!Naja,der Wind wird ja täglich von den Öffentl.Rechtlichen,den Medien,den RotGrünLinken,den Gwerkschaften,den NGOs,manchen Kirchenvertretern etc..gesät,und zwar gaaanz gezielt:-)
So, 26.08.2018, 11:56 | boris

Es gibt's Sonntags abos,nein spass,dreck
greif ich nicht an.
So, 26.08.2018, 11:59 | boris

FM:Gestern war bei Heurigen,stellen Sie sich
vor,die hatten kein Sturm,neein nicht diesen,
sondern das zeug zum saufen.-:)))
Weiße schmeckt guat.
So, 26.08.2018, 13:45 | axel01

Sie haben Recht, mit der Presse geht es wirklich rasant bergab. jede Menge Kommentare pro Sozialismus und Islam - ohne die andere Seite darzustellen! Ortners Kolumne am Fr ist das einzig Lesenswerte
So, 26.08.2018, 07:03 | Gerhi09

Kann man die ORF-Journalisten denn nicht strafrechtlich verfolgen, wenn sie a) gegen das gesetzliche geforderte Gebot der Objektivität verstossen und b) andauernd gegen Nicht-Linke hetzen.
So, 26.08.2018, 07:30 | Freier Mensch

Doch.Aber irgendjemand muß vorher anzeigen u.klagen.Wenn dies die FPÖ nicht tut,wird sie schnell merken,wie sich der Wählerwille dreht.Die ÖVP ist offensichtlich gespalten in Alt u.Kurz,merkt man auch
Sa, 25.08.2018, 23:51 | susi

Ich habe versucht, die Sendung in der tvthek anzusehen, musste abbrechen. Ungeheuerlich! Dank an A. U.
Sa, 25.08.2018, 23:28 | axel01

Mit 2 Worten alles (voll-) treffend beschrieben! Gäbe es nur auch eine Regierung, die beherzt die Spülung betätigte...
So, 26.08.2018, 11:45 | boris

anschließend Latex Handschuhe anziehen,
und gründlich mit Meister Proper reinigen
Sa, 25.08.2018, 22:55 | axel01

Her mit den Dicotto-"Flüchtlingen", wir brauchen deren Tuberkulose ganz dringend in Öst.!! Außerdem fehlen ja wirklich ein paar Analphabeten - zum Ausgleich f. d. 250000 Fachkräfte, die schon da sind
Sa, 25.08.2018, 22:42 | Die "Zeit im Bild" ist . . . .

. . . . zu einem dampfenden Scheißhaufen verkommen und hat mit Information nichts mehr zu tun. Wie lange müssen wir noch mitansehen, wie die Tatsachen manipuliert oder ins Gegenteil verkehrt werden?
Sa, 25.08.2018, 23:15 | Kurt B.

Dampfender Scheißhaufen ist eine treffende Beschreibung für die tägliche Propaganda-Show unter dem Deckmantel der Objektivität.. #Dreckssender



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